Schlagwort-Archive: tot

Brandenburg: Weiterer Wolf erschossen

+++ Namibia: Elefant tötet Großwildjäger +++

Ein bereits im Juni bei Ratzdorf (Landkreis Oder-Spree) von einem Angler tot aufgefundener Wolf ist erschossen worden, wie der rbb unter Berufung auf eine Mitteilung des Landesumweltamtes berichtet. DIes habe die Untersuchung des Kadavers durch das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ergeben. Da die Wölfin am Oderufer gefunden wurde, könne es auch sein, dass sie in Polen geschossen worden sei und dann auf die deutsche Seite getrieben sei. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. SE

Beitragsbild: Deich an der Oder (Symbolbild). Foto: SE

Toter Wolf im Schluchsee: LJV verurteilt illegale Tötung

Am 8. Juli 2017 wurde im Schluchsee ein toter Wolf gefunden. Wie nun das Umweltministerium Baden-Württemberg mitteilt, wurde der Rüde erschossen. Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann und sein Stellvertreter Wolf Riedl, gleichzeitig Kreisjägermeister im Hochschwarzwald, sind entsetzt.  „Wir verurteilen diese Tat. Der Abschuss ist für unsere Bemühungen um einen sachlichen und zielorientierten Umgang mit Wolf und Luchs ein herber Rückschlag“, erklärte Dr. Friedmann. Als Interessensvertretung der Jägerinnen und Jäger im Land und als anerkannte Naturschutzorganisation fordert der LJV eine konsequente Strafverfolgung.

Der LJV ist über die Tat auch deshalb verärgert, weil er sich seit Langem in Sachen Wolf einsetzt: Wir haben – gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland – bereits 2008 die Erstellung eines Handlungsleitfadens initiiert. Darin geht es um den Umgang mit zuwandernden Wölfen und einen Entschädigungsfonds für Nutztierrisse. Außerdem unterstützt der LJV seit 2010 mit rund 30 speziell geschulten wolfskundigen Jägerinnen und Jägern das Monitoring von in Baden-Württemberg auftretenden Wölfen.

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Baden-Württemberg: Toter Wolf aus dem Schluchsee geborgen

Am vergangenen Samstag Nachmittag (08.07.) wurde im Schluchsee ein totes Tier entdeckt, das einem Wolf ähnelt. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg hat das Tier untersucht und bestätigt, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Den Erkenntnissen der FVA zufolge ist es möglich, dass es sich um das Tier handelt, das am 21. Juni zuerst in der Gegend von Überlingen gesehen worden war (JAWINA berichtete). Danach war der Wolf auch in der Nähe von Stockach, bei Bad Dürrheim sowie zuletzt, vor knapp einer Woche, auch bei Breitnau im Hochschwarzwald gesichtet worden. Der tote Wolf weist Verletzungen im Brustbereich auf. Woher diese Verletzungen stammen und die genaue Todesursache werden noch untersucht. Da die Untersuchungen aufwändig sind, werden die Ergebnisse voraussichtlich erst in etwa vierzehn Tagen vorliegen. PM

Beitragsbild: Wolf bei Überlingen. Quelle: FVA/privat

Bayern: 13 verendete Wildschweine in Gehege

In einem Wildgehege im Veldensteiner Forst (Landkreis Bayreuth) sind 13 verendete Wildschweine aufgefunden worden. Zehn Frischlinge, ein Keiler und zwei Bachen lagen tot in dem Gehege, wie nordbayern.de berichtet. Zunächst wurde die Infektionskrankheit Actinobacillus pleuropneumoniae (APP) als Ursache vermutet, was sich jedoch nicht bestätigte. Befürchtungen, es könne sich um einen ASP-Ausbruch handeln, bestätigten sich glücklicherweise nicht: Wie eine Mitarbeiterin des zuständigen Veterinäramts gegenüber JAWINA bestätigte, kann sowohl die Klassische, als auch die Afrikanische Schweinepest (ASP) als Ursache ausgeschlossen werden – dann wären nämlich alle Sauen in dem Gehege betroffen gewesen. Die Kadaver der verendeten Tiere wurden zur Untersuchung in das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) verbracht. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Es gebe aber bereits einen Zwischenbefund, demzufolge es sich um eine bakterielle Infektion durch Pasteurellen handle. Welcher Typ von Pasteurellen solle noch genauer geklärt werden, so die von JAWINA befragte Veterinärin. Die betroffenen Tiere weisen im pathologischen Befunden charakteristische Lungenveränderungen auf.

