Schlagwort-Archive: Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz: Erneut Wolf nachgewiesen

+++ USA: Schwere Kopfverletzungen und zwei Zähne ausgeschlagen – geschossene Gans schlägt Jäger k.o. +++ Brandenburg: Wildernde Hunde reißen Damwild im Gatter +++

Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz (MUEEF) teilt mit, dass ein weiterer Wolf in dem Bundesland nachgewiesen wurde: Ende Januar 2018 hat die Großkarnivoren-Experten an der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) in Trippstadt eine Bildaufnahme eines Wolfes erreicht. Die Aufnahme soll im November 2017 während einer Drückjagd bei Rheinbrohl/Leutesdorf entstanden sein. Die FAWF konnte nach Rücksprache mit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für den Wolf bestätigen, dass es sich bei dem abgelichteten Tier um einen Wolf handelt.

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Rheinland-Pfalz: Handlungsprogramm zur Intensivierung der Schwarzwildbejagung verabschiedet

Geplant unter anderem: Keine Abschussgebühren für Schwarzwild bei staatlichen Regiejagden – Weitgehende Einschränkungen von Kirrungen – Förderung des Jagdhundewesens

Angesichts ausufernder Wildschäden, weiterhin steigender Schwarzwildbestände und der Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) haben das Forstministerium RLP und involvierte Verbände (s.u.) ein 16 Punkte umfassendes Handlungsprogramm zur Intensivierung der Schwarzwildbejagung verabschiedet. Zur Erklärung der Dringlichkeit dieses Vorhabens heißt es in der Einleitung: „Seit Anfang der 1980er Jahre stiegen die Schwarzwildpopulation sowie die Jagdstrecke dieser Wildart enorm an. Damit einhergehend waren und sind zum Teil sehr hohe Wildschäden in der Landwirtschaft und im Weinbau zu beklagen. Hinzu kommen die Wildseuchenproblematik und die gestiegenen Verkehrsunfallzahlen. Gerade hinsichtlich der in Osteuropa vorkommenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist festzuhalten, dass flächendeckend Wildschweinpopulationen mit hohen Tierdichten vom Baltikum bis nach Deutschland bestehen. Eingeschleppt in nicht infizierte Gebiete besteht die Gefahr, dass sich die ASP dort mit der Tendenz der weiteren Ausbreitung dauerhaft festsetzen wird. Die Folgen sind schwerwiegende Restriktionen für schweinehaltende Betriebe und Jagende. Eine Impfung gegen ASP ist derzeit nicht möglich.

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Wolf in Rheinland-Pfalz gesichtet

Am 5. September 2016 hat ein Jäger bei Neustadt/Wied (Landkreis Neuwied) einen Wolf fotografiert. Der Jäger hat das Bild unmittelbar an die Experten des Landes Rheinland-Pfalz übermittelt. Dort wurde bestätigt, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt. Das gab Umweltministerin Ulrike Höfken heute bekannt. Höfken lobte die konstruktive Zusammenarbeit der Jägerschaft mit den Fachleuten des Landes: „Hier hat sich erneut gezeigt, wie engagiert sich die Jäger am Wolfsmonitoring im Land beteiligen und wie wichtig das ist. Die Jäger sind geschult darin, Tiere zu beobachten und zu erkennen.“ Zuständig für das Wolfsmonitoring im Land sei die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt. Das Ministerium werde den Wolfsnachweis aufmerksam verfolgen und mögliche weitere Hinweise aufnehmen, sagte Höfken.

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Rheinland-Pfalz: Rechtssicherheit für Wildkameras

Für die Jägerschaft in Rheinland-Pfalz besteht ab sofort Rechtssicherheit beim Einsatz von Wildkameras. Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) und der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LfDI) einigen sich auf Richtlinien für den Einsatz der Wildbeobachtungs-Technik. „Nach sehr konstruktiven Gesprächen mit dem LfDI konnten wir eine Einigung bezüglich des Einsatzes von Wildkameras erzielen und somit Rechtssicherheit für die rheinland-pfälzischen Jägerinnen und Jägern schaffen“, sagt LJV-Vizepräsident und Justitiar Dieter Mahr. „Mit den gemeinsam erarbeiteten Regeln zum Einsatz der Technik, enden die zum Teil sehr emotional geführten Diskussionen der Vergangenheit. Die Richtlinien, die ab sofort für Rheinland-Pfalz gelten, heben sich wohltuend von den teilweise sehr viel stringenteren Vorgaben in anderen Bundesländern ab.“

