Schlagwort-Archive: Schleswig-Holstein

EU-Kommission stimmt der schleswig-holsteinischen Wolfsrichtlinie zu

Nutztierhalter in Schleswig-Holstein werden in Zukunft bei Wolfsrissen ohne eine betriebliche Gesamtobergrenze entschädigt. Dazu fällt die sogenannte De-minimis-Regelung weg, die Entschädigungszahlungen bislang aufgrund des EU-Wettbewerbsrechts auf maximal 15.000 Euro pro Betrieb innerhalb von drei Jahren beschränkte. Eine entsprechende Änderung der Wolfsrichtlinie durch das Land wird in den kommenden Tagen im Amtsblatt veröffentlicht, nachdem nun die EU-Kommission dafür grünes Licht gegeben hat.

Im Rahmen des schleswig-holsteinischen Wolfsmanagements war durch das Landwirtschafts- und Umweltministerium eine Richtlinie erlassen worden, die die Finanzierung verschiedenster Maßnahmen zur Sicherung des Bestandes zu- und durchwandernder Wölfe regelte. In der Vergangenheit wurden auf der Grundlage dieser Richtlinie durch Wölfe verursachte Nutztierschäden finanziell ausgeglichen und im bislang einzigen schleswig-holsteinischen Wolfsgebiet wurden vorbeugende Schutzmaßnahmen – vor allem die wolfssichere Ausgestaltung von Weidezäunen – mit einem Fördersatz von 80 Prozent finanziell gefördert, so das grüne Umweltministerium in einer Pressemitteilung.

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Schleswig-Holstein: Katzenkastrations-Projekt läuft an

Vom 16. Oktober 2017 an können – als Gemeinschaftsprojekt von Tierschutzverbänden, Tierärzteschaft, Kommunaler Familie, Landesjagdverband und Land – wieder freilebende Katzen (herrenlose Tiere, die sich nicht in menschlicher Obhut befinden) in Schleswig-Holstein kastriert und im Rahmen des landesweiten Vorgehens gegen das Katzenelend über den von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein verwalteten Fonds abgerechnet werden. Dieses Angebot richtet sich an Tierschutzvereine und andere Überbringer.

Voraussetzung ist, dass von denjenigen, die eine Katze zur Kastration bringen, ein dafür vorbereiteter Vordruck ausgefüllt und unterschrieben wird, dass es sich um eine freilebende Katze handelt. Die Kosten werden dann in voller Höhe übernommen: 25 Euro durch Spende (Honorarverzicht) des durchführenden Tierarztes und 59,01 Euro bzw. 115 Euro Restkostenübernahme durch den Fonds, je nachdem, ob es sich um einen Kater oder eine weibliche Katze handelt. Die Katzen müssen nach Durchführung der Kastration wieder an der Stelle des Fangs ausgesetzt werden. Die Kastration ist bis zum 10. November 2017 geplant. Sofern die finanziellen Mittel im Fonds zu erschöpfen drohen, wird die Aktion vorzeitig durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein beendet.

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Schleswig-Holstein: Drei weitere Wölfe nachgewiesen

In Schleswig-Holstein sind drei weitere Wolfsnachweise erzielt worden, teilt das Umweltministerium des Landes mit. Die Nachweise aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Segeberg und Plön gingen Anfang dieser Wochen beim Landwirtschaftsministerium ein.

Zwei der Nachweise konnten durch Fotofallen erbracht werden. So wurde ein Wolf am 1. Juli 2017 in der Gemeinde Mustin im Kreis Herzogtum Lauenburg von einer Wildkamera fotografiert und ein weiterer am 31. August in der Gemeinde Tasdorf im Kreis Plön nahe Neumünster. Die Kameras wurden von den jeweils Jagdausübungsberechtigten im Rahmen ihrer Revierbetreuung aufgestellt, um bestimmte Wildarten zu dokumentieren. Die Kameras werden nach unterschiedlichen langen Zeiträumen zur Kontrolle  ausgelesen. Nun wurden die Bilder freundlicherweise dem Wolfsmanagement zur Überprüfung zur Verfügung gestellt.

