Schlagwort-Archive: Reh

NRW: Wilderer enthauptet Reh – und Hund

In der Nacht auf Sonntag wurden in Dorsten (Kreis Recklinghausen) zwei tote und enthauptete Tiere auf einem Acker im Jagdrevier Wulfen gefunden: Ein Reh und ein Hund. Das berichtet das Internetportal Der Westen. In der Vergangenheit ist es in dieser Gegen wiederholt zu Wildereivorfällen gekommen. Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber dem Portal, es handele sich um eine neue Dimension, die Art und Weise sei sehr ungewöhnlich. Üblicherweise seien Wilderer „auf das Fleisch der Tiere scharf“ und nähmen deshalb den Wildkörper mit. Auch dass ein Hund getötet und geköpft wird, dürfte glücklicherweise eher selten vorkommen. Der Polizei fehlt bisher ein Ermittlungsansatz. Wer Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Dorsten unter 02361 / 552531 zu melden. SE

Beitragsbild: Mahlzeit. Foto: RSI

Neue Wolfsvideos auf YouTube

 

Zwei interessante Videos haben wir auf dem YouTube-Kanal der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) entdeckt:
Auf dem einen ist ein Wolf zu sehen, der unmittelbar neben der Straße ein stattliches Reh erbeutet hat und fortschleppt. Köstlich die Kommentare des ziemlich konsternierten filmenden Paars im Auto.
Video zwei zeigt einen Wolf, der ganz ohne Scheu einem pflügenden Traktor folgt – wie früher die Störche…

 

JAWINA dankt der Online-Redaktion der MZ für das OK zum Einbetten!

Videos: Mitteldeutsche Zeitung (MZ)/YouTube

Bayern: Wohnwagengespann überfährt absichtlich lebendes Reh

Wie erst jetzt der Polizei bekannt wurde, ereignete sich am Gründonnerstag ein Wildunfall auf der Staatsstraße 2105 bei Waging am See (Landkreis Traunstein), bei dem ein Wohnwagengespann absichtlich über ein noch lebendes Reh fuhr. Kurz vor Mitternacht erfasste ein Einheimischer mit seinem Pkw ein Reh. Er blieb sofort stehen und sicherte die Unfallstelle mit seinem Pkw ab. Das Reh lag noch lebend auf dem Gegenfahrstreifen. Auch weitere Ersthelfer hielten an und sicherten die Unfallstelle ab. Nach Zeugenangaben kam kurze Zeit später ein Wohnwagengespann aus dem Landkreis Neuburg a.d. Donau an die Unfallstelle und fuhr an den haltenden Fahrzeugen vorbei. Unmittelbar vor dem Reh stoppte der noch unbekannte Fahrer, fuhr jedoch dann direkt über das noch lebende Reh. Da der Verdacht besteht, dass der Fahrer des Gespanns das Reh erkannt hat und dennoch weiterfuhr, ermittelt die Laufener Polizei nun wegen einem Verstoß nach dem Tierschutzgesetz. Der Fahrer wird sich infolge mit der Staatsanwaltschaft auseinandersetzen müssen. PM

Beitragsbild: Rehbock (Symbolbild). Foto: Robert Saemann-Ischenko

Verkehrte Welt: Jäger hilft Rehbock aus Kochtopf

Eine aufmerksame Wülfratherin (NRW, Kreis Mettmann) bemerkte in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf ihrem Heimweg im Straßengraben der Straße Schlupkothen einen verletzten Rehbock. Die alarmierte Polizei Wülfrath stellte fest, dass der Rehbock sich mit Hals und  Vorderläufen in einem alten, rostigen Kochtopf verfangen hatte. Dadurch war die Atmung des Rehbockes stark beeinträchtigt, das Tier hätte sich nur noch hüpfend fortbewegen können. Der Kochtopf lag offensichtlich schon mehrere Jahre in der Natur: Der Boden war herausgefallen, wobei scharfe Kanten hervorstanden. Mit Hilfe des Jagdausübungsberechtigten konnte der Rehbock soweit beruhigt werden, dass mit einer Blechschere der Kochtopf aufgeschnitten werden konnte. Schließlich konnte der Rehbock unverletzt „entlassen“ werden. PM

