Schlagwort-Archive: Strafanzeige

Hessische Wolfsfreunde zeigen Thüringer Umweltministerin an

+++ Sachsen-Anhalt testet akustische Wildwarner +++ Brandenburg: Elch-Managementplan soll überarbeitet werden +++

Ein Verein aus Hessen soll wegen des Abschusses von Wolfs-Hybriden (JAWINA berichtete) Anzeige gegen die thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) erstattet haben. Das berichtet das Online-Portal inSüdthüringen.de. Auch gegen diejenigen, die die Abschüsse vorgenommen haben, sei Anzeige erstattet worden. Dem Bericht zufolge beruft sich der Verein „Wolfsschutz Deutschland“ auf das Washingtoner Artenschutzabkommen, durch das Wolfsmischlinge den selben Schutzstatus wie reinrassige Wölfe genießen würden. Die Vereinsvorsitzende erklärte laut inSüdthüringen.de, man sei „erstaunt und enttäuscht über das Ausmaß der Empathielosigkeit, an der auch Ministerin Siegesmund zu leiden“ scheine. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags auf inSüdthüringen.de (Screenshot)

Sachsen-Anhalt: Bulle in der Innenstadt von Salzwedel erschossen – Peta erstattet Anzeige

Am Montag ist ein Jungbulle, der bei einem Bauern in der Nähe von Salzwedel ausgebrochen war, in die Innenstadt von Salzwedel gestürmt. Der Bulle galoppierte über den Parkplatz einer Bankfiliale und von da aus weiter Richtung Innenstadt, bis er von der Besatzung eines Streifenwagens gesichtet wurde. Die Polizisten drängten den Jungbullen ab, woraufhin er in den Burggarten floh. Die Tore des Burggartens wurde geschlossen, wodurch die Forstsetzung des Ausflugs unterbunden wurde. Das Ordnungsamt der Stadt Salzwedel hatte zwischenzeitlich eine Abschussgenehmigung bei der unteren Jagdbehörde beantragt und genehmigt bekommen, ein von der Polizei hinzugezogener Jäger erlegte das aggressive Tier.

Die radikale Tierrechtsorganisation Peta hat deswegen jetzt Anzeige gegen die Polizei, den Jäger und das Ordnungsamt der Stadt erstattet.

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Wolfsangriff: Tierschutzpartei zeigt Kontaktbüro und Besitzer von getöteter Bracke an

Die „Tierschutzpartei Ethia“ hat nach Darstellung auf der Internetseite der Organisation Strafanzeige erstattet bzw. eine wegen eines Wolfsabschusses bereits erstattete Strafanzeige erweitert, indem auch gegen das Kontaktbüro Wölfe in Sachsen und den Besitzer der von einem Wolf gerissenen Deutschen Bracke, Jan Prignitz, Anzeige erstattet wurde. Die Anzeige erfolge aufgrund angeblicher Verstöße „gegen das Tierschutzgesetz, das Jagdgesetz, sowie des Verdachts der Falschaussagen und weiterer in Betracht kommender Straftatbestände“.

Begründet wird dies damit, dass der getötete Hund „im Gegensatz zur Ursprungsbehauptung auf der Jagd eingesetzt“ gewesen sei, und „dieses im Wolfsgebiet zur Ranzzeit“. Als „Zeuge“ wird die Darstellung durch den Besitzer des getöteten Hundes auf JAWINA angeführt. Die Tierfreunde von Ethia vertreten die Auffassung, damit habe sich der Jäger „gegenüber seines eigenen Hundes sowie des getöteten Wolfes [sic!]im Sinne des Tierschutzgesetzes strafbar gemacht.“

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Beschossener Wolf: LKA Sachsen ermittelt

Im Fall der mit Schrot beschossenen Wölfin, die am 5.7. auf der B156 im Landkreis Bautzen überfahren wurde (JAWINA berichtete), ermittelt jetzt das Landeskriminalamt (LKA). Anlass ist eine Anzeige des Vereins „Wolfsschutz Deutschland“, der bei der Polizei Bautzen Anzeige gegen Unbekannt gestellt hat, wie die Polizei gegenüber der Lausitzer Rundschau (LR) bestätigte. Man lasse nicht zu, dass „Wolfshasser gezielt Tiere abschießen“, erklärte eine Sprecherin des Vereins gegenüber der LR. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Artikels in der LR. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Wegen Wolfsabschuss: Tierschützer zeigen Minister an

