Schlagwort-Archive: Rinder

Hessen: Elstern attackieren Rinder

Nicht mal bei Elstern ist es mit der angeblich „natürlichen Scheu“ noch weit her: In der Gemeinde Knüllwald im hessischen Schwalm-Eder-Kreis hat ein Schwarm Elstern über Wochen eine Rinderherde attackiert und mehrere Tiere schwer verletzt. Die Vögel landen auf den Mutterkühen und picken das rohe Fleisch aus den Eutern der Tiere, berichtet die Hessische Niedersächsische Allgemeine (HNA). Eine Kuh wurde so schwer verletzt, dass sie geschlachtet werden musste. Ihr Euter sei von Wunden derart übersät gewesen, dass sie ihr Kalb vor Schmerzen nicht mehr säugen konnte. Der Landwirt und Besitzer der Kühe wandte sich an diverse Ämter und Behörden, schrieb E-Mails und versandte Fotos von bluüberströmten Eutern. Lange wollte ihm niemand glauben, statt Hilfe erhielt er dann gute Ratschläge von den Behörden – er solle doch einen Falkner engagieren (doch der Falkner lehnte den Auftrag als wenig erfolgversprechend ab) – dann wies, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, das Veterinäramt den Bauern an, dass er seine Kühe einstallen solle. Allerdings, so die HNA, nimmt der Landwirt mit seinen Kühen an einem Grünlandprogramm teil – und hat gar keinen Stall.

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Baden-Württemberg: Nabu will Belohnung für Ergreifung des Schluchsee-Wolf-Killers aussetzen

Nachdem sich herausgestellt hat, dass der tot aus dem Schluchsee geborgene Wolf erschossen wurde, plant der Naturschutzverein Nabu, eine Belohnung für Hinweise auszusetzen , die zur Ergreifung des Täters führen. Die Belohnung soll sich auf 2000 bis 5000 Euro belaufen, berichtet der SWR. Damit wolle man ein Zeichen setzen, dass es so nicht gehe, erklärte der Nabu-Landesvorsitzende Johannes Enssle gegenüber dem SWR. Das Erschießen des Tieres sei eine schwere Straftat. Der Nabu will noch klären, ob sich der Landesjagdverband an der Belohnung beteiligt.

Schleswig-Holstein: Wolf spaziert durch die Straßen

In Dithmarschen (Schleswig-Holstein) fotografierte ein Rentnerpaar einen Wolf, der am hellichten Tag seelenruhig über eine Straße spazierte. Nach Einschätzung des Wolfsexperten Dr. Norman Stier von der TU Dresden handelt es sich eindeutig um einen Wolf, so der NDR.

Sachsen: Wolf überwindet E-Zaun mit Flatterband

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Niedersachsen: Land fördert Wolfsschutz für Rinderhalter

+++ Wolf reißt Schafe trotz Herdenschutzhunden +++ Wölfe sollen Hütehund gerissen haben +++

Wurden bislang nur für Schaf- und Ziegenhalter Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe aus Steuermitteln finanziert, so sollen nun auch Schutzzäune und Herdenschutzhunde für Rinderhalter gefördert werden. Das verkündet der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in einer Pressemitteilung: „In einem Umkreis von 30 Kilometern rund um Wietzendorf fördert das Land Niedersachsen künftig auch für Rinderhalter im Haupt- und Nebenerwerb die Anschaffung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen gemäß der „Richtlinie Wolf“ des Landes. Bezuschusst werden unter anderem der Erwerb von Elektrozäunen und Herdenschutzhunden. „Grund hierfür ist, dass in diesem Gebiet seit September 2015 drei Kälberrisse in einem Zeitraum von zwölf Monaten nachweislich von Wölfen verursacht wurden“, erklärte Jana Sprenger vom Wolfsbüro des NLWKN. In diesen Fällen sieht die „Richtlinie Wolf“ des Landes vor, dass neben den Haltern von Schafen, Ziegen und Gatterwild auch Rinderhalter bei der Durchführung von Präventionsmaßnahmen unterstützt werden.

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Niedersachsen: Wolf reißt Kalb

Auf einem Biohof in der Gemeinde Großenkneten (Landkreis Oldenburg) hat ein Wolf Sonntag Nacht ein neu geborenes Zwillingskalb gerissen. Das sei aber nur passiert, weil das erstgeborene Kalb schutzlos im Gras lag, während die Kuh kalbte, erklärte der Biobauer gegenüber dem NDR. Normalerweise „schlage die Kuh den Wolf in die Flucht.“ Es ist nicht das erste Mal, dass in Niedersachsen Kälber vom Wolf gerissen werden. Erst im August hatte ein ähnlicher Fall für Aufregung gesorgt. SE

Tote Rinder bei Cuxhaven – Verdacht auf Wolfsriss

Auf einer Weide bei Lamstedt (Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen) sind zwei Jungrinder gerissen worden, das berichtet der NDR. Der Wolfsberater des Landkreises hat die Kadaver besichtigt und bestätigt, dass Wölfe als Verursacher nicht auszuschließen seien. Die Spuren ließen auf „große, hundeartige Tiere“ schließen. DNA-Proben sollen endgültige Klarheit bringen. SE

Brandenburg: Highland-Rinder sterben an seltener Seuche

Behörden bitten Jäger und Landwirte um Hilfe

Die selten gewordene Wild- und Rinderseuche ist im Landkreis Dahme-Spreewald aufgetreten und hat zum Tod von sechs Highland-Rindern geführt. „Die Untersuchungsergebnisse waren eindeutig“, sagte Amtstierarzt Clemens Müller am Montag. Er bestätigte einen Bericht der „Lausitzer Rundschau“ vom Wochenende. Der Amtstierarzt war nach dem Tod der Tiere vor gut einer Woche vom behandelnden Tierarzt eingeschaltet worden.

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