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Jamaika in Schleswig-Holstein

Die Grünen, die in Schleswig-Holstein bislang mit SPD und SSW (Südschleswigscher Wählerverband) regiert haben, werden auch zukünftig an der Regierung in dem Land beteiligt sein. Nach Informationen der FAZ haben sich 84,3 Prozent der grünen Parteimitglieder für die Beteiligung an einer Koalition mit CDU und FDP, einer sogenannten Jamaika-Koalition ausgesprochen. Die CDU hat bereits für Jamaika votiert, von der FDP wird auf einem Kleinen Parteitag heute Abend ebenfalls Zustimmung erwartet. SE

Beitragsbild: Flagge von Jamaika. Autor: Skopp, Quelle: Wikipedia

Erstmals Goldschakal in Schleswig-Holstein nachgewiesen

Zum ersten Mal ist in Schleswig-Holstein ein Goldschakal nachgewiesen worden. Wie das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume heute mitteilte, war dem Wolfsmanagement des Landes im März ein möglicher Wolfsriss im Kreis Dithmarschen gemeldet worden. Ein Rissgutachter des Landes hatte bei der routinemäßigen Aufnahme des Falles vier Genetikproben gewonnen, die zur Untersuchung an das Nationale Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf beim Senckenberg Forschungsinstitut nach Gelnhausen nahe Frankfurt gegeben wurden. Bei dieser Untersuchung wurde im vorliegenden Fall nun ein Goldschakal nachgewiesen.

Nach Einschätzung des von Schleswig-Holstein beauftragten Gutachters, Norman Stier, hat der Goldschakal drei Schafe angegriffen und leicht verletzt, aber nicht getötet. Ein Tier starb nach dem Vorfall aufgrund noch nicht abschließend geklärter Umstände. Der Halter der Schafe kann wie auch bei Wolfsrissen Entschädigung beantragen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Goldschakal mittelbar den Tod der Tiere verursacht haben könnte.

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Oberverwaltungsgericht Schleswig entscheidet: Landesjagdzeitenverordnung hat Bestand

Der 4. Senat des Oberverwaltungsgerichts in Schleswig (OVG) hat gestern über 13 Normenkontrollanträge gegen die Festlegung von Jagdzeiten in der Landesjagdzeitenverordnung des Landes Schleswig-Holstein verhandelt und die gestellten Anträge abgelehnt.

Abweichend von der Bundesjagdzeitenverordnung setzt die Landesjagdzeitenverordnung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) vom 11. März 2014 für verschiedene Tierarten eingeschränkte Jagdzeiten fest (u.a. für Rotwild, Damwild, Sikawild und Rehwild, Wildkaninchen, Feldhasen sowie Ringeltauben und Nonnengänse). Für Saat- und Blässgänse, Höckerschwäne, Rebhühner und Elstern ist eine ganzjährige Schonzeit vorgesehen.

Bei den Antragstellern handelt es sich um Jäger, die ihr Jagdausübungsrecht unverhältnismäßig ausgehöhlt sehen und befürchten, keine ausreichende Wildschadensvorsorge mehr betreiben zu können. Das OVG hat nun entschieden, das sich das MELUR als Verordnungsgeber innerhalb des Gestaltungsspielraums bewegt, den die gesetzliche Verordnungsgrundlage – § 17a des Landesjagdgesetzes – eröffnet.

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In Schleswig-Holstein überfahrener Wolf stammt aus McPom

Der Anfang der Woche auf der B207 bei Ratzeburg überfahrene Wolf stammt aus Mecklenburg-Vorpommern. Das teilt das Umweltministerium Schleswig-Holstein mit. Demnach ist dies das Ergebnis der Untersuchungen, die das Senckenberg-Institut – das nationale Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf – durchgeführt hat. Zur Klärung der Herkunft des Tieres waren Blutproben entnommen und an das Senckenberg-Institut nach Gelnhausen bei Frankfurt gegeben worden.

Wie die Untersuchungen zeigen, handelt es sich bei dem verunglückten Tier um einen Welpen, der 2016 in der Lübtheener Heide in Mecklenburg Vorpommern geboren wurde. Das dortige Rudel hatte im Jahr 2016 vier Welpen; der verunglückte junge Rüde hatte die Kennung GW 674m getragen. 2014 waren in der Lübtheener Heide erstmals Welpen durch das dortige Wolfspaar groß gezogen worden. PM

Beitragsbild: DNA-Sequenzierungsgeräte. Autor: Flickr-User jurvetson, Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution 2.0 Generic Lizenz.

