Schlagwort-Archive: Trichinenbefall

Hessen: Trichinenfund bei Wildschwein im Landkreis Gießen

Der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor teilt mit, dass in der Trichinen- Untersuchungsstelle des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Landkreises Gießen im Rahmen der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung ein Trichinellen-verdächtiges Wildschwein identifiziert wurde. Das etwa 43 Kilogramm schwere und am 22.04.2017 in Grünberg-Harbach erlegte Tier wurde daraufhin in die oben genannte Untersuchungsstelle verbracht.

Sowohl in der ursprünglichen, als auch in erneut entnommenen Proben des betroffenen Wildschweins konnte die anfängliche Verdachtsdiagnose eindeutig bestätigt werden. Sämtliche Proben wurden auch an das Nationale Referenzlabor für Trichinellen am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zwecks Bestätigung und weiterer Typisierung übersandt. Dort wurde der Befund erneut bestätigt. Die Trichinella- Larven wurden mittels PCR als T. pseudopiralis identifiziert.

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Brandenburg: Trichinenbefall bei Wildschwein

Bei einem in der Gegend um Märtensmühle (Landkreis Teltow-Fläming) erlegten Wildschwein wurden bei der Untersuchung von Fleischproben am 27. April 2017 im Labor des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes Teltow-Fläming Trichinen gefunden. Die Nachuntersuchung im nationalen Referenzlabor für Trichinella im Bundesinstitut für Risikobewertung bestätigte den Fund von trichinella spiralis. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt macht aus diesem Anlass noch einmal darauf aufmerksam, wie wichtig eine gründliche und lückenlose Untersuchung von Wild- und Hausschweinen auf Trichinen ist. Trichinen sind kleine Fadenwürmer, die verkapselt in der Muskulatur von Säugetieren, Vögeln und Reptilien auftreten, sofern diese Fleisch- oder Allesfresser sind.

Die Infektion erfolgt über die Aufnahme von verseuchtem Fleisch. Im Magen wird das Fleisch verdaut und die Trichinen aus den Kapseln freigesetzt. Es folgt für einige Tage eine Vermehrungsphase im Darm, bevor die Larven über Lymph- und Blutgefäße in die Muskulatur gelangen. Dort kapseln sie sich ein, können bis zu 30 Jahre überleben und einen neuen Wirt infizieren.

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Massiver Trichinenbefall bei Wildschwein im Landkreis Osnabrück

Bei einem Ende März 2016 im Landkreis Osnabrück (Altkreis Bersenbrück, Niedersachsen) erlegten Wildschwein ist ein massiver Befall mit Trichinellen festgestellt worden. Das teilt der Landkreis in einer Presseerklärung mit. Vom Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin wurde der Befund inzwischen bestätigt; es wurden Trichinellen der Gattung Trichinella pseudospiralis diagnostiziert. Mit diesem Parasit können neben Säugetieren auch Vögel infiziert sein. Es handelt sich um den ersten Nachweis seit Jahrzehnten bei einem Wildschwein aus dem Landkreis Osnabrück und dieser aktuelle Fall konnte nur entdeckt werden, weil der Jäger sich an die Pflicht zur Untersuchung des Fleisches gehalten hat.

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