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Zweiter ASP-Fall in Ungarn

Nach dem ersten Fund eines mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweins in Ungarn am 19. April (JAWINA berichtete), meldet die Ungarische Veterinärbehörde einen zweiten Fall an die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission. In dem Schreiben heißt es:

„Am 27.04.2018 wurde ein totes Wildschein im Ort Mátrafüred (ein Teil der Stadt Gyöngyös im Verwaltungsbezirk Heves) aufgefunden. Es wurden Proben entnommen, die an das nationale Referenzlabor gesendet wurden. Der ASF Virus wurde mittels eines PCR Tests am 29. April 2018 bestätigt. Der Virus wird momentan isoliert und sequenziert.

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Erster ASP-Fall in Ungarn

Wie die Generaldirektion Gesundheit und Nahrungsmittelsicherheit der EU-Kommission (Directorate-General Health and Food Safety) bestätigte, ist am 19. April ein Wildschwein im Komitat Heves im Südosten Ungarn tot aufgefunden worden. Das Tier war an Afrikanischer Schweinepest (ASP) erkrankt. Es ist der erste ASP-Fall in Ungarn. Von dem verendeten Wildschwein sei eine Probe genommen und  ins nationale Referenzlabor geschickt worden, das die Infektion am 21.April bestätigte. Als wahrscheinliche Infektionsquelle wird Abfall von illegal importierten Schweinefleischprodukten angenommen. In den im Komitat Heves angesiedelten Fabriken ist eine große Anzahl von Arbeitern aus der Ukraine beschäftigt, die in Hostel-artigen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, so die EU Kommission. Im betroffenen Gebiet ist eine Sperrzone eingerichtet worden. Die Kernzone des Infektionsgebiets wird mit einem doppelreihigen Elektrozaun abgesichert. Bis der Zaun errichtet ist, gilt absolutes Jagdverbot. Sobald der Zaun steht, werden speziell trainierte Jäger mit „diagnostischen Abschüssen“ beginnen. Zusätzlich wird mit Hilfe von Saufängen die lokale Wildschweinpopulation so weit wie möglich eliminiert. red.

Beitragsbild: Kopf der Infektionsmeldung der Generaldirektion Gesundheit und Nahrungsmittelsicherheit der EU-Kommission des ASP-Falls in Ungarn.

Frechdachs

Wer Dachse bisher nur als Schinken- und Bettvorlegerlieferanten kannte, wird erstaunt sein: Der Dachs kann auch Kuscheltier! Das beweist dieses Handyvideo, das auf der ungarischen Jagdmesse FeHoVa in Budapest aufgenommen wurde. Wenn er gerade nicht zum Kuscheln gebraucht wurde, teilte sich der Dachs seine Box übrigens mit einem Dackel – der heißt ja nicht umsonst Dachshund (siehe Fotostrecke).

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