Schlagwort-Archive: Trichinenschau

NRW: Landwirtschaftsministerium verlängert Förderung der Trichinenuntersuchung bei Frischlingen

Ersten Einschätzungen des Ministeriums zufolge hat sich die Jagdstrecke gerade bei Frischlingen bereits deutlich erhöht.

Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat die Förderung der Trichinenuntersuchung für erlegte Frischlinge (max. 20 kg) bis zum 31. März 2018 verlängert. Per Erlass vom 16. November 2017 hat das Ministerium verfügt, auch in den kommenden Monaten bis zum Ende des Jagdjahres 2017/18 die im Einzelfall bei den Kommunen anfallenden Kosten für die Trichinenuntersuchung mit max. 10,- Euro pro erlegtem Stück zu stützen.

Das Projekt war im August 2017 mit einem Betrag von 50 000 Euro gestartet worden und soll in der Jägerschaft den Anreiz erhöhen, den Bestand an Schwarzwild in NRW zu verringern. Dieser Förderbeitrag wurde nun um weitere 50 000 Euro erhöht und das zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz angewiesen, rechtzeitig zu berichten, sollte der Betrag erschöpft sein.

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Brandenburg: Trichinen bei Wildschwein im Landkreis Uckermark

Bei einem in der Umgebung von Neurochlitz (Landkreis Uckermark) erlegten Wildschwein sind bei der vorgeschriebenen Untersuchung Trichinellen nachgewiesen worden. Das teilt der Amtstierarzt des Landkreises mit. Das Stück wurde als genussuntauglich eingestuft und unschädlich beseitigt. PM

Beitragsbild: Beitragsbild: Trichinenlarve. Quelle: Wikipedia

Hessen: Trichinenfund bei Wildschwein im Landkreis Gießen

Bei einem im Landkreis Gießen erlegten Wildschwein sind Trichinen nachgewiesen worden. Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Gießen hatte im Rahmen der amtlichen Trichinenuntersuchung bei dem Ende April erlegten Tier Trichinen festgestellt. Inzwischen hat das Bundesinstitut für Risikobewertung den Befund bestätigt und mitgeteilt, dass es sich um Trichinella pseudospiralis handelt.

Eine Infektion mit diesem Parasiten verläuft beim Wildschwein meist unauffällig, kann jedoch für den Menschen sehr gefährlich sein und sogar tödlich verlaufen. Eine Infektion ist durch den Verzehr von trichinenhaltigem rohem beziehungsweise nicht ausreichend durcherhitztem Fleisch, Rohwürsten, Schinken oder Gehacktem möglich.

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