Schlagwort-Archive: Trichinenuntersuchung

Brandenburg: Trichinen bei Wildschwein im Landkreis Uckermark

Bei einem in der Umgebung von Neurochlitz (Landkreis Uckermark) erlegten Wildschwein sind bei der vorgeschriebenen Untersuchung Trichinellen nachgewiesen worden. Das teilt der Amtstierarzt des Landkreises mit. Das Stück wurde als genussuntauglich eingestuft und unschädlich beseitigt. PM

Beitragsbild: Beitragsbild: Trichinenlarve. Quelle: Wikipedia

NRW: Kosten für Trichinenuntersuchung werden nur für Frischlinge von max. 20 kg erstattet

Mit einem Pilotprojektes des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) soll eine verstärkte Bejagung von Frischlingen in NRW erreicht werden (JAWINA berichtete). Dieses Projekt soll in der Jägerschaft den Anreiz erhöhen, den Bestand an Schwarzwild in NRW zu verringern. Dies ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen die afrikanische Schweinepest (ASP), die auch über die Wildschweinpopulation eingeschleppt und verbreitet werden kann. Für die Trichinenuntersuchung bei den Kommunen anfallende Gebühren werden mit maximal zehn Euro je untersuchtem Frischling gestützt. Ein entsprechender Erlass vom 11. August 2017 ist am 14. August 2017 an die zuständigen Behörden verschickt worden.

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NRW: Verbraucherschutzministerium übernimmt Kosten für Trichinenuntersuchung von Frischlingen

Im Rahmen eines Pilotprojekts übernimmt das NRW-Verbraucherschutzministerium einen Großteil der Kosten für die Trichinenschau bei Frischlingen. Dieses Projekt soll in der Jägerschaft den Anreiz erhöhen, den Bestand an Schwarzwild in NRW zu verringern. Dies ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen die afrikanische Schweinepest (ASP), die auch über die Wildschweinpopulation eingeschleppt und verbreitet werden kann. Für die Trichinenuntersuchung bei den Kommunen anfallende Gebühren werden mit maximal zehn Euro gestützt. Mit dem Projekt soll geprüft werden, inwieweit durch eine Gebührenreduzierung wirksame Anreize geschaffen werden können, um eine intensivere Bejagung bei Frischlingen zu erreichen. Ein entsprechender Erlass ist bereits gestern (Montag, 14. August 2017) an die zuständigen Behörden versandt worden.

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Bayern: Jagdverband fordert staatliche Übernahme von Gebühren

Vor dem Hintergrund der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Tschechien (JAWINA berichtete), fordert der Bayerische Jagdverband (BJV) seine Mitglieder auf, die Jagd auf Wildschweine weiter zu intensivieren und forderte eine staatliche Übernahme der Gebühren, die im Zusammenhang mit der Schwarzwildbejagung anfallen. BJV-Vizepräsident Dr. Günther Baumer erklärte, eine Kostenübernahme bei der Trichinenuntersuchung, der Konfiskatentsorgung sowie bei der Verkehrssicherung im Rahmen von revierübergreifenden Drückjagden sei zwingend notwendig, um die Motivation der Jägerinnen und Jäger aufrecht zu erhalten. Das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz kündigte eine Prüfung dieser Forderungen aus gegebenem Anlass an.

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Hessen: Trichinenfund bei Wildschwein im Landkreis Gießen

Bei einem im Landkreis Gießen erlegten Wildschwein sind Trichinen nachgewiesen worden. Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Gießen hatte im Rahmen der amtlichen Trichinenuntersuchung bei dem Ende April erlegten Tier Trichinen festgestellt. Inzwischen hat das Bundesinstitut für Risikobewertung den Befund bestätigt und mitgeteilt, dass es sich um Trichinella pseudospiralis handelt.

Eine Infektion mit diesem Parasiten verläuft beim Wildschwein meist unauffällig, kann jedoch für den Menschen sehr gefährlich sein und sogar tödlich verlaufen. Eine Infektion ist durch den Verzehr von trichinenhaltigem rohem beziehungsweise nicht ausreichend durcherhitztem Fleisch, Rohwürsten, Schinken oder Gehacktem möglich.

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Mecklenburg-Vorpommern: Kreis Vorpommern-Greifswald senkt Trichinengebühr

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat eine neue Gebührenordnung für die vorgeschriebene Trichinenuntersuchung von Wildschweinen eingeführt. Die neuen Tarife sehen eine Staffelung der Gebühr in Abhängigkeit vom Gewicht – und damit vom Alter des Stücks – vor. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, verstärkt jüngere Sauen zu bejagen. In einer Pressemitteilung des Kreises VG heißt es dazu: „Ab dem 1. Oktober 2016 müssen sich Jäger im Landkreis Vorpommern-Greifswald auf neue Gebühren bei der Trichinellenuntersuchung im Veterinäramt einstellen. Für Wildschweine bis 15 Kilogramm (ausgeweidetes Tierkörpergewicht) werden dann 2 Euro pro Stück erhoben. Für Wildschweine über 15 Kilogramm muss dann 1 Euro mehr als bisher gezahlt werden; damit werden ab Oktober 7 Euro fällig.