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Zählen für die Artenvielfalt

DJV stellt Rebhuhn-Monitoring in Rheinland-Pfalz vor

Es ist taubengroß, unauffällig und fliegt nicht gern: unser heimisches Rebhuhn (Perdix perdix), das „Sorgenkind“ der Jäger in der Feldflur. Seit den 1980er Jahre ist der Bestand des Hühnervogels europaweit um 94 Prozent zurückgegangen. Vielerorts verzichten Jäger daher freiwillig auf die Jagd, schützen die Restbestände und zählen diese im Rahmen des WILD-Monitorings.

In Rheinland-Pfalz heben Landesjagdverband und Umweltministerium im Jahr 2016 das Monitoring auf eine neue Ebene: „Ziel ist es, die Rebhuhnbestände mit verlässlichen wissenschaftlichen Methoden in etwa 1.000 Revieren, also flächendeckend, zu erheben und zudem die Lebensgrundlage für das Rebhuhn zu sichern“, erklärt Christoph Hildebrandt, Wildmeister des LJV und akademischer Jagdwirt. Denn nur durch das Zählen lasse sich messen, ob die Bemühungen der Jäger, den Lebensraum zu verbessern und die Fressfeinde zu reduzieren, Früchte tragen. Eine solche Datengrundlage könne zudem die Forderung der Jäger nach angepassten Agrarumweltprogrammen noch stärker stützen. Den Start des Projektes hat der Deutsche Jagdverband (DJV) mit einem Filmteam begleitet.

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Rheinland-Pfalz: Jeder fünfte Fuchs mit Fuchsbandwurm befallen

Über zwanzig Prozent aller Füchse in Rheinland-Pfalz sind mit dem gefährlichen Kleinen Fuchsbandwurm befallen. Das teilt das Landesuntersuchungsamt (LUA) Koblenz in einer Presseerklärung mit. Der Kleine Fuchsbandwurm gilt in Mitteleuropa als der für den Menschen gefährlichste Parasit überhaupt: Unbehandelt endet eine Infektion fast immer tödlich. Hauptüberträger des Bandwurms sind Füchse. Um zu überprüfen, in welchem Ausmaß rheinland-pfälzische Füchse befallen sind, untersuchte das LUA im vergangenen Jahr 426 verendete oder tot aufgefundene Tiere. Ergebnis: Bei 94 Füchsen (22,1 Prozent) wurde der Kleine Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) nachgewiesen.

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Rheinland-Pfalz: Schalldämpferregelung gelockert

Wie der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) mitteilt, können Jägerinnen und Jäger nun auch in RLP einfacher Schalldämpfer für die Jagd erwerben. Nach monatelangen Bemühungen des LJV, habe das rheinland-pfälzische Innenministerium eine pragmatische Genehmigungsregelung auf dem Weg gebracht. Verboten waren Schalldämpfer im Jagdbetrieb zwar nicht, doch bürokratische Hürden machten den Erwerb nahezu unmöglich. Das ändert sich nun, denn das Innenministerium empfiehlt seinen nachgeordneten Waffenbehörden, auf „begründeten Antrag“ hin ein Bedürfnis für den Erwerb und den Besitz von Schalldämpfern für Langwaffen (mit schalenwildtauglichem Büchsenkaliber) durch Jäger anzuerkennen.
„Wir begrüßen die Entscheidung von Innenminister Roger Lewentz, denn sie ist ein richtiger Schritt hin zu höherem Gesundheitsschutz bei der Jagdausübung“, sagt LJV-Präsident Kurt Alexander Michael. „Die EU-Arbeitsschutz-Richtlinien fordern eine dem Stand der Technik folgende Lärmreduktion – und zwar direkt an der Lärmquelle.“

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Rheinland-Pfalz: Jagdhund mit Aujeszkyscher Krankheit infiziert