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Österreich: Jäger stirbt bei Sturz vom Hochsitz

Ein 62 Jahre alter Jäger ist von einem Ansitz in der Nähe von Kainach bei Voitsberg in der Steiermark nicht zurückgekehrt. Der Mann war Dienstag früh gegen vier Uhr aufgebrochen, um 10.45 fand der Notarzt die Leiche des Jägers in unwegsamem Gelände. Der Verunfallte wies schwere Kopfverletzungen auf. Wie Nachrichten.at berichtet, steht der Hochsitz an einer sehr steilen Stelle. Es sei unklar, ob der Mann von der Leiter des Hochsitzes gefallen und dann die Böschung herabgestürzt war, oder ob er nur die Böschung herabgerutscht sei. Der Hochsitz ist unbeschädigt, es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. SE

Beitragsbild: Hochsitze (Symbolbild). Foto: SE

Schweiz: Toter Wolf im Kanton Freiburg

In der Gemeinde Jaun im Schweizer Kanton Freiburg ist ein toter Wolf entdeckt worden. Ein Landwirt fand den Kadaver am Freitag (9.6.) Nachmittag auf einem Feld. Wie das Amt für Wald, Wild und Fischerei (WALDA) des Kantons mitteilt, handelt es sich um ein ausgewachsenes weibliches Tier. Die Todesursache steht noch nicht fest, eine Schussverletzung ist nicht zu erkennen. Die rote Wölfin ist in die Pathologie der Universität Bern verbracht worden, wo sie seziert werden soll. Auch eine DNA-Analyse soll dort vorgenommen werden. PM

Beitragsbild: Tote Wölfin im Kanton Freiburg. Quelle: WALDA

Sachsen: Jäger mit Schusswunde tot im Wald gefunden

In einem Waldstück bei Grimma ist ein Jäger am Dienstag tot im Wald gefunden worden. Der 67jährige war am Montag Nachmittag zur Jagd aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Angehörige machten sich auf die Suche, der Sohn des Verstorbenen fand ihn schließlich am Dienstag. Der Tote weis eine Schusswunde im Bauchbereich auf. Die Polizei geht bislang weder von einem Verbrechen noch von Freitod, sondern von einem Unglücksfall aus. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung soll der Jäger sich den Bauchschuss durch unsachgemäßen Umgang mit seinem Jagdgewehr beigebracht haben. Die sterblichen Überreste des Mannes wurden zur Obduktion in das rechtsmedizinische Institut nach Leipzig verbracht. Die Ermittlungen dauern an. SE

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Truppenübungsplatz Munster: Junge Wölfin tot aufgefunden

Todesursache: Ungeklärte Bissverletzung

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hat darüber informiert, dass ein Bundesforstmitarbeiter auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord am späten Sonntagabend eine tote Wölfin gefunden hat. Es handelt sich um die im Juni 2015 besenderte Fähe FT10. Das Tier befindet sich bereits im Leibnitz-Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zur weiteren Untersuchung. Dies ist das übliche Verfahren im Rahmen des bundesweiten Totfundmonitorings. Nach ersten Untersuchungen des IZW ist die Wölfin vermutlich schon vor mehreren Tagen an den Folgen einer ungeklärten Bissverletzung verendet; es gibt keine Hinweise auf einen Verkehrsunfall. Das IZW hat außerdem mitgeteilt, dass die Wölfin offenbar vor kurzem Welpen geboren hat. Über das Ergebnis der weiteren Untersuchungen wird das Wolfsbüro berichten. PM NLWKN

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„Kurti“ ist tot

Auffälliger Wolf „MT6“ wurde getötet

Ein zu wenig Scheu vor Menschen zeigender Wolf ist in Niedersachsen getötet worden. Das «Kurti» genannte Tier aus dem Munsteraner Rudel sei am Mittwochabend im Heidekreis abgeschossen worden, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag mit. Der Wolfsrüde hatte sich in den vergangenen Tagen Menschen bis auf wenige Meter genähert und soll zudem einen Hund gebissen haben. «Darum sind in dieser Situation Maßnahmen zur Gefahrenabwehr notwendig», erklärte die niedersächsische Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz.

