Schlagwort-Archive: tödlich

Südafrika: PH Claude Kleynhans von Büffel getötet

Der bekannte südafrikanische Berufsjäger (Professional Hunter, PH) Claude Kleynhans, 54, ist am Dienstag von einem Büffel getötet worden. Kleynhans war Inhaber von Guwela Safaris, er hinterlässt zwei Töchter und einen Sohn. Seine Ehefrau, Corina van der Merve, berichtete gegenüber citizen.co.za, dass Kleynhans mit Jagdgästen einen Büffel geschossen habe. Beim Verladen des Tiers sei der Jäger überraschend von einem weiteren männlichen Büffel attackiert und schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bei dem Angriff des Büffels eine Arterie im Oberschenkel von Kleynhans zerstört, er sei innerhalb kurzer Zeit verblutet. Kleynhans war Polizist, bevor er sich als PH selbständig macht. Der streng gläubige Christ galt als ausgewiesener Kenner der Natur Südafrikas, er machte sich um den Naturschutz verdient. Das hielt zahlreiche Tierfreunde nicht davon ab, ihrer Freude über den Tod des Jägers in Kommentarspalten und diversen asozialen Netzen Ausdruck zu verleihen. So schrieb eine Frau  laut Daily Mail, sie liebe es, wenn Wilderer von den Tieren getötet würden, es mache sie extrem glücklich (‚I love when Poachers get killed by the animals it makes me extremely happy!!).

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Nach tödlichem Jagdunfall: Mutmasslicher Unglücksschütze verstorben

Wenige Tage nach dem tödlichen Jagdunfall, bei dem in Bayern eine 47 Jahre alte Jägerin durch einen Schuss aus der Jagdwaffe ihres Lebensgefährten tödlich verletzt wurde (JAWINA berichtete), ist auch der mutmaßliche Unglücksschütze verstorben. Der 50-jährige Beschuldigte, gegen den seit dem ersten Maifeiertag wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt wurde, ist am Samstagvormittag verstorben, teilt die Polizei mit. Zur Klärung der Todesursache ermittelt die Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gibt es derzeit nicht. Nach ersten Erkenntnissen war der 50-Jährige am Samstagvormittag gegen 11.00 Uhr mit Bekannten im Wald bei Mainbullau unterwegs, als er nach Aussagen der Zeugen zusammenbrach. Unverzüglich leisteten diese Erste-Hilfe und verständigten Polizei und Rettungsdienst. Für den 50-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

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Bayern: 47jährige bei Jagdunfall tödlich verletzt

Am Dienstag Abend erlitt eine 47 Jahre alte Frau bei der Jagdausübung bei Schippach, einem Ortsteil von Elsenfeld (Landkreis Miltenberg) tödliche Schussverletzungen. Die näheren Hintergründe, wie es zu der Schussabgabe und den tödlichen Verletzungen kommen konnte, sind derzeit noch unbekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, welche in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden, so die Polizei in einer Pressemitteilung. Demnach befand sich die aus dem Landkreis Miltenberg stammende Frau gemeinsam mit ihrem 50 Jahre alten Lebensgefährten auf der Jagd. Gegen 22:20 Uhr kam es dem derzeitigen Ermittlungsstand nach zu einer Schussabgabe, bei der die 47-Jährige tödliche Verletzungen erlitt. Trotz des sofort hinzugezogenen Notarztes und Rettungsdienstes verstarb die Frau noch vor Ort.

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NRW: Tödlicher Jagdunfall

Am Wochenende ist ein 38 Jahre alter Jäger aus Bad Berleburg-Schwarzenau (Kreis Siegen-Wittgenstein) bei einem Jagdunfall in seinem Revier in Richstein ums Leben gekommen. Der Jäger war am Freitag in sein Revier gefahren und nicht zurückgekehrt. Am darauf folgenden Samstag wurden die sterblichen Überreste des Mannes gefunden. Fremdverschulden ist nach ersten Ermittlungen der Polizei ausgeschlossen: Der Mann sei vermutlich gestolpert, wobei sich ein Schuss aus dem Repetierer löste, den er über der Schulter trug. red.

Beitragsbild: Repetierer (Archivbild) Foto: SE

Baden-Württemberg: Jäger stirbt durch Schuss aus eigenem Gewehr

Am Sonntag Morgen ist ein 56 Jahre alter Jäger in einem Wald bei Sontbergen, einem Ortsteil der Gemeinde Gerstetten (Landkreis Heidenheim), durch einen Schuss aus seinem eigenen Gewehr ums Leben gekommen. Der Jäger war zur verabredeten Zeit nicht nach Hause gekommen, woraufhin sich seine Angehörigen auf die Suche begaben und den Leichnam des Mannes fanden. Wie die Südwest-Presse berichtet, konnte die Polizei anhand der Spuren den Unfallhergang rekonstruieren. Eine Straftat oder ein Suizid kann demnach ausgeschlossen werden. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der Südwest-Presse. (Screenshot)