Infektion mit der tödlichen Krankheit nach „Bisskontakt“ mit Wildschwein

Für Menschen ungefährlich, für Hunde, einige andere Fleischfresser und für Rinder tödlich: Das Landesuntersuchungsamt Koblenz (LUA) hat bei einem Jagdhund die Aujeszkysche Krankheit nachgewiesen. Das Tier wurde zuvor bei einer Jagd im Hunsrück (Kreis Bernkastel-Wittlich) eingesetzt und hatte dabei Bisskontakt zu einem Wildschwein. Schweine sind das Hauptreservoir des Erregers der Aujeszkyschen Krankheit. Dank intensiver Bemühungen ist es bereits vor Jahren gelungen, die Krankheit in den Hausschweinebeständen in Deutschland zu tilgen, bei Wildschweinen tritt sie jedoch vereinzelt noch auf. Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht bekannt, es kommt aber gelegentlich vor, dass sich Jagdhunde bei Wildschweinen infizieren. In Rheinland-Pfalz wurde das Virus zuletzt 2009 bei einem Jagdhund im Vulkaneifelkreis nachgewiesen.

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Rheinland-Pfalz: Jagdpächter fotografiert Wolf

„War riesig begeistert, ein einmaliges Jagderlebnis!“

Den Ansitz am letzten Freitag (31.7.) wird Dieter Rumpff, Jagdpächter in Wickenrodt im Kreis Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) so schnell nicht vergessen: „Ich saß gegen 11 Uhr morgens an einer Schneise zwischen zwei Naturverjüngungen. Mein Jagdaufseher hatte dort am Vortag den Aufbruch eines Rehs für den Fuchs deponiert. Ich döse noch so vor mich hin, auf einmal denke ich: Was ist denn das da vorne? Das ist ja grau! Wo doch jetzt kaum etwas Graues im Wald zu sehen ist, die Rehe sind ja jetzt im roten Sommerhaar.“ Dieter Rumpff nimmt das Glas hoch – und sieht sich Auge in Auge mit dem Wolf. „Etwa 30 Sekunden lang schaute er mich ungerührt an. Dann nahm er wohl eine Bewegung war und ging nicht zum Aufbruch zurück, sondern links in die Tännchen. Ich war so was von aufgeregt!“

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Rheinland-Pfalz: Jäger engagieren sich beim Wolfsschutz

Am heutigen Mittwoch, den 11. Februar 2015, stellt die rheinland-pfälzische Landesregierung den neuen Entwurf eines Wolfsmanagementplans vor. Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) hat intensiv mitgearbeitet und sieht Chancen, aber auch Risiken. „Wandern Wölfe auf natürliche Weise ein, greift die Schutzvereinbarung, die von allen deutschen Jagdverbänden in einem Positionspapier festgeschrieben wurde und bundesweit gültig ist“, betont LJV-Vizepräsident Gundolf Bartmann. Dank einer guten Zusammenarbeit der rheinland-pfälzischen Verbände und Behörden sei ein Wolfsmanagementplan entstanden, der viele Fragen sachlich beantworte sowie wichtige Hinweise zum Verhalten und zur Schadensregulation enthalte.

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Jagdrevier unverpachtbar – Riesen-Minus für Gemeinde und Jagdgenossen

Landwirte und Waldbesitzer erhöhen wegen zunehmender Wildschäden den Druck auf die Jägerschaft – was dabei heraus kommt, lässt sich in der rheinland-pfälzischen Gemeinde Bettenfeld (Landkreis Bernkastel-Wittlich) betrachten: Seit der ehemalige Jagdpächter wegen ausufernder Wildschadensforderungen das Handtuch warf, ist die Gemeindejagd trotz hohem Waldanteil und reichem Wildvorkommen unverpachtbar. Die Gemeinde entwickelte daraufhin vor zwei Jahren ein Regiejagd-Modell: Ein Jagdleiter wurde eingestellt, der Begehungsscheine an interessierte Jäger ausgeben sollte. Jetzt hat die Gemeinde, wie der Triersche Volksfreund berichtet, für das Jagdjahr 2013/14 Bilanz gezogen – das Ergebnis ist vernichtend: Unterm Strich, Erlöse aus dem Verkauf von Wildbret und Begehungsscheinen bereits berücksichtigt, bleibt ein Minus in Höhe von 43.000 Euro, das Gemeinde und Jagdgenossen (also Grundstücksbesitzer) je zur Hälfte übernehmen müssen.