Wegen des Abschusses des Problemwolfs Kurti hat die Vorsitzende der Tierschutzpartei Ethia, Bettina Jung, Strafanzeige gegen den verantwortlichen niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) gestellt. Laut einer Pressemitteilung der Partei bestehe Verdacht auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz. Bei dem getöteten Tier handele es sich weder um ein gebrechliches, krankes oder altes Tier, sondern um ein gesundes Wildtier, das zudem mit einem Sender versehen war, heißt es in der Pressemitteilung der Tierschutzpartei.
Es sei „nichts darüber bekannt, dass dieses Tier jemals einem Menschen gegenüber aggressiv auftrat.“ Auch die erhobenen Geometriedaten lassen nach Ansicht der Tierfreunde  „keinen Schluss auf aggressives Verhalten gegenüber Menschen zu.“
Bei einem „angeblichen Vorfall, bei dem ein Hund bei einem Zusammenstoß angeblich mit „MT6“ verletzt wurde,“ habe der Wolf abgewehrt werden können, „so dass der Hund nicht weiter zu schaden kam.“

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Wolf mit Reh geködert – Strafanzeige gegen Jäger

Weil er ein Wolf mit einem toten Reh angekirrt hat, sind ein Jagdpächter und dessen Jagdaufseher aus Barnstorf im niedersächsischen Landkreis Diepholz angezeigt worden. Das berichtet der Weser-Kurier. Demnach hatten die beiden ein bereits gerissenes Reh in der Nähe des Fundorts ausgelegt und eine Wildkamera zur Überwachung des Kadavers installiert. Deshalb hat ein Wolfshundzüchter und Volljurist namens Christian Berge, laut Weser-Kurier „selbst ernannter Anwalt der Wölfe“ Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft in Verden bestätigte das Vorliegen der Strafanzeige gegenüber der Zeitung. Es sei nicht nur verboten, einen Wolf zu erschießen, argumentiert der Wolfsanwalt, es sei auch verboten, diesem nachzustellen.

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Straftat vorgetäuscht – DJV erstattet Anzeige

Jäger stellen Strafanzeige gegen selbsternannte Waschbärschützer

„Vortäuschung einer Straftat“ und Irreführung von Polizei und Öffentlichkeit werfen Jäger zwei selbsternannten „Waschbärschützern“ aus Hessen vor. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat deshalb gegen Dr. Francesco Dati (Marburg) und Harald Roth (Herbstein), Betreiber eines Waschbär-Geheges, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Gießen erstattet. Die beiden Beschuldigten hätten der Polizei und der Öffentlichkeit den Fang von zwei Waschbären und deren „grausame Tötung“ vorgetäuscht, so der Wortlaut in der Strafanzeige.

Roth und Dr. Dati hatten im April 2015 bundesweit in Medien mit der Darstellung Aufsehen erregt, dass Unbekannte in der Nacht zum Ostersamstag in einen umzäunten Schlosspark bei Lauterbach eingedrungen seien und dort in Drahtgitterfallen zwei Waschbären gefangen hätten. Die beiden Muttertiere seien dann mit einem Hammer beziehungsweise mit einer Nagellatte durch Schläge in den Kopf „bestialisch getötet worden“. Ein Waschbär sei „nach Jägerart“ in Streifen geschnitten worden, um einen Osterbraten zu gewinnen. Beide Weibchen hätten hilflose Junge hinterlassen. Als Beweis präsentierte Schlossbesitzer Roth den Medien fünf Jungtiere, die er angeblich im Schlosspark gefunden hatte. Roth hatte den angeblichen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz bei der Lauterbacher Polizei angezeigt, Dr. Dati erstattete bei der Jagdbehörde des Vogelsbergkreises Anzeige wegen eines Vergehens gegen das Jagdgesetz.

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Toter Wolf: DJV und LJV Sachsen stellen Strafanzeige gegen Unbekannt

DJV: Jäger verurteilen illegale Tötung eines Wolfes bei Görlitz aufs Schärfste

Der Deutsche Jagdverband und der Landesjagdverband Sachsen haben Strafanzei gegen Unbekannt gestellt und verurteilen die illegale Tötung eines Wolfes in der Nähe von Görlitz aufs Schärfste. Die beiden anerkannten Naturschutzvereinigungen fordern eine konsequente Strafverfolgung und begrüßen die sofortige Aufnahme der Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Sachsen. Konflikte, die mit der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland zwangsläufig zunehmen, können nur auf legalem Wege gelöst werden.

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Peta zeigt Bauernfunktionär an

Die Tierrechtsorganisation Peta hat Medienberichten zufolge Anzeige gegen den Geschäftsführer des Brandenburger Bauernbunds, Reinhard Jung, erstattet, weil dieser in einem Interview mit der Tageszeitung taz den Abschuss von Wölfen gefordert hatte. Dies berichtet die taz in einem Interview mit dem Leiter der Rechtsabteilung von Peta Deutschland, Edmund Haferbeck.