Norddeutschland: Zwei Wölfe an einem Tag überfahren

Bei Verkehrsunfällen sind zwei Wölfe in Norddeutschland iunerhalb weniger Tage getötet worden. Ein Wolf starb am 6.3. auf der B207 im Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein) nordwestlich von Ratzeburg. Es sei unvermittelt auf die Landstraße geraten, so dass ein herankommendes Auto nicht mehr bremsen konnte und das Tier erfasste, teilte das Landesumweltministerium mit. Der auf Bitten der Polizei herbeigerufene zuständige Wolfsbetreuer des Landes stellte fest, dass es sich bei dem getöteten Tier um einen etwa 35 Kilogramm schweren männlichen Wolf handelte. Der für die Beurteilung entsprechender Funde in Schleswig-Holstein zuständige Sachverständige geht davon aus, dass es ein junger Wolf war – entweder ein Welpe aus dem Jahr 2016 oder ein sogenannter Jährling (also aus dem Jahr 2015). Im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern hatte ein Wolfsrudel im Bereich der Lübtheener Heide im Jahr 2016 Welpen großgezogen. Dieses Gebiet liegt 30 bis 50 Kilometer vom Unfallort entfernt.

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Diese Angsthasen: Förster wegen Wölfen mit Tränengas im Wald

32. offiziell bestätigte Wolfssichtung in Schleswig-Holstein – Slowaken erlegen in der vergangenen Jagdsaison 48 Wölfe

Die furchtsamen Förster im Landkreis Gifhorn (Niedersachsen) gehen schon seit über einem Jahr nur noch „mit Tränengas bewaffnet“ in den Wald, wie die WAZ meldet. Grund für die Vorsichtsmaßnahme sind die Wölfe, die auch im Landkreis Gifhorn mittlerweile, wie es auf der Internetseite des Landkreises heißt, „vereinzelt festgestellt“ wurden. Ja, lesen die keine Zeitung? Alle unsere selbsternannten Wolfsexperten versichern uns doch seit Jahren, dass die berühmte „natürliche Scheu“ des Wolfs unfehlbar gewährleiste, dass man so gut wie nie einen Wolf in freier Wildbahn zu Gesicht bekommt, und wenn doch, dann würde er schleunigst das Weite suchen! Glauben die das etwa nicht? Und dann: Tränengas wegen ein paar „vereinzelt festgestellter“ Wölfe – was sollen denn die Verantwortlichen in der Lausitz dann machen? Kalaschnikows an die Bevölkerung ausgeben?

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Mecklenburg-Vorpommern: Vorübergehendes Jagdverbot für Wildvögel wegen Vogelgrippe

Schleswig-Holstein: Bejagungsverzicht für Wildvögel empfohlen

Um das Risiko einer Übertragung des Geflügelpest-Virus von Wildvögeln auf Hausgeflügel zu minimieren, erteilt Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, ein vorübergehendes Jagdverbot für dem Jagdrecht unterliegende Wildvögel. „Mir ist bewusst, dass diese einschneidende Regelung nicht bei jedem Jäger oder Landwirt auf Gegenliebe stoßen wird. Ich halte sie im Sinne eines ganzheitlichen Vorgehens gegen die weitere Ausbreitung des Geflügelpest-Virus aber für eine ganz zentrale und notwendige Maßnahme. Ziel ist, nicht auszuschließende Infektionskette zwischen möglicherweise erkrankter Wildvögeln und Hausgeflügel über den Jäger als Verbindungsglied zu unterbrechen“, betonte der Minister.

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Niedersachsen: Rechtssicherheit für Halbautomaten bei der Erntejagd?

Die Landesregierung Niedersachsen musste sich nochmals mit dem Thema Halbautomaten bei der bevorstehenden Erntejagd befassen: Die Landtags-Abgeordneten Hermann Grupe, Hillgriet Eilers und Dr. Stefan Birkner (FDP) gefragt:

Hat die Landesregierung zur Erntejagd Rechtssicherheit für Jäger geschaffen?

Der Antwort von Landwirtschaftsminister Christian Meyer namens der Landesregierung ist folgende erläuternde Vorbemerkung der Abgeordneten vorangestellt:

„Seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem März 2016, das die Verwendung halbautomatischer Langwaffen bei der Jagd infrage gestellt hatte, herrscht Unsicherheit bei den Jägerinnen und Jägern. Es ist nicht klar, ob die betroffenen Waffen weiterhin bei der Jagd verwendet werden dürfen. Aus diesem Grund hat der Bundestag im Juli 2016 eine Änderung des Bundesjagdgesetzes beschlossen, nach der halbautomatische Waffen mit Wechselmagazin weiterhin bei der Jagd eingesetzt werden dürfen, wenn nicht mehr als drei Patronen geladen sind. Die Jagdgesetzänderung verlangt jedoch die Zustimmung des Bundesrates, der sich frühestens am 23. September mit der Thematik befassen kann.

