Schlagwort-Archive: Tierschützer

Nach Tierschützer-Protesten – vorläufiges Aus für erstes Schweizer Saugatter

Das bei Elgg im Schweizer Kanton Zürich geplante erste nationale Saugatter der Schweiz steht vor dem Aus: Tierschützer-Protest haben, wie die Limmattaler Zeitung berichtet,  die Gemeinde bewogen, das als „tierquälerische Wildschwein-Guantanamo“ diffamierte Projekt vorerst auf Eis zu legen. Dass die Ausbildung von brauchbaren Hunden zur Schwarzwildbejagung unmittelbar dem Tierschutz dient, hat bei der Entscheidung offenbar ebenso wenig eine Rolle wie gespielt, wie Forschungsergebnisse der Tierärztlichen Hochschule Hannover, die in einer Reihe von Studien wissenschaftlich nachgewiesen haben, dass die Situation im Saugatter für die Wildschweine keine extreme Stresssituation und damit keine Tierquälerei darstellt. Bei der Entscheidung, das Projekt zu „sisitieren“, spielte auch die bevorstehende Volksabstimmung über die Jagd in Zürich (JAWINA berichtete) eine Rolle: Wenn die private oder Milizjagd ohnehin verboten wird, brauche es auch weniger ausgebildete Hunde… SE

Beitragsbild: Hund im Saugatter. (Archivbild) Foto: SE

Tierrechtler stehlen Kaninchen von Neunjähriger

In Neumünster haben militante Tierrechtler die Zwergkaninchen einer Neunjährigen entwendet. Das Mädchen entdeckte den Diebstahl, als sie Neo und Moritz am Montag vor der Schule mit Grünzeug und Wasser versorgen wollte. Tieftraurig und fassungslos sei sie gewesen, als sie anstelle der Kaninchen ein Bekennerschreiben der Animal Liberation Front (ALF) entdeckte, die lt. Wikipedia in den USA als Terrororganisation eingestuft wurde. Sie seien Tierquäler, musste sich die Familie von den Terroristen obendrein vorwerfen lassen, Kaninchen seien Rudeltiere und bräuchten viel Platz, ihre Kaninchen lebten jetzt an einem schöneren Ort. Doch damit nicht genug: Wie shz.de berichtet, verstiegen sich die militanten Tierfreunden noch zu einer Drohung: Wenn die Familie sich neue Tiere anschaffte, würde man diese auch holen kommen. „Wir beobachten euch!“ Die Tiere seien Familienmitglieder gewesen, erklärt der Vater der Drittklässlerin gegenüber shz.de. Man habe sich lange überlegt, welche Tiere für das Kind geeignet seien, der Großvater des Mädchens habe einen zweistöckigen Stall mit einem großen Auslauf für die Kaninchen gezimmert. Die Täter sollten darüber nachdenken, was sie seiner Tochter angetan hätten, meint der Vater, und die Tiere zurückgeben.

Beitragsbild: Kaninchen finden auch etwas ältere Mädchen gut. Foto: SE

Schweiz: Tierschützer baut Paketbomben

Eine unappetitliche Geschichte scheint sich im Schweizer Tierschützer-Milieu zugetragen zu haben: Wie blick.ch berichtet, soll „Haesli-Papa“ Ueli Bichsel, der einen Gnadenhof für Hasen und Kaninchen betreibt, funktionsfähige Paketbomben gebaut haben, mit denen er Tierquäler bekämpfen wollte. Den Hinweis erhielt die Polizei blick.ch zufolge ausgerechnet von Erwin Kessler (72), Präsident des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz (VgT), einer militanten Tierrechtler-Organisation. Dem VgT-Präsidenten soll der Haesli-Papa eine funktionsfähige Bombe vorgeführt haben. Die Vorführung liege jedoch schon Monate zurück, weshalb Kessler gegenüber blick.ch einräumte, dass er sich zu spät an die Polizei gewandt habe. Der VgT distanziere sich vom Häslihof und Ueli Bichsel und erklärte, dass er mit Gewalt „nichts zu tun haben“ möchte. Die Polizei stellte mehrere Kisten mit verdächtigen Materialien sicher, der Nagerfreund sitzt in Untersuchungshaft. SE

Beitragsbild: Headline des zitierten und verlinkten Beitrags in blick.ch (Bildschirmfoto, Ausschnitt).