Schlagwort-Archive: Trichinenschau

Brandenburg: Landkreis Potsdam-Mittelmark verzichtet auf Gebühr für Trichinenuntersuchung

Der Kreistag des Brandenburger Landkreises Potsdam-Mittelmark hat die Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Schwarzwild auf null gesetzt. So soll ein weiterer Anreiz für die Bejagung von Schwarzwild geschaffen werden, um die Ausbreitungsgefahr bei einem etwaigen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verringern. Der mit dem erlegten Wildschwein eingereichte Wildursprungsschein soll demnach als Antrag auf Gebührenbefreiung gewertet werden. Die Maßnahme ist zunächst vom 01.04.2018 bis zum 31.12.2019 befristet. SE

Beitragsbild: Beschluss des Kreistags von Potsdam-Mittelmark über den Gebührenverzicht. (Screenshot).

Brandenburg: Erneuter Trichinenfund im Landkreis Uckermark

In den letzten drei Monaten sind wiederholt (JAWINA berichtete) Trichinen bei erlegten Wildschweinen im Landkreis Uckermark nachgewiesen worden. Aktuell wurden bei drei Wildschweinen aus den Regionen Mescherin und Brüssow Trichinellen festgestellt. Menschen können sich über den Verzehr von rohem oder ungenügend erhitztem trichinösem Fleisch infizieren. Die Trichinellose ist eine Infektionskrankheit mit einer Vielzahl von möglichen Symptomen. Je nach Befallsort und -intensität können u. a. Bauchschmerzen, hohes Fieber, Durchfall, rheumatische Beschwerden, Augenerkrankungen, Gelenkentzündungen, Kreislaufversagen bis hin zum Tod diagnostiziert werden. Entsprechend der aktuellen Rechtslage sind neben Schweinen und Pferden auch Wildschweine, Dachse und Waschbären verpflichtend auf Trichinellen zu untersuchen, wie der Landkreis Uckermark mitteilt. Die Untersuchungspflicht besteht auch bei Hausschlachtungen bzw. bei Wild, welches zum Eigenbedarf des Jägers genutzt wird. Verbraucher sollten sich beim privaten Handel nach der Trichinenfreiheit des Produktes bei der abgebenden Person erkundigen. PM

Beitragsbild: Trichinenlarve. Quelle: Wikipedia

NRW: Landwirtschaftsministerium verlängert Förderung der Trichinenuntersuchung bei Frischlingen

Ersten Einschätzungen des Ministeriums zufolge hat sich die Jagdstrecke gerade bei Frischlingen bereits deutlich erhöht.

Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat die Förderung der Trichinenuntersuchung für erlegte Frischlinge (max. 20 kg) bis zum 31. März 2018 verlängert. Per Erlass vom 16. November 2017 hat das Ministerium verfügt, auch in den kommenden Monaten bis zum Ende des Jagdjahres 2017/18 die im Einzelfall bei den Kommunen anfallenden Kosten für die Trichinenuntersuchung mit max. 10,- Euro pro erlegtem Stück zu stützen.

Das Projekt war im August 2017 mit einem Betrag von 50 000 Euro gestartet worden und soll in der Jägerschaft den Anreiz erhöhen, den Bestand an Schwarzwild in NRW zu verringern. Dieser Förderbeitrag wurde nun um weitere 50 000 Euro erhöht und das zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz angewiesen, rechtzeitig zu berichten, sollte der Betrag erschöpft sein.

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Brandenburg: Trichinen bei Wildschwein im Landkreis Uckermark

Bei einem in der Umgebung von Neurochlitz (Landkreis Uckermark) erlegten Wildschwein sind bei der vorgeschriebenen Untersuchung Trichinellen nachgewiesen worden. Das teilt der Amtstierarzt des Landkreises mit. Das Stück wurde als genussuntauglich eingestuft und unschädlich beseitigt. PM

Beitragsbild: Beitragsbild: Trichinenlarve. Quelle: Wikipedia

Hessen: Trichinenfund bei Wildschwein im Landkreis Gießen

Bei einem im Landkreis Gießen erlegten Wildschwein sind Trichinen nachgewiesen worden. Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Gießen hatte im Rahmen der amtlichen Trichinenuntersuchung bei dem Ende April erlegten Tier Trichinen festgestellt. Inzwischen hat das Bundesinstitut für Risikobewertung den Befund bestätigt und mitgeteilt, dass es sich um Trichinella pseudospiralis handelt.

Eine Infektion mit diesem Parasiten verläuft beim Wildschwein meist unauffällig, kann jedoch für den Menschen sehr gefährlich sein und sogar tödlich verlaufen. Eine Infektion ist durch den Verzehr von trichinenhaltigem rohem beziehungsweise nicht ausreichend durcherhitztem Fleisch, Rohwürsten, Schinken oder Gehacktem möglich.

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