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Neues Wolfsmanagement für Schleswig-Holstein

Gemeinsam mit Schafhaltern, Jägern und Naturschützern hat das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium das Wolfsmanagement auf neue Füße gestellt, wie das Kieler Umweltministerium stolz verkündet. Neben einer behördlichen Basis gehören mehr Wolfsbetreuer, neue Regeln bei der Entschädigung und Lösungen beim Umgang mit verletzten Wölfen zu den Kernpunkten. Erarbeitet wurden sie gemeinsam beim Runden Tisch. „Mit dem neuen Management schaffen wir eine breit akzeptierte Basis für den weiteren Umgang mit dem Wolf. Die ist angesichts der schwierigen Debatten und der unterschiedlichen Interessen besonders wertvoll. Und es ist der Bereitschaft aller zu konstruktiven Lösungen zu verdanken““, sagte Minister Habeck gestern in Kiel, wo er gemeinsam mit dem Landesverband der Schleswig-Holsteinischen Schafzüchter, dem NABU und dem Koordinator der Wolfsbetreuer, Jens Matzen, die Ergebnisse des Runden Tisches vorstellte.

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Schleswig-Holstein: Wolf im Kreis Pinneberg nachgewiesen

Bereits am 23. Juli 2016 gelang einem Jäger von seinem Hochsitz aus in der Feldmark der Gemeinde Bokholt im Kreis Pinneberg die Beobachtung eines Wolfes. Das Tier konnte aus einem Maisfeld kommend einige Zeit auf einer Grünlandfläche beobachtet und fotografiert werden. Die Nachweisfotos wurden mit einem Handy durch das Okular eines Fernglases aufgenommen.

Am vergangenen Wochenende erhielten Mitarbeiter des schleswig-holsteinischen Wolfsmanagements Kenntnis von dieser Beobachtung und protokollierten die Sichtung im Rahmen des Wolfsmonitorings. Das auf den Fotos dokumentierte Tier wurde zwischenzeitlich durch den für das Land tätigen Wolfsexperten Dr. N. Stier von der TU Dresden begutachtet und zweifelsfrei als Wolf eingestuft. Es handelt sich damit um die mittlerweile 29. Beobachtung eines Wolfes in Schleswig-Holstein, wie das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) in einer Pressemitteilung bestätigt.

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„Schwein gehabt“ – Abschuss eines Wildschweins bleibt für Jäger folgenlos

Beobachtet und erfasst ein Jäger alle äußeren Merkmale zur Altersbestimmung eines Wildschweins sorgfältig und irrt er sich trotzdem über das Alter des Tieres, so stellt dies keinen derart schwerwiegenden Verstoß gegen die Jagdgesetze dar, dass dieser Verstoß mit einer hohen Geldbuße zu bestrafen ist. Das hat der I. Senat für Bußgeldsachen des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts kürzlich entschieden und das Bußgeldverfahren gegen einen Jäger eingestellt.

Zum Sachverhalt: Ein 76jähriger Jäger war im Mai 2015 auf Wildschweinjagd in Ostholstein. Zu dieser Zeit ist nur die Jagd auf Wildschweine im ersten Lebensjahr (Frischlinge) und auf solche im zweiten Lebensjahr (Überläufer) erlaubt. Für alle übrigen Wildschweine besteht Schonzeit. Nachdem der Jäger mit seinem Fernglas ein einzelnes Wildschwein beobachtet hatte und es auf Grund seiner Größe, Statur und anderer Merkmale für einen weiblichen Überläufer (Überläuferbache) hielt, erlegte er das Tier. Der herbeigerufene Förster untersuchte später das Gebiss des Wildschweins. Er meinte, dass das Schwein älter als zwei Jahre sein müsse und zeigte den Jäger bei der Jagdbehörde an.

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Schleswig-Holstein verbietet Gatterjagd

Der Streit um die von der Familie Bismarck betriebenen Jagdgatter geht in eine weitere Runde. Das berichten die Lübecker Nachrichten. Die Betreiber der umstrittenen Schwarzwildgatter wehrten sich gegen eine Verfügung, das bereits 1999 ergangene Gatterverbot umzusetzen, mit juristischen Mitteln. Sandra Redmann, die umweltpolitische Sprecherin der Kieler SPD-Fraktion erklärte in den Lübecker Nachrichten, das Land könne es nicht hinnehmen, dass während eines sich über Jahre hinziehenden Rechtsstreits weiter gejagt werden dürfe. Deshalb sei ein Verbot der Jagd in eingezäunten Arealen in das neue Landesnaturschutzgesetz aufgenommen worden, das bereits im April verabschiedet werde. Ausnahmen soll es nur zu „Naturschutzzwecken“ geben, sprich: Der Forstpartie soll es auch weiterhin möglich sein, eingezäunte Pflanzgatter wildrein zu erhalten.