Niedersachsen: Autofahrer stirbt bei Wildunfall mit Reh

+++ Sachsen-Anhalt: Wolf reißt acht hochträchtige Schafe in Photovoltaik-Anlage +++ NRW: Staupe im Rhein-Erft-Kreis +++

Bei einem Wildunfall mit einem Reh wurde gestern gegen 17.30 Uhr ein Pkw-Fahrer tödlich verletzt. Ein Wagen befuhr die B 239 (Diepholzer Straße) in der Gegenrichtung, als in Höhe Bokeler Schweiz plötzlich ein Rehbock auf die Fahrbahn sprang. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Rehbock in den Gegenverkehr geschleudert. Das Tier prallte gegen die Windschutzscheibe des entgegen kommenden Ford Focus, durchschlug die Scheibe und erfasste den Fahrer. Der 62-jährige Fahrer geriet von der Fahrbahn ab, fuhr ca. 200 Meter über eine Grünfläche und prallte dann gegen einen Baum. Der aus Wagenfeld stammende Fahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb. Die B 239 wurde für die Unfallaufnahme und ersten Ermittlungen der Polizei halbseitig gesperrt. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Österreich: 21-jähriger bei Rehbergung totgefahren

Ein 21 Jahre alter Slowene ist auf der Pyhrnautobahn (A9) in der Steiermark ums Leben gekommen. Der Mann hatte nach einer Kollision mit dem Tier sein Fahrzeug auf dem Standstreifen abgestellt und verließ den Wagen, um den Kadaver des Rehs zu bergen. Dabei wurde er von einem Kleinbus erfasst. Der 21jährige starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrer des Busses und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

In Saarbrücken ist eine Frau in der Nacht auf Sonntag einem Wildschwein ausgewichen, wobei sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Kleinwagen durchschlug ein Absperrgitter und rollte eine drei Meter tiefe Böschung herunter, bevor er im Fischbach liegenblieb. Die Polizei sicherte das Fahrzeug, das von der Feuerwehr geborgen wurde. Die 56 Jahre alte Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Ebenfalls schwer verletzt wurde eine 18jährige Fahranfängerin, die beim bayerischen Brennberg (Kreis Regensburg) einem Reh ausweichen wollte. Dabei geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern und sie prallte an einen Baum. red.

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Schweiz: Steinwildjäger tödlich verunglückt

Am Montag ist ein 66 Jahre alter Jäger im Schweizer Kanton Graubünden tödlich verunglückt. Der Mann war mit einem Jagdkollegen im Val Chöglias in Ramosch auf der Steinbockjagd. Kurz vor 14.30 Uhr querten die beiden einen steilen, mit wenig Schnee belegten Grashang. Bei dieser Querung glitt der 66-Jährige aus, rutschte rund 75 Meter den Hang hinunter und stürzte über eine Kuppe in das Bachbett. Die alarmierte Rega-Crew konnte den Jäger nur noch tot bergen. Die Kantonspolizei Graubünden untersucht, wie es zu diesem Sturz gekommen ist. PM

Beitragsbild: Unfallstelle im Val Chöglias. Foto: Rega

Südtirol: Jäger erschossen

Schlamperei mit tödlichem Ausgang: Im Trentino ist ein 71 Jahre alter Jäger an den Folgen einer Schussverletzung gestorben. Zu dem Unglück kam es laut stol.it, als eine Gruppe von Jägern in einer Jagdhütte in Vigo Rendena bei einem gemütlichen Abendessen beisammen saß. Dem Bericht zufolge zeigten sich die Jäger gegenseitig ihre Gewehre und begutachteten diese, als sich aus einer Waffe ein Schuss löste. Die Carabinieri ermitteln, man gehe jedoch „von einer Verkettung tragischer Umstände“ aus. SE

Beitragsbild: Waffe entladen? Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen, weil elementarste Sicherheitsvorschriften nicht beachtet werden. Foto: SE

Mecklenburg-Vorpommern: Rotwild verursacht tödlichen Verkehrsunfall

Ein Rudel Rotwild hat in der Schwinzer Heide zwischen Bossow und Alt Schwinz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) einen folgenschweren Wildunfall verursacht. Ein 52-jähriger Kradfahrer befuhr zusammen mit anderen Kradfahrern die Kreisstraße aus Bossow kommend in Richtung Dobbertin. Auf Höhe der Unfallstelle wechselte ein Rudel Rotwild von rechts nach links über die Fahrbahn. Ein Hirsch lief unmittelbar in den Geschädigten. Dieser stürzte daraufhin und wurde lebensbedrohlich verletzt. Unter ständigen Reanimationsmaßnahmen wurde der Motorradfahrer mit einem Rettungswagen in die Klinik nach Plau am See verbracht. Trotz aller durchgeführten Rettungsmaßnahmen verstarb der verunfallte Kradfahrer wenig später im Krankenhaus. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Alaska: Zwei tödliche Schwarzbär-Attacken in zwei Tagen