Beitragsbild: Rehbock mit Kochtopf. Foto: Polizei

Wiederauferstehung des Kofferraumrehs

Am Freitagspätnachmittag befuhr ein 58jähriger Autofahrer die Laupheimer Straße aus Richtung Weihertal nach Baustetten (Baden-Württemberg, Landkreis Biberach), meldet die Polizei: Hierbei erkannte der Fahrer, dass am Fahrbahnrand ein totes Rehkitz lag. Der Fahrer wendete und kehrte zur Fundstelle zurück. Er lud das tote Reh ein. Ein Passant wies den Fahrzeugführer darauf hin, dass das Wild dem Jagdpächter gehören würde. Der Fahrer erwiderte, dass er das Tier dem Pächter persönlich bringen würde. Der Passant schenkte den Angaben keinen Glauben und verständigte die Polizei. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der VW-Fahrer das Wild nicht dem Jagdpächter übergab. Der Mann gab an, dass das Kitz an dem Wohnhaus des Pächters beim Öffnen des Kofferraums wieder zu Bewusstsein kam und davon gesprungen sei. [Kleiner Tipp der Red.: Mal in der Tiefkühltruhe gucken!] Die Ermittlungen wegen Jagdwilderei führt das Polizeirevier Laupheim. PM Polizei

Beitragsbild: Reh – in diesem Fall erscheint die Wiederauferstehung unwahrscheinlich bis ausgeschlossen, aber wer weiß… Foto: SE

Bayern: „Wildunfall des Jahres“

Ein außergewöhnlicher Wildunfall, der zum „Wildunfall des Jahres“ werden könnte, ereignete sich am späten Montagabend, schreibt die bayerische Polizei in einer Pressemitteilung: Eine 29-jährige Peugeotfahrerin befuhr mit ihrem Pkw die NES 23 aus Unterwaldbehrungen kommend in Richtung Hainhof. Ca. 2 Kilometer nach Unterwaldbehrungen kam es zur Kollision mit einem Reh, was die Fahrzeugführerin so wohl nicht richtig wahrgenommen hatte. Das “arme” Wildtier wurde in der Folge über eine Strecke von 9,7 Kilometern in der Fahrzeugfront mitgeschleift. Dies bemerkte die junge Frau nicht, sie stellte lediglich einen beißenden Geruch im Fahrzeuginneren fest. Erst auf dem Firmenparkplatz ihres Arbeitgebers in Mellrichstadt stoppte sie ihren Wagen. Etwa 200 Meter vor ihrem Ziel hatte sie das Tier schließlich, mitten im Industriegebiet Mellrichstadt,  “verloren” und abschließend nochmals überrollt. Am Peugeot entstand Schaden in Höhe von ca. 1500 Euro, das Reh war verendet. Die zur Beseitigung des Kadavers notwendigen Verständigungen wurden durch die PI Mellrichstadt am Morgen des Dienstags vorgenommen. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Reh absichtlich überfahren: Strafbefehl gegen Motorradfahrer

Der Fall hatte für Abscheu und Entsetzen gesorgt: Ende Februar hatten Motorradfahrer eine trächtige Ricke mehrfach absichtlich überfahren und das schwer verletzte Tier seinem Schicksal überlassen (JAWINA berichtete). Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg einen Strafbefehl wegen Tierquälerei gegen einen 29 Jahre alten Motorradfahrer beantragt, wie die Schweriner Volkszeitung berichtet. Informationen der Zeitung zufolge soll der Mann eine vierstellige Summe bezahlen. Ob dieser den Strafbefehl akzeptiert oder ob es doch noch zu einer Verhandlung kommt, ist offen. SE

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Jäger schießt auf Reh – tot!