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RLP: Jäger klagt erfolgreich gegen Rotwild-Mindestabschussplan

Ein Jäger aus dem Vulkaneifelkreis (Rheinland-Pfalz) hat vor dem Verwaltungsgericht Trier erfolgreich gegen einen von der Unteren Jagdbehörde (UJB) der Kreisverwaltung festgesetzten Mindestabschussplan für das Rotwild in seinem Revier geklagt. Anlass für die Verfügung des Mindestabschussplans waren massive Wildschäden in dem Revier, die durch ein forstliches Verbissgutachten festgestellt worden waren. Im Widerspruchsverfahren vor dem Kreisrechtsausschuss hatte der Revierinhaber angeführt, in seinem Revier lebe überhaupt nicht genug Rotwild, als dass er den Mindestabschussplan erfüllen könne.

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LJV NRW verklagt rot-grüne Landesregierung

Jäger wehren sich vor Gericht gegen Nichtanerkennung beim Tierschutz – Landesjagdverband klagt gegen ablehnenden Bescheid des NRW-Ministeriums

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW) will seine Anerkennung als Tierschutzverein gerichtlich durchsetzen und hat Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen erhoben. Das Düsseldorfer Umweltministerium hatte einen Antrag des LJV auf Anerkennung nach dem „Gesetz über das Verbandsklagerecht und Mitwirkungsrechte für Tierschutzvereine“ (TierschutzVMG NRW) mit Bescheid vom 29. Januar abgelehnt.

Erfahren hatte der LJV davon zunächst nur aus einer Presseverlautbarung des Ministeriums, der zufolge unter dem Hinweis, „dass nur seriöse Vereine anerkannt werden“, sieben andere Organisationen (darunter einige mit höchst fragwürdigem Leumund, Anm. d. Red.) bevorzugt worden waren. LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg sieht darin „einen Mangel an Respekt gegenüber dem Landesjagdverband“. Offensichtlich wolle das Ministerium nur solche Organisationen anerkennen, „die mindestens 150-prozentig ins enge Weltbild einer kleinkarierten Tierschutzideologie passen“, so Müller-Schallenberg.

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Rheinland-Pfalz: Hausaufgaben gemacht!

In den ersten beiden Quartalen des aktuellen Jagdjahres konnten die rheinland-pfälzischen Jägerinnen und Jäger rund 10.000 Wildschweine erlegen. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jagdjahres waren es mehr als 15.500 Schwarzkittel. „Die Jägerschaft hat ihre Hausaufgaben gemacht! Die Zahl belegt, dass in diesem Jahr weitaus weniger Wildschweine da sind, die bejagt werden können“, betont Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (LJV). „Unsere Maßnahmen und erheblichen Anstrengungen waren trotz aller Skepsis von Seiten der Landesregierung und der Bauernverbände erfolgreich.“

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Rheinland-Pfalz: Datenschützer wollen Wildkameras verbieten

Schon mherfach haben Datenschützer in verschiedenen Bundesländern den Versuch unternommen, Wildkameras verbieten zu lassen. Diesmal wagt Edgar Wagner, Datenschützer Rheinland-Pfalz mit einen entsprechenden Vorstoß. Der LJV protestiert.

„Wir teilen die Auffassung von Herrn Wagner in keinster Weise“, erklärt Rechtsanwalt Klaus Nieding, Justitiar des LJV RLP zu dem Ansinnen Wagners, Wildkameras zu verbieten und Zuwiderhandlungen mit hohen Bußgeldern belegen zu lassen: „Die Einschätzung, dass der gezielte Einsatz von Wildkameras an einer von Jägerinnen und Jägern eingerichteten Kirrung mit dem Datenschutzrecht (§ 6b BDSG) nicht vereinbar ist, kann in unseren Augen nur falsch sein. Eine Kirrung ist unserer Auffassung nach eine jagdliche Einrichtung, die einzig dem Anlocken des Wildes zum Zwecke der Erlegung dient. Daher handelt es sich bei dieser sehr kleinen und eng begrenzten Fläche um keinen öffentlich zugänglichen Raum“, so Rechtsanwalt Nieding. Jagdliche Einrichtungen – wozu z.B. auch Hochsitze – sind Privatbesitz und dürfen nicht ohne weiteres betreten werden.