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Schleswig-Holstein: Jagd und Artenschutzbericht 2015 erschienen

Minister Habeck: „Das Ausmaß der illegalen Vergiftungen von Greifvögeln ist erschreckend.“

Tödliche Vergiftungen von Greifvögeln wie Seeadler, Rotmilan und Mäusebussard bereiten in Schleswig-Holstein zunehmend Sorgen. Das geht aus dem Jagd- und Artenschutzbericht 2015 hervor. In den Jahren 2008 bis 2015 wurden insgesamt 70 Proben insbesondere von Greifvogelarten untersucht. In 30 Fällen wurden tödliche Vergiftungen nachgewiesen. Habeck verwies insbesondere auf den Mäusebussard, bei dem die Bestände insgesamt dramatisch zurückgehen.

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Schleswig-Holstein: Ganze Seeadler-Familie vergiftet

Die am 21. Juni 2015 in einem Wald bei St. Michaelisdonn in Dithmarschen tot aufgefundenen Seeadler sind vergiftet worden. Wie das Umweltministerium gestern (7. Juli 2015) mitteilte, war eine gesamte Seeadlerfamilie betroffen – sowohl die beiden Alttiere als auch die beiden fast flüggen Jungadler. Zunächst waren das Seeadlermännchen und mögliche Köderstücke aufgefunden worden. Wenige Tage später wurden das Weibchen entdeckt und die beiden toten Jungvögel aus dem Nest geborgen. Untersuchungen im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin haben nun ergeben, dass zumindest das Weibchen sowie die beiden Jungtiere durch das Pflanzenschutzmittel Mevinphos vergiftet wurden. Die Untersuchung des männlichen Tieres ist noch nicht abgeschlossen.

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Schleswig-Holstein: Diskussion um Wolf nimmt Fahrt auf

Nachdem bei einem Bauern in Schierensee (Kreis Rendsburg-Eckernförde) 25 Schafe einem Wolfsangriff zum Opfer gefallen sind, wie die Kieler Nachrichten berichteten, kommt auch in Schleswig-Holstein die Diskussion um den Wolf in Fahrt. Zu dem Vorfall, der sich bereits am 14. April ereignete, hieß es in den Kieler Nachrichten: „Einige Tiere waren durch Kehlbisse getötet, andere liefen mit angefressenen Eutern und raushängenden Därmen über das Feld“, sagt der Schäfer. Sein zwölfjähriger Sohn bringt es mit drastischen Worten auf den Punkt: „Es war wie ein Massaker.“ Tote Lämmer lagen in den Senken, andere Lämmer nuckelten bei ihren toten Müttern nach Milch – „Ich bin Landwirt und Jäger und habe schon viel gesehen, aber das war grausam“, bestätigt auch Hauke Göttsch (CDU), der sich als Umwelt- und Agrarausschussvorsitzender im Landtag einen Überblick verschaffen wollte.“

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Mölln/Schleswig-Holstein: Irrwitzige Podiumsdiskussion der Grünen zum Thema Wolf

Unsere Gastautorin Anna Lena Kaufmann hat eine Podiumsdiskussion zum Thema Wolf in Mölln besucht – und konnte sich überzeugen, wie ernst grüne Politiker die Bedenken der Bürger nehmen…

Unter dem Titel „Der Wolf ist zurück – Experten, Schäfer & Anwohner im Gespräch” hatte der grüne Wahlkreisabgeordnete im Bundestag, Konstantin von Notz, am 1. April zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung in sein Wahlkreisbüro nach Mölln geladen. Rede und Antwort standen: Jens Matzen vom Wolfsinformationszentrum Schleswig-Holstein, Sabine Bengtsson, Artenschutzexpertin und Naturreise-Veranstalterin, Dirk Hadenfeldt, Wolfsbeauftragter des Kreises Herzogtum Lauenburg, Rudolf Walch, Schäfer und Landwirt des Lämmerhofes Panten und Fritz Heydemann vom NABU-Landesvorstand. Mit 120 Gästen war das Grünen-Büro in der Möllner Marktstraße bis auf den letzten Stehplatz gefüllt – das Interesse seitens besorgter Anwohner, Landwirte und Jäger war groß.