Es wurde nur ein Jahr alt

Ein eigentlich friedlicher Nachmittag in einer kleinen Gemeinde in Brandenburg. Plötzlich zerreißt ein Schuss die trügerische Stille: Zeugen beschuldigen Jäger F., sich auf einem mit Zweigen verblendeten Gestell auf die Lauer gelegt zu haben und das junge männliche Reh mit einer vermutlich legal besessenen Waffe erschossen zu haben. Es war sofort tot. Jede Hilfe kam zu spät, auch die zufällig anwesende Tierärztin konnte nur noch den Tod des Rehbocks feststellen. Es wurde gerade einmal ein Jahr alt. Entrüstet äußert sich Anwohnerin Sieglinde A. über das blutige Geschehen am Dorfrand: „Es ist ein Skandal, ich bin immer noch ganz erschüttert, wie kann man nur so verroht sein!“ Unter Tränen fügt die nach eigenen Aussagen engagierte Tierschützerin hinzu: „Da waren Kinder in der Nähe. Die sind gleich hingerannt und wollten total neugierig dem Jäger beim Ausweiden des armen Tiers zusehen! Wir mussten sie beinahe mit Gewalt wegzerren und ihnen erstmal erklären, wie schrecklich das ist, was sie da sehen. Diese traumatische Erfahrung wird ihnen noch lange zu schaffen machen!“ Unbelehrbar zeigte sich indessen der dringend Tatverdächtige F., der sich mit dem blutigen Vorfall noch brüstete: „Sauber Schuss! Ich bereue nichts!“

Beitragsbild: Tot: Das Opfer. Foto: SE

Hessen: Reh gewildert und verbrannt

Einen gruseligen Fund machten Passanten gestern Morgen (12.04.2016) auf der Junostraße, der alten Bundesstraße in Richtung Herborn-Seelbach im hessischen Lahn-Dill-Kreis. Dort hat ein Unbekannter ein Reh verbrannt. Die alte Bundesstraße verbindet die Ortsteile Burg und Herborn und ist im letzten Abschnitt ein Fahrradweg. Mitten auf der Fahrbahn stand ein kleiner Ölofentank und unter einer verbrannten Kunststoffplane, direkt neben dem Tank, entdeckten Polizisten die Reste eines Rehs. Offensichtlich war das Reh trächtig, da neben dem Kadaver ein ungeborenes Kitz lag. Derzeit gehen sie davon aus, dass der Täter das trächtige Reh erlegte, ausweidete und anschließend Rücken und Keulen vom Körper trennte. In der Nacht von Montag (11.04.2016) auf Dienstag (12.04.2016) transportierte er die Reste des Tieres und das Kitz in der Plane zum Fundort, übergoss alles mit Heizöl und legte Feuer.

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Tierquäler vor Gericht

Trächtige Ricke absichtlich überfahren – Polizei ermittelt verdächtige Motorradfahrer

Zwei besonders widerwärtige Fälle von Tierquälerei, begangen gegen Wildtiere, haben in den letzten Wochen für Abscheu und Empörung bei Jägern und Nichtjägern gesorgt: Zum einen der Landwirt, der vergangenen Oktober mit seinem Geländewagen auf einem Feld bei Böttstein im Schweizer Kanton Aargau eine Bache und ihre drei Frischlinge überfahren hatte. Während die drei Frischlinge sofort verendeten, blieb die Bache mit gebrochenem Rückgrat die ganze Nacht auf dem Feld liegen, bis ein Jäger sie am nächsten Morgen erlöste. An den vom Geländewagen hinterlassenen Reifenspuren war zu sehen, dass der Fahrer drei Mal gewendet hatte, um die Tiere zu erwischen. Der Landwirt hatte die Tat lange geleugnet, war jedoch durch Bewegungsprofile überführt worden, die von jedem Benutzer von Mobiltelefonen auch nachträglich erstellt werden können.