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Schon wieder zwei Wölfe tot

In der Nacht zum Sonntag ist auf der A13 bei Kittlitz (Brandenburg, Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ein weiterer Wolf überfahren worden. Autofahrer entdeckten den Kadaver auf dem Seitenstreifen und verständigten die Polizei. Erst vor wenigen Tagen waren zwei Wolfswelpen auf dem Berliner Ring dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen.

Bei Hoyerswerda (Sachsen, Landkreis Bautzen) hat die Polizei eine tote Wolfsfähe entdeckt. Das Tier war schon längere Zeit tot. Es liegen keine Anzeichen für einen illegalen Abschuss oder einen Wildunfall vor. Vermutlich ist das Tier an einer Krankheit gestorben. SE

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Dr. Ulrich Grasser ist tot

Dr. Ulrich Grasser ist tot. Der langjährige Präsident des Landesjagdverbands (LJV) Berlin verstarb vermutlich gestern, einen Tag nach seinem 72. Geburtstag. Grasser hatte sich von einer kleinen Geburtstagsrunde im Berliner Haus der Jagd mit starken Kopfschmerzen entschuldigt. Zur geplanten Nachfeier am darauf folgenden Tag erschien er nicht. Grasser war seit 2004 Präsident des LJV Berlin.

Unter Grassers Ägide hatte der LJV Berlin im Jahr 2008 die Klage eines Berliner Jägers gegen die Jagdzeitenverordnung des Landes unterstützt. Vor dem Verwaltungsgericht Berlin endete der Fall mit einer krachenden Niederlage für den Gesetzgeber. Dass Berliner Jäger z.B. die Stockente noch bejagen dürfen, ist also auch Dr. Grassers Verdienst. Die Berliner Jägerschaft wird sein Andenken in Ehren halten.

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Werner Trense ist tot

Der bedeutende deutsche Jäger und Forscher Werner Trense ist tot. Er verstarb in der Nacht von Freitag auf Samstag im Alter von 94 Jahren. Werner Trense wurde berühmt als Wiederentdecker der Mesopotamischen Damhirsche, die als ausgestorben galten. Nachdem er Zeichnungen von Einheimischen gesehen hatte, auf denen das typische Geweih der Hirsche dargestellt war, gelang es ihm auf einer IUCN-Expedition im Jahr 1957 nicht nur, die Tiere zu bestätigen, er fing auch zwei Kälber ein, die der Erhaltungszucht im Opel-Zoo im Taunus zugute kamen. Von 1959 bis 1964 lebte Trense mit seiner Frau Clairelotte Schneider von Opel, genannt Mutz, in Angola, wo er eine Farm aufbaute und mit einem wohl einmaligen Gespann jagte, bestehend aus einem zahmen Gepard und einem Bayerischen Gebirgsschweißhund. Werner Trense war 35 Jahre lang Generalsekretär des CIC und verfasste Fachbücher, die als Standardwerke gelten, u.a.: Die Jagdtrophäen der Welt (1981) und Die Hirsche der Welt (1998). SE

Beitragsbild: Werner Trense, aufgenommen in seinem Haus in Pullach im Jahr 2012, Copyright: SE

Sattelzug überfährt Wedemarker Wolf

Update 17.04.: Der bei Bremen angeblich totgefahrene Wolf ist kein Wolf, sondern ein Wolfshund.

Ein Sattelzug hat auf der A7 den Wolf, überfahren, der gestern bei Wedemark eine Radfahrerin bis ins Dorf verfolgt und ihren Hund leicht verletzt hat. Der Tier starb am Unfallort, wie die Hannoversche Allgemeine berichtet. Bei Bremen ist ein weiterer Wolf totgefahren worden. SE

Beitragsbild: Sattelzug. Quelle/Copyright: Arpingstone/Wikipedia

Sachsen: Wolfswelpe illegal geschossen

Am Freitagmorgen, den 13.12.2013, wurde bei Hermsdorf, Landkreis Bautzen im Territorium des Milkeler Rudels ein männlicher Wolfswelpe auf einer Wiese tot aufgefunden. Bei der Begutachtung vor Ort konnten am Kadaver kleine Löcher unter anderem im Bereich des Rückens und Nackens festgestellt werden. Der Kadaver des Tieres wurde zur Klärung der Todesursache an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) gebracht. Die Untersuchung im Computertomographen ergab, dass das Tier durch Beschuss mit Schrotkugeln zu Tode gekommen ist. Bei der anschließenden Sektion konnten 31 Schrotkugeln aus dem Tierkörper sichergestellt werden.

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