Was als vermeintlich seriös begann, nahm jedoch schnell komödiantische Züge an.

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Schleswig-Holstein: Jäger klagen gegen Schonzeitenverordnung

Jäger in Schleswig-Holstein klagen gegen die neue Jagd- und Schonzeitenverordnung sowie gegen das Verbot bleihaltiger Munition. 14 Personen haben entsprechende Klageanträge bei Gericht eingereicht, wie die Lübecker Nachrichten berichten. Seit dem 1. April 2015 ist in Schleswig-Holstein die Verwendung bleihaltiger Schrot- und Büchsenmunition verboten, was der Landesjagdverband im Hinblick auf die angeblich ungenügende Tötungswirkung bleifreier Munition ablehnt. Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung des LJV Schleswig-Holstein (LJV-SH) kündigte LJV-Präsident Dr. Klaus-Hinnerk Baasch weitere Proteste der Jägerschaft gegen Bleiverbot und die neue Jagd- und SchonzeitenVO an. SE

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Schleswig-Holstein: Wolf bei Bordesholm überfahren

Auf einer Landstraße nahe Bordesholm (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist heute in den frühen Morgenstunden (10. März 2015) ein Wolf überfahren worden. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Polizei konnte das Tier von Wolfsbetreuern des Landes geborgen werden. Der Wolf  wird zur Untersuchung ins Leibnitz Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht. Den ersten Untersuchungen zufolge handelt es sich um ein junges Tier. Todesursache sind die schweren Verletzungen durch den Zusammenstoß mit dem Auto. Proben für eine genetische Untersuchung werden an das Senckenberg Institut für Wildtiergenetik weitergeleitet. Ziel ist es herauszufinden, woher der Wolf kam.

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„Verhaltensauffälliger“ Wolf darf getötet werden

Der angeblich „verhaltensauffällige“ Wolf, der bei Mölln mehrere Schafe einer Herde gerissen hatte und sich dann nur widerwillig vom Riss vertreiben ließ, darf getötet werden. Das schleswig-holsteinische Umweltministerium hat dem zuständigen Wolfsbetreuer erstmals die Genehmigung erteilt, das Tier mit Gummigeschossen zu vertreiben oder notfalls gar zu erschießen. Das berichten die Kieler Nachrichten. Aber ist das nicht ein bisschen übertrieben? Es laufen so viele verhaltensgestörte Kreaturen herum, die schießt man ja auch nicht gleich alle tot. Wo käme man denn da hin? Vielleicht hat der Wolf ja ADHS, und mit einem Ritalin-präparierten Schaf dann und wann ließe sich das ganz ohne unnötige Brutalität beheben…

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„Verhaltensauffälliger Wolf“ bei Mölln

Abschied von der Mär von der „natürlichen Scheu“?

Ein „verhaltensauffälliger Wolf“ ist am Wochenende im Kreis Herzogtum Lauenburg östlich von Mölln in eine Schafsherde eingedrungen. Das teilt das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) Schleswig-Holstein in einer Presseerklärung mit. Vier Schafe wurden verletzt, zwei davon starben. Der Rest wurde der Herde auseinandergetrieben. Wie das MELUR gestern (23. Februar 2015) mitteilte, verhielt sich der betreffende Wolf „im Vergleich mit allen bisherigen Erfahrungen höchst ungewöhnlich. Während sich Wölfe in Anwesenheit von Menschen im Allgemeinen sehr scheu zeigen, war es im vorliegenden Fall schwierig, das Tier aus der Schafherde zu vertreiben.“ Obwohl sich die vor Ort befindlichen Personen dem Tier auf unter zehn Meter näherten, gelang es erst nach einiger Zeit, den Wolf von den Schafen zu trennen und zu vertreiben. Aggressiv gegenüber den Menschen zeigte sich das Tier aber nicht.

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Schleswig-Holstein: Verbände unterstützen Klage gegen Jagdzeitenverkürzung

Vertreter des Landesjagdverbandes SH, des Arbeits­kreises Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, des Bauernverbandes, des Wald­besitzerverbandes und der Arbeitsgemeinschaft Grundbesitz haben beschlossen, ein Klag­verfahren gegen die im März von Landwirtschaftsminister Robert Habeck erlassene Jagd- und Schonzeitenverordnung zu unterstützen. Die Verbände sehen in der darin erfolgten Herausnahme einzelner Tierarten aus dem Jagdrecht, in der für andere Tierarten festgelegten Vollschonung sowie in der Verkürzung von Jagdzeiten einen Eingriff in das verfassungsrechtlich garantierte Eigentumsrecht. Dieses ist nach ihrer Auffassung jedoch rechtlich nur zulässig, wenn besondere Gründe eine derartige Be­schränkung rechtfertigen. Dem werde jedoch die vom Ministerium vorgelegte Verord­nung nicht gerecht. Nachdem auf politischem Wege alle Bemühungen um eine Ent­schärfung der Neuregelungen gescheitert seien, könne jetzt nur noch der Weg eines Normenkontrollverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht beschritten werden, so die Verbandsvertreter.