Jetzt ist der Täter vom Bezirksgericht Zurzach zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten, bedingt auf zwei Jahre – das entspricht der deutschen Bewährungsstrafe – und einer Geldbuße von 4000 Franken verurteilt worden. Außerdem muss er Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von 10.000 Franken tragen. Vor Gericht hatte sich der Mann mit den durch die Wildschweine verursachten Schäden zu rechtfertigen versucht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Justiz-Groteske: Paar wildert Rehe – und klaut Kochtöpfe dazu

Ein grundsätzlich gestörtes Verhältnis zum Eigentum anderer legte ein Paar aus Wittlich (Rheinland-Pfalz) an den Tag, wie der volksfreund.de berichtet. Auf Verlangen seiner Freundin, die Rehe auf einer Wiese erblickt und infolgedessen „Appetit auf Rehrücken“ verspürt hatte, erlegte der Mann die Tiere. Er war Jäger und im Besitz der erforderlichen waffenrechtlichen Erlaubnisse und hatte sogar eine (legale) Jagdmöglichkeit – nur leider standen die Rehe nicht in seinem Revier. Obendrein stahl das Paar auch noch die Kochtöpfe, in denen der erwilderte Braten zubereitet werden sollte. Beide wurden jetzt zu einer Haftstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt. SE

Beitragsbild: Reh, (total legal) erlegt. Copyright: privat

Das Beweisfoto: Es funktioniert!

Vor einigen Tagen haben wir darüber berichtet, wie man Frauen dazu bringt, Trophäen im Schlafzimmer zu erlauben. Jawina-Leserin Nathalie hat uns jetzt Fotos geschickt, die beweisen: Es funktioniert! Jawina berichtet live aus dem Schlafzimmer! Sieben heiße Tipps, wie man sein Traumgehörn an die Boudoirwand bringt!

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Sachsen: Reh verwüstet Kinderzimmer

Mächtig viel Aufregung verursachte einer Polizeimeldung zufolge am Sonntagmittag ein Reh in Eibau bei Görtlitz: Vermutlich durch einen Radfahrer aufgeschreckt, machte es einen Satz durch das geschlossene Fenster eines Hauses und landete im Kinderzimmer. Die Glasscheibe ging dabei zu Bruch. Das Tier hetzte panisch herum und verwüstete die Inneneinrichtung. Der von dem Krach alarmierte und herbeigeeilte Hausbesitzer sah das Dilemma und öffnete beide Fensterflügel, um dem verängstigten Wildtier die Flucht zu ermöglichen. Das Reh sprang ins Freie und enteilte leicht verletzt. Während der ganzen Aktion befand sich der Sohn im Raum und blieb, wie durch ein Wunder, unverletzt. Dass es für ihn das schönste Ferienerlebnis wird ist nach Ansicht der Polizei eher unwahrscheinlich. PM Polizei Sachsen

Beitragsbild: Diese Rehe waren es nicht – dank des unermüdlichen Einsatzes deutscher Weidmänner können sie keine Kinder mehr gefährden! Copyright: SE

Rabauken-Journaille will weiter ungestraft gegen Jäger hetzen

Ein Kommentar.

Ein Redakteur des Nordkuriers hat einen Jäger, der ein totes Reh an der Anhängerkupplung seines PKW über eine Bundesstraße schleifte, als „Rabauken-Jäger“ bezeichnet und ist dafür vom Amtsgericht Pasewalk wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro verurteilt worden. So weit der Sachverhalt. Nun springen diverse Medien, darunter Qualitätszeitungen wie die FAZ, dem gemaßregelten Redakteur bei, als wäre diesem mit der Verurteilung ein entsetzliches Unrecht geschehen, lautstark beklagen sie Willkürjustiz und wähnen das Ende der Pressefreiheit gekommen. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) zieht den Vorgang in einer Pressemitteilung ins Lächerliche, wenn er schreibt, „man könnte meinen, im Amtsgerichtsbezirk Pasewalk näherten die Menschen einander nur in formvollendeter Hochachtung, machten bei der Begrüßung Diener und Knicks.“ Zugegeben: Auch ich habe im Verlauf meiner Adoleszenz, die mich zielstrebig die übelst beleumundeten Quartiere Berlins aufsuchen ließ, mitunter schlimmere Schimpfworte als „Rabauke“ gehört. Doch darum geht es nicht.

