Schlagwort-Archive: Weimaraner

Weimaraner Junghündin schnüffelt erfolgreich für die Polizei

Yoomee ist eine in Herne lebende Weimaraner-Hündin. Am gestrigen 8. Januar war die junge Hündin, die seit Ende Juni eine Hundeschule besucht, mit ihrem Herrchen im Bereich der Kurhausstraße unterwegs. Gegen 9.30 Uhr schnupperte das Tier sehr auffällig vor einem Gebüsch und wollte seinen Weg irgendwie nicht fortsetzen. Wenig später entdeckte ihr Herrchen einige Plastiktüten, augenscheinlich gefüllt mit Marihuana. Der Herner informierte umgehend die Polizei, die die „Fundsachen“ sicherstellte und an das Bochumer Rauschgiftkommissariat weiterleitete. Das war übrigens nicht der erste Kontakt, den „Yoomee“ mit der Polizei hatte. Vor zwei Wochen war die Weimaranerin mit ihrem Frauchen im Sportpark unterwegs und entdeckte im Gebüsch ein herrenloses Fahrrad. Erst sieben Monate alt und schon zwei Schnüffelerfolge – das sei doch etwas für die Bewerbungsmappe als Polizeihund, meint die Herner Polizei… PM

Beitragsbild: Die sieben Monate alte Weimaraner-Hündin Yoomee. Foto: Polizei

Jagdhundezucht: Weg ins Verderben ?

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Jörg T. Epplen, Humangenetiker an der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des VDH, über verbrecherische Zuchtstrategien, die Gefahren der Inzucht,  den Einfluss von Genen, Umwelt und Erziehung auf die Leistung von Hunden und „die hohe Kunst des Züchtens“.

JAWINA: Wenn ich als Züchter oder Zuchtverband einer kleinen Spezialhunderasse diese Rasse durch züchterische Methoden und Entscheidungen möglichst stark schädigen wollte – wie müsste ich da vorgehen?

Prof. Dr. Epplen: Puh. Mit Geschwistern züchten und möglichst nur mit einem Geschwisterpaar. Oder Sie könnten es natürlich auch teuer machen und sagen, ich kloniere bzw. kopiere den Hund, der den Prototyp der Rasse darstellt für jeweils 56.000 Dollar. So ist es durchaus möglich, die Rasse zu Grunde zu richten.

JAWINA: Ähnelt das letztere nicht auf fatale Weise der Zuchtstrategie in manchen Vereinen, wo hochprämierte Rüden besonders häufig zum Zuchteinsatz kommen?

Prof. Dr. Epplen: Ja.

Weiterlesen