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Gänsemarsch in Schleswig-Holstein

Wildgänse sind charakteristisch für Schleswig-Holstein. Besonders eindrucksvoll ist die Brutzeit, wenn Elternvögel mit ihrem Nachwuchs unterwegs sind. Derzeit leben im nördlichsten Bundesland rund 6.300 Graugans-Familien. Gänse gehören zu Schleswig-Holstein wie der Wind und die Knicks. Besonders Graugänse erfreuen derzeit mit ihrem flauschigen Nachwuchs die Naturfreunde im ganzen Land. Wer Glück hat, sieht die Familien im „Gänsemarsch“ auf Nahrungssuche gehen – vorn und hinten die Elternvögel, die Küken trippeln in der Mitte. Aktuell ziehen rund 6.300 Paare ihren Nachwuchs im nördlichsten Bundesland auf, berichtete Jan Kieckbusch vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Bis vor wenigen Jahren brütete in Mitteleuropa nur die Graugans, während die anderen Gänsearten ausschließlich Rast- und Wintergäste in Schleswig-Holstein waren.

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Wolf auf der A 24 überfahren

Eine junge Wölfin ist auf der Autobahn 24 zwischen Witzhave und Reinbek (Kreis Stormarn) überfahren worden. Wie das Umweltministerium am Montag mitteilte, starb das Tier am frühen Samstagmorgen. Von der Autobahnpolizei informierte Wolfsbetreuer bargen das Jungtier und brachten es zur Untersuchung in das Leibnitz Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin. Erste Untersuchungen ergaben, dass es sich um ein sehr junges weibliches Tier handelte.

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Leuchtturmprojekt mit Auszeichnung

„Holsteiner Lebensraumkorridore“ wird Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Das Projekt “Holsteiner Lebensraumkorridore” ist mit dem Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ geehrt worden. Den Preis hat Ulf Kämpfer, Staatsekretär im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, und ländliche Räume vergangenen Donnerstag an den Projektleiter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Dr. Björn Schulz, und weitere Projektpartner überreicht. Die Auszeichnung erhalten Projekte, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzten.

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Sechs Männer, sechs Sägen: Das Jawina-Timbersports Wochenende

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Anrufe in der Jawina-Redaktion eingehen, Anrufe, die eigentlich Hilferufe sind. So auch diesmal: Mit bewegter Stimme berichtete der Anrufer von einem kleinen Reetdachhäuschen, in dem eine arme, vielköpfige Kätnersfamilie ihr armseliges Dasein fristete. Doch das Idyll schien bedroht: Naturgewalten hatten sich verschworen, der armen Bauernsippe das Dasein zu verleiden. Uralte Baumriesen waren wie Zündhölzchen geknickt worden, Baumkronen hingen im Geäst anderer Bäume und drohten, die Heimstatt der verängstigten Schar zu zermalmen. Der Lage war klar: Dies ist ein Fall für das Jawina-Chainsaw-Rescue-Team…

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Gemeinsame Presseerklärung von DJV und LJV SH

Treffen des DJV und des LJV Schleswig-Holstein

Gemeinsame Arbeitsgruppe vereinbart / W.I.L.D-Monitoring und Junge Jäger stärken

Auf der Sondersitzung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) und des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein (LJV SH) am 7. Oktober in Hamburg haben die Präsidien in einem offenen Dialog versucht, die Probleme und Kritikpunkte lösungsorientiert zu diskutieren. Dabei war nicht zu erwarten, dass alle zum Teil unterschiedlichen Auffassungen ausgeräumt werden konnten. „Ich freue mich, dass dieses offene und gute Arbeitsgespräch zwischen den beiden Präsidien einige Unklarheiten beseitigen konnte und es versucht wurde, einvernehmliche Lösungen zu finden“, sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer.