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LJV Brandenburg fordert Verzicht auf Trichinengebühren

Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) fordert alle Landkreise eindringlich auf, die Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) jetzt zu intensivieren und zumindest die Trichinenprobenuntersuchungsgebühr für Frischlinge bis 20 Kilogramm auszusetzen. In einer Pressemitteilung des LJVB heißt es: Allein im August wurden sechs neue ASP-Fälle in Polen bekannt. Ein Fall liegt bereits 50 Kilometer weiter westlich als alle bisherigen. Das berichtet das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Mit der weiteren Ausbreitung des Virus steigt das Einschleppungsrisiko der tödlich verlaufenden Krankheit nach Brandenburg.

„Für die verheerend wirkende Tierseuche, die Haus- und Wildschweine befällt, steht kein Impfstoff zur Verfügung. Wirksame Präventionsmaßnahmen sind jetzt das Gebot der Stunde. Wir fordern deshalb alle Landkreise auf, dem Beispiel Potsdam-Mittelmark und Dahme-Spreewald zu folgen, die den Jägern bereits Erleichterungen bei der Trichinenprobengebühr gewähren.“, so Dr. Petra Schneller, Veterinärin und Präsidiumsmitglied des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V.

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Landkreis Dahme-Spreewald übernimmt Kosten für Trichinenuntersuchung

Ab 1. August ist im Landkreis Dahme-Spreewald die Trichinenprobenuntersuchung für erlegte Wildschweine aller Altersklassen kostenfrei. Der LJVB begrüßt diese Maßnahme zur Prävention von Seuchen, insbesondere der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Mit der generellen Befreiung geht der Landkreis weit über die Forderung des Landesjagdverbands Brandenburg (LJVB) hinaus, der eine Gebührenbefreiung lediglich für Frischlinge angemahnt hatte. Bedingung für den Kostenerlass ist die gleichzeitige Abgabe einer Blutprobe für die Untersuchung auf Schweinepest. Leider ist diese Aktion aber bis zum 31. Oktober befristet.

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Brandenburg: Erster Landkreis setzt Trichinengebühr auf null

Der Kreistag des Landkreises Potsdam-Mittelmark hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, dass für Schwarzwild der AK 0 und 1, welches im Kreisgebiet erlegt wurde, ab 1. Mai keine Trichinenuntersuchungsgebühr mehr erhoben wird. Dies soll die Jäger bei der dringenden Bestandsreduzierung beim Schwarzwild wegen der drohenden ASP unterstützen.

JAWINA dankt für den Hinweis!

Brandenburger Laienspielschar in voller Aktion

Ein Gastkommentar von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Im Juli 2014 hatte ich in einem Brief an die Landrätin des Kreises Teltow-Fläming angeregt, im Zeichen der heranrückenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) die Gebühr für die Trichinenbeschau bei Frischlingen zu erlassen. Damit sollte die Erlegung schwacher Frischlinge stimuliert werden. Nur wenn es gelingt, einen Großteil der Frischlinge eines jeden Jahrgangs abzuschöpfen, kann innerhalb weniger Jahre mit einem Rückgang der Schwarzwildbestände und damit einem geringeren Ausbreitungsrisiko der ASP gerechnet werden. Andernfalls könnte nur eine unbarmherzige Bejagung des Schwarzwildes ohne Rücksicht auf Schonzeiten und auf Schutz führender Bachen bestandssenkend wirken. Eine solche im wahrsten Wortsinn ökologische Jagd lehne ich ab.

Mit einer Flut rechtlicher Bedenken wurde mein Vorschlag damals abgelehnt, obwohl das Bundesland Hessen und einige Landkreise anderer Bundesländern die Gebühr für die Trichinenschau bei Frischlingen bereits seit ein paar Jahren nicht mehr erheben, das also rein rechtlich durchaus möglich ist. Der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) hat dann später die gleiche Forderung erhoben, ist aber auf Landesebene ebenso gescheitert wie ich damals auf Kreisebene.

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Trichinenuntersuchung: LJVB veröffentlicht Musterantrag zur Gebührenbefreiung

Angesichts der drohenden Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest liegt die Schwarzwildbejagung im öffentlichen Interesse, meint der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB). Damit sei die Voraussetzung zur Gebührenbefreiung bei Trichinenuntersuchungen erfüllt. Hierzu muss gemeinsam mit der Probe ein Antrag eingereicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der brandenburgische Landtag die Landesregierung aufgefordert, die Landkreise bei der kostengünstigen und unbürokratischen Organisation der Trichinenuntersuchung zu unterstützen. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass die Behörden auf „Antrag des Gebührenschuldners“ die Gebühren erlassen können, sofern dies im öffentlichen Interesse liegt.

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