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Frankfurt: Tierrechtler zeigen Nilgans-Jäger an

+++ Niedersachsen: Goldenstedter Wölfe reißen zwei Kälber und vier Stück Damwild in gesicherten Gehegen +++

Die militante Tierrechtler-Organisation Peta hat Anzeige gegen einen Jäger erstattet, der im Auftrag der Behörden und mit einer amtlichen Sondergenehmigung versehen Nilgänse im Frankfurter Brentano-Bad bejagt. Die Gänsepopulation in dem Freizeitbad verkotet Wiesen und Gewässer. Weil Salmonellen im Kot der Tiere nachgewiesen wurden, Gesundheitsgefahren befürchtet wurden und andere Vergrämungsmethoden erfolglos waren, wurde die Bejagung beschlossen. Peta meint jedoch, dass es einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstelle, Gänse zu töten, weil sie zu viel Kot hinterließen, wie die hessenschau.de berichtet. Dies stelle keinen „vernünftigen Grund“ dar, der nach dem Tierschutzgesetz zur Tötung eines Wirbeltiers erforderlich sei. Nicht nur gegen den Jäger, sondern auch gegen die zuständige Jagdbehörde wurde Anzeige erstattet. Der betroffene Jäger sagte gegenüber hessenschau.de, dass er von der Anzeige aus den Medien erfahren habe und die Sache gelassen sehe: Jagd produziere hochwertiges Wildbret, die im Brentanobad erlegten Gänse habe er zum Teil selbst verspeist. SE

Beitragsbild: Gänse – es gibt mehr als genug davon. Foto: SE

Fuchs krankgeschossen und liegen gelassen: Jäger und Pächter verurteilt

Ein 54 Jahre alter Jäger, der in der Nacht auf Weihnachten 2015 einen Fuchs krankgeschossen und nicht nachgesucht hatte, sowie der zuständige Jagdpächter, der es unterließ, eine Nachsuche zu organisieren, sind vom Amtsgericht Göppingen zu Geldstrafen verurteilt worden. Das berichten die Göppinger Kreisnachrichten. Der Schütze behauptete zunächst, „intensiv nach dem Fuchs gesucht“, jedoch nichts gefunden zu haben, weshalb er nach Hause ging. Das nahm dem Schützen nicht einmal der Jagdpächter ab: Er habe gar nicht gesucht, sondern sei „zu faul zum Aufräumen“ gewesen, so zitieren die Göppinger Kreisnachrichten den Pächter. Früh am darauf folgenden Tag fand eine Zeugin das schwer verletzte Tier. Sie verständigte den Jagdpächter, der bereits um 7.30 Uhr den Jäger informierte. Der Pächter vertrat die Ansicht, das derjenige „das zu Ende bringen müsse“, der geschossen habe.

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Peta zeigt Angler an

Die Tierschutz-Organisation Peta hat die Teilnehmer eines Wettangelns angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg bestätigte der Mainpost, dass eine Anzeige gegen sämtliche 44 Angler eingegangen ist, die sich am traditionellen Königsfischen des Fischereiverbands Unterfranken im Main bei Trennfeld (Landkreis Main-Spessart) beteiligt hatten. Wettfischen ist nach Auffassung von Peta ein Verstoß gegen § 17 des Tierschutzgesetzes, der das Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund verbietet – und somit strafbar.

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