In Alaska sind zwei Menschen von Schwarzbären getötet worden. Das erste Opfer war der 16jährige Patrick Cooper, der am 18.6. am Robert Spurr Memorial Hill Climb, einem Geländelauf im Chugach State Park teilnahm. Der Junge hatte offenbar unbemerkt von anderen Läufern den Trail verloren und war in dichtem Buschland umhergeirrt. Er schrieb seiner Familie eine Textnachricht, dass er von einem Bär verfolgt wurde. Sofort machte sich ein Team von Helfern, darunter die Mutter des Jungen, auf die Suche. Sie fanden mit Hilfe der Ortungsfunktion des Mobiltelefons zwei Stunden später die Leiche Coopers. Er war nach Angaben des Alaska Department of Fish & Wildlife, der Jagd- und Fischereibehörde des US-Bundesstaats, von einem männlichen Schwarzbären gezielt angegriffen worden. Experten versuchen derzeit, den Bär aufzuspüren, der „definitiv getötet werden solle“, wie Ken Marsh,ein Mitarbeiter von Fish & Wildlife gegenüber dem National Geographic erklärte.

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Thüringen: Tödlicher Unfall bei Rehbergung

Auf der L1034 zwischen Nohra und Wolkramshausen ist ein 76 Jahre alter Mann am Donnerstag Abend gegen 19 Uhr bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Der Rentner hatte zuvor ein Reh überfahren und wollte den Kadaver von der Straße räumen. Dabei wurde er von dem Wagen eines 53-jährigen erfasst. Der Rentner starb noch an der Unfallstelle, der 53-jährige erlitt einen Schock. Die Straße war für etwa zwei Stunden gesperrt. SE

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Warum kann eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) beim Menschen tödlich verlaufen?

Eine aktuelle Untersuchung hat gezeigt, dass viele Füchse mit dem Fuchsbandwurm infiziert sind – warum das für Menschen gefährlich ist, erklärt dieser Gastbeitrag von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel.

Der adulte Fuchsbandwurm ist etwa zwei bis drei Millimeter lang und besteht aus dem Kopf und drei bis vier Gliedern. Er lebt im Dünndarm von Fuchs, Hund und gelegentlich auch anderen Beutegreifern.

In jedem Bandwurmglied befinden sich männliche und weibliche Geschlechtsorgane. Vorne werden nach und nach neue Glieder gebildet und hinten lösen sie sich auf, wobei die reifen Eier in den Wirtsdarm gelangen. Im Ei haben sich bereits die sog. Hakenlarven entwickelt. Sie sind in einer festen Hülle verpackt (0,03 bis 0,04 Millimeter Durchmesser, mit bloßem Auge nicht sichtbar), überstehen so die Darmpassage und werden mit der Fuchslosung abgesetzt. So können die Eier mit den Larven darin von Kleinsäugern am Boden mit der Nahrung aufgenommen werden. Im Darm dieser Zwischenwirte, meist Mäusearten, schlüpfen die Hakenlarven, die den Kopf des zukünftigen Bandwurms darstellen, aus ihrer Hülle, bohren sich durch den Darm, wandern im Körper der Maus umher und setzten sich schließlich als sog. Finnen irgendwo fest. Wird eine Maus mit Finnen vom Fuchs gefressen, dann entwickeln sich im Fuchsdarm wieder neue Bandwürmer, indem die Köpfe Bandwurmglieder wachsen lassen. Der Entwicklungszyklus ist damit geschlossen. Im Darm sind Fuchsbandwürmer für den Wirt ebenso harmlos wie Finnen für den Zwischenwirt Maus.

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Italien: Wildschwein tötet Spaziergänger

Risiken der ausufernden Wildschweinpopulation zu lange ignoriert: „Katastrophe mit Ansage“

In der Nähe der Stadt Cefalù auf Sizilien hat eine Rotte Wildschweine am Samstag Morgen gegen 8.30 Uhr ein älteres Ehepaar angegriffen. Der 77jährige Salvatore Rinaudo überlebte die Attacke nicht. Medienberichten zufolge hatte das Paar mit seinen Hunden einen Spaziergang unternommen, als sie auf die Rotte trafen. Die Hunde bellten die Wildschweine an, worauf die Sauen angriffen. Als der Mann versuchte, seinen Hunden zu helfen, wurde er ebenfalls attackiert. Ein Keiler fügte ihm tödliche Verletzungen zu. Die Frau wurde beim Versuch, ihren Mann zu retten ebenfalls verletzt. Rosa Rinaudo, 73, kam mit Prellungen und Bisswunden vor allem an Bauch und Beinen in ein Krankenhaus, sie steht unter Schock.

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