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Schleswig-Holstein: Erster Rothirsch seit 150 Jahren gestreckt

In der Nähe von Treia (Kreis Schleswig-Flensburg) hat ein Jäger den ersten Rothirsch seit 153 Jahren gestreckt. Das berichtet das Flensburger Tageblatt. Der Achter vom dritten Kopf brachte aufgebrochen 126 Kilogramm auf die Waage. Das schmackhafte Wildbret wird in der lokalen Gastronomie auf die Teller kommen. Ein Vorfahr des Erlegers Claus-Friedrich Thiesen soll 1860 den bis dato letzten Rothirsch in der Gegend geschossen haben.

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Nathalie Bunke: So nicht, Herr Baasch!

Da kommt mir der Kaffee hoch, wenn ich diese „Selbstdarstellernummer“ eines LJV Präsidenten mitansehen muss. Als Dozentin und Jägerin arbeite ich seit Jahren an einer positiven Aussenwirkung der Jäger im Rahmen der Lernort Natur Bildungsinitiative für den DJV, bilde künftige JägerInnen aus und verbringe viel Zeit mit aktiver Vorstandarbeit im LJV Berlin als stellvertr. Geschäftsführerin. Und dann dieser Auftritt aus Schleswig Holstein, das eigenmächtige Handeln eines beleidigten Herrn Baasch (der Nachgeschmack klebt), der scheinbar nicht mal zu 100% weiß, ob sein eigenes Präsidium hinter ihm steht (würde ich wissen wollen, wenn ich mich so weit aus dem Fenster lehne).

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Schleswig-Holstein: Nabu fordert Jagdverbot für Kaninchen

Wer zahlt dann den Wildschaden?

Der Nabu Schleswig-Holstein fordert ein Jagdverbot für Wildkaninchen. Hintergrund sind die sinkenden Streckenergebnisse der Nager: Wurden im Jahr 2000 noch mehr als 25.000 Kaninchen erbeutet, so waren es 2012 nur noch gut 10.500. Dafür ist aber nicht etwa die starke Bejagung der – etwa an Deichen – als Schädlinge gefürchteten Wildkaninchen verantwortlich, sondern eine Reihe von Seuchenzügen: Myxomatose und China-Seuche (RHD) haben die Bestände dezimiert.

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DJV begrüßt Bekenntnis zur Geschlossenheit aus Schleswig-Holstein

Präsidium wirbt für Vertrauen in Arbeit des Dachverbands

Das DJV-Präsidium hat heute auf seiner Sondersitzung ausdrücklich begrüßt, dass der LJV Schleswig-Holstein sich in einer aktuellen Pressemeldung zur Einheit aller Landesjagdverbände und zum DJV bekennt. DJV-Präsident Hartwig Fischer machte deutlich: „Mir liegt an einer offenen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen Landesjagdverbänden. Dazu gehört auch konstruktive Kritik.“

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Spaltpilz?

Der Brief des schleswig-holsteinischen LJV-Präsidenten Dr. Klaus-Hinnerk Baasch dürfte beim DJV angekommen sein wie eine Kriegserklärung: In dem auf den 30.07. datierten Schreiben erhebt Baaasch schwerste Vorwürfe: „Seitens des DJV, der Geschäftsstelle und auch der Delegiertenversammlung“ gebe es „keinerlei Solidarität und Vertrauen“. Damit fehle die unabdingbare Voraussetzung für die Zusammenarbeit, heißt es darin. Aufgabenteilung bestünde nur auf dem Papier und stelle nur eine „politische Demonstration von Zusammenarbeit“ dar. Als Konsequenz tritt Baasch von allen DJV-Ämtern zurück und kündigt an, dass er künftig nur noch die Hälfte der dem DJV zustehenden Beiträge an den Dachverband abführen will. Die Vorgänge erinnern an die Eskalation, die im Jahr 2009 zum Austritt des BJV aus dem DJV führten.

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Baasch legt Ämter nieder – Unverständnis beim DJV

Geht die Spaltung der Jägerschaft weiter?

Auf der 2-tägigen Klausursitzung des DJV-Präsidiums kündigte Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, an, seine Aufgabenbereiche im DJV nicht mehr wahrzunehmen. In einem Vorabschreiben an den DJV begründet Dr. Baasch diesen Schritt damit, „dass es seitens des DJV, der Geschäftsstelle und auch der Delegiertenversammlung keinerlei Solidarität und Vertrauen als Basis für eine solche Arbeit“ gebe. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein wolle die nationale und internationale Vertretung in die eigene Hand nehmen und eine Reduktion der DJV-Beiträge um 50 Prozent erwirken.

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