Die Äußerungen Jungs seien nach Haferbecks Ansicht eine „physische Aufforderung zum Schießen.“ Es habe mehrere Fälle gegeben, wo Jäger Wölfe einfach erschossen hätten, „weil diese Leute eben auch so ticken“, behauptet Haferbeck in dem Interview. Es sei ihnen „völlig egal, ob etwas gesetzlich verboten ist.“ Sie würden diese Tiere erschießen und sich nachher herausreden.

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„Spieß umgedreht“: FJD zeigt PETA an

Der „Verein für Jagd in Deutschland“ (FJD) hat Anzeige gegen die Tierschutzorganisation PETA erstattet. „Eine der beliebtesten Geschäftspraktiken der Tierrechtsorganisation PETA e.V. ist die öffentlichkeitswirksame Denunzierung von vermeintlichen Tierquälereien und die hemmungslose Ausnutzung aller Möglichkeiten, deutsche Staatsanwaltschaften durch irrwitzige Anzeigen auf Trab zu halten. Wir haben den Spieß jetzt einmal umgedreht und PETA ins Visier deutscher Ermittlungsbehörden gebracht“, heißt es dazu auf der Internetseite des FJD.

Anlass war der Fund einer verletzten Fähe in einem Wald bei Holdorf (Niedersachsen) und die anschließende Berichterstattung in Zeitungen und sozialen Medien. Die Fähe war dem Bericht des FJD zufolge von den Findern in eine Tierarztpraxis verbracht, dort untersucht und schließlich eingeschläfert worden. Auf einem Röntgenbild seien „röntgendichte Strukturen“ festgestellt worden. Die Finder sollen dem FJD zufolge Flyer verteilt haben, auf denen die Vermutung geäußert wurde, dass der Täter vermutlich „in lokalen Jägerkreisen“ zu finden sei. Der FJD bestreitet, dass es sich bei den röntgendichten Strukturen um Schrotkugeln handelt und hält eine Verletzung durch einen Wildunfall auf einer nahe gelegenen Straße für wahrscheinlicher: „Bei einer Schussverletzung im Brustbereich, die auch noch die Vorderläufe zertrümmert hat, wäre ein Fuchs lt. tierärztlicher Aussage mit nahezu 100% Sicherheit tot gewesen“, heißt es dazu auf der Homepage des FJD. Und weiter: „Auch das zitierte Tierärztliche Gutachten spricht hinsichtlich sehr vorsichtig allenfalls eine Vermutung aus, obwohl sich Schrotkugelrückstände auf Röntgenbildern eindeutig nachweisen lassen, ist von röntgendichen Strukturen die Rede. Trotz dieser eher vagen Feststellung kann eine Altverletzung nicht ausgeschlossen werden, dürfte aber mit dem aktuellen Gesundheitszustand in keinerlei Zusammenhang stehen.“

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Heikos Reh

Ein Jäger erlegt ein gehandicaptes Reh. Heikos Reh. Das gibt Ärger. Eine Jagdgeschichte aus der Großstadt.

In der Ermittlungsakte der Berliner Polizei ist die „Tatzeit“ akribisch festgehalten: Am. 10. Mai 2013 um 19.46 Uhr erlegt der Berliner Stadtjäger Manfred Wollny (Name von der Red. geändert) ein Reh am nordwestlichen Stadtrand Berlins. Schon seit mehreren Wochen hatte der Stadtjäger Hinweise von Anwohnern erhalten, die ein oder zwei Stück Rehwild „mit was um den Hals“ meldeten. Von einer Schlinge oder einem Strick war die Rede, einem Geschirr oder gar einem Regencape. Die Stücke sollen verwahrlost wirken, eines sogar hinken. Die Rehe seien „atypisch zutraulich“ , wahrten aber „eine gewisse Fluchtdistanz.“

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Peta zeigt Angler an

Die Tierschutz-Organisation Peta hat die Teilnehmer eines Wettangelns angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg bestätigte der Mainpost, dass eine Anzeige gegen sämtliche 44 Angler eingegangen ist, die sich am traditionellen Königsfischen des Fischereiverbands Unterfranken im Main bei Trennfeld (Landkreis Main-Spessart) beteiligt hatten. Wettfischen ist nach Auffassung von Peta ein Verstoß gegen § 17 des Tierschutzgesetzes, der das Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund verbietet – und somit strafbar.

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