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Rheinland-Pfalz: Landwirtschaftskammer fordert mehr Abschüsse

Scharfe Kritik an Anzeigenkampagne der Jägerschaft Ahrweiler

Der Präsident der rheinland-pfälzischen Landwirtschaftskammer, Norbert Schindler (CDU) hat von den Jägern höhere Abschusszahlen gefordert. Die hohen, überwiegend durch Schwarzwild verursachten Schäden in landwirtschaftlichen und zunehmend auch in weinbaulichen Kulturen seien für die Betriebe in den betroffenen Regionen eine erhebliche Belastung, die nur durch eine effektive Bekämpfung, sprich durch eine Erhöhung der Abschussquoten zu mindern sei. Trotz erheblicher Steigerungen bei den Abschusszahlen auch in diesem Jahr gebe es immer noch zu viele Wildschweine in Rheinland-Pfalz.

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LJV Rheinland-Pfalz kritisiert neue Landesjagdverordnung

Nur sieben von 80 Forderungen der Jäger berücksichtigt

Vor wenigen Tagen trat die neue rheinland-pfälzische Landesjagdverordnung (LJVO) in Kraft. Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e. V. (LJV), übt massive Kritik, weil wildbiologische und tierschutzrechtliche Aspekte in der Verordnung nur dort berücksichtigt wurden, wo sie der einseitigen Betrachtungsweise des grünen Umweltministeriums entsprechen. Von den rund 80 Forderungen und Änderungsvorschlägen die der LJV in einer 16-seitigen Stellungnahme formuliert habe, seien gerade einmal sieben berücksichtigt worden.

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Nach Fehlabschuss: NABU fordert Verbot der Gänsejagd

Nach dem Fehlabschuss einer Weißwangengans im Münsterland fordert der NABU Kranenburg (Kreis Kleve) ein Verbot der Gänsejagd. Gegen zwei Jäger aus Nottuln (Kreis Coesfeld) wurde Anzeige wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Artenschutzgesetz und Jagdwilderei erstattet.

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Rheinland-Pfalz: Bauern unterstützen „Kämpf mit“

Hans Boes und Anton Gieraths vom Kreisbauern- und Winzerverband Ahrweiler haben die Petition der Kreisjägerschaft www.jagd-aw-kaempf-mit.de gezeichnet.

Sie unterstützen die Initiative der Kreisjägerschaft Ahrweiler „Kämpf mit“, in der die Landesregierung aufgefordert wird, das Fütterungsverbot aufzuheben.

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KÄMPF MIT: Ahrweiler Jäger wehren sich

Ein harter Winter mit sehr viel verhungertem Wild und der neue Entwurf der Landesjagdverordnung hat die Kreisjägerschaft Ahrweiler in Aufruhr versetzt. Bereits auf der Jahreshauptversammlung in Dernau hat der Kreisgruppenvorsitzende Jürgen Kindgen angekündigt: „Wir lassen uns die tierschutzfeindliche Politik von Ministerin Höfken nicht länger gefallen. Wir werden mit diesen Themen in die Öffentlichkeit gehen.“

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„Böse Pflanzenfresser“ – LJV gegen Zwei-Klassen-Tierschutz

Trotz des heftigen Protestes der Jägerschaft hält das Umweltministerium in Rheinland-Pfalz bislang am Plan fest, die Schonzeit für Rot-, Dam- und Muffelwild außerhalb ihrer Wildtierghettos abzuschaffen. In einer aktuellen Pressemitteilung kritisiert der LJV, dass das Umweltministerium „vor dem Hintergrund eines ökonomischen Schadenspotentials offensichtlich Wildarten in gut und böse“ unterscheide. Vor allem unter diesem Aspekt kritisiert Kurt Alexander Michael, Präsident des LJV Rheinland-Pfalz e.V. (LJV), auf dem Landesjägertag am 26. April 2013 in Boppard die geplante Landesjagdverordnung aus dem Mainzer Ministerium.

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