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Drückjagd auf der Autobahn

Halali (Jägersprache für: „Halt, lass mich durch!“) hieß es Sonntag Nacht auf der A93 zwischen Wernberg-Köblitz und Weiden Süd: Polizei und Feuerwehr sperrten mit großem Halalü-lala die Fahrbahn in beide Richtungen, nachdem ein Autofahrer um 21.45 Uhr ein Reh auf dem Begleitgrün an der Anschlussstelle Luhe-Wildenau gemeldet hatte. Als die Polizei eintraf, waren es schon zwei Rehe, die sich dem Zugriff der Beamten jedoch durch Flucht in ein Gebüsch entzogen. Es schlug die Stunde der Jäger, von denen die Verkehrspolizei gleich fünf als Verstärkung anforderte, und einen Hund brachten die auch noch mit. Ein Jäger drückte mit letzterem das Gestrüpp durch, woraufhin die Rehe flüchtig abgingen: Das schlauere bzw. glücklichere von beiden in eine Richtung, in die sich jede Schussabgabe verbot, das andere wurde zur Strecke gebracht. Wir wünschen Weidmannsheil. SE

Beitragsbild: Erlegtes Reh (Symbolbild), Copyright: SE

Hals und Schulter: Osso Buco vom Reh

Kenner wissen: Das Fleisch von Hals und Schulter ist besonders lecker. Trotzdem wandern diese Wildbret-Teile oft in den Hundenapf, oder gar in die Tonne, weil die Verwertung der mit vielen Knochen und Sehnen gesegneten Partien den einen oder anderen Weidmann vor Probleme stellt. Das muss nicht sein. Eine nur geringe Anforderungen ans handwerkliche Können stellende Art, diese Teile einer schmackhaften Verwertung zuzuführen, ist die simple Suppe, wie sie auf dieser Seite schon mal vorgestellt wurde. Viel mehr, als das Fleisch mit ein paar Gewürzen in den Kochtopf zu stopfen, gehört nicht dazu. Aber es geht noch besser, wie das unwiderstehliche Schmorfleisch vom Reh auf Osso-buco-Art beweist.

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Heikos Reh

Ein Jäger erlegt ein gehandicaptes Reh. Heikos Reh. Das gibt Ärger. Eine Jagdgeschichte aus der Großstadt.

In der Ermittlungsakte der Berliner Polizei ist die „Tatzeit“ akribisch festgehalten: Am. 10. Mai 2013 um 19.46 Uhr erlegt der Berliner Stadtjäger Manfred Wollny (Name von der Red. geändert) ein Reh am nordwestlichen Stadtrand Berlins. Schon seit mehreren Wochen hatte der Stadtjäger Hinweise von Anwohnern erhalten, die ein oder zwei Stück Rehwild „mit was um den Hals“ meldeten. Von einer Schlinge oder einem Strick war die Rede, einem Geschirr oder gar einem Regencape. Die Stücke sollen verwahrlost wirken, eines sogar hinken. Die Rehe seien „atypisch zutraulich“ , wahrten aber „eine gewisse Fluchtdistanz.“

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Simples Süppchen

Okay, zugegeben: Auf dem Handyfoto sieht das simple Süppchen nicht so wahnsinnig lecker aus – ist es aber! Und zwar einigermaßen langwierig, aber einfach zuzubereiten. Noch ein Vorteil: Die weniger edlen Teil eines Stücks können hier sehr gut verwertet werden. Beim Beispielsüppchen kamen zwei Blätter eines Rehkitzes zur Anwendung, gut geeignet sind auch Hals und Rippen (letztere bei Weidwundschüssen besser nicht…). Und so geht’s:

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„Rehnotrettung“ vor Grömitz

Ein ungewöhnlicher Einsatz für Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Grömitz: Am Dienstagnachmittag, 14. Oktober 2014, befreiten sie vor dem Ostseebad einen jungen Rehbock aus einer ausweglosen Lage. Spaziergänger hatten das Tier wenige hundert Meter von der Grömitzer Seebrücke entfernt im Wasser entdeckt. Die alarmierten Seenotretter näherten sich mit dem Tochterboot BUTSCHER des derzeit in Grömitz stationierten Seenotkreuzers VORMANN JANTZEN dem panischen Rehbock. Bei ruhiger See versuchten sie zunächst, ihn an Land zu treiben. Als dies nicht gelang und er immer schwächer wurde, formten die Seenotretter aus einem Seil eine Schlinge und warfen sie gekonnt über den Kopf des Rehbocks.

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Gesunder Weihnachtsbraten aus heimischen Wäldern

Deutsche verzehrten 28.000 Tonnen Wildfleisch / Wildbret so gesund wie Lachs

Etwa 28.000 Tonnen heimisches Wildbret von Wildschwein, Hirsch und Reh verspeisten die Deutschen in der Jagdsaison 2012/2013. 400.000 Wildenten, 150.000 Fasanen, mehr als 300.000 Hasen und 250.000 Wildkaninchen landeten ebenfalls auf dem Teller. Das geht aus einer Statistik hervor, die der Deutsche Jagdverband (DJV) heute veröffentlicht hat.

Das Gute dabei: Wildbret kommt aus der Region, ist frei von Medikamenten und Mastfutter und die Tiere haben ein Leben lang in Freiheit gelebt. Dazu kommt: Es gibt nichts Gesünderes, denn es enthält „gute“ ungesättigte Fettsäuren. In der Tat sind Feldhase, Reh und Hirsch sogar ähnlich gesund, wie der viel gepriesene Lachs, denn ihr Fleisch enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren. Das bestätigen Studien an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Die Forscher wiesen auch nach: Je schneller das Wildtier laufen kann, desto gesünder ist sein Fleisch.

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Sachsen-Anhalt: Wolf soll Reh durch Ortschaft gehetzt haben

In Mühlanger, einem Dorf bei Wittenberg in Sachsen-Anhalt, hat Augenzeugenberichten zufolge ein Wolf am hellichten Tag ein Reh durch die Ortschaft gehetzt. Ein Zeuge schilderte den Vorfall der Mitteldeutschen Zeitung (MZ): Demnach stellte ein Tier, „deutlich größer als ein Husky“, dem Reh am Ortsrand mehrere hundert Meter weit nach. Der Zeuge konnte verfolgen, wie der vermutliche Wolf das Reh durch einen Garten, das Hoftor, über die Straße und einen Bach hetzte. Dann verlor er beide aus den Augen.

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Intersex-Reh: Reh mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen erlegt

In einem Waldgebiet bei Schmallenberg (Hochsauerlandkreis, NRW) hat ein Forscher ein Reh erlegt, das sowohl männliche wie weibliche Geschlechtsmerkmale aufweist: Auf dem Haupt trägt das Tier ein Gehörn wie ein Bock, zugleich ist an seinem Hinterteil die für Ricken typische Schürze, ein Haarbüschel, zu sehen. Unterhalb der Schürze sitzen jedoch in diesem Fall verkürzter Penis und Hoden.

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Rehe auf der Flucht…

„Flucht auf der Donau: Zwei Rehe schwimmen durch das Überschwemmungsgebiet in Ungarn“, lautet die Bildunterschrift zu dem oben gezeigten Foto in einem Artikel über die Auswirkungen der Flut auf das Ökosystem (Quelle: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2013-06/flut-tiere-oekologie), veröffentlicht auf Zeit Online unter der Rubrik „Wissen“.

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Rehe als Hundespielzeug

Der schwarze Schäferhund-Mischling ist schnell, zu schnell für das erst wenige Monate alte Rehkitz. Auf den Maisstoppeln holt er es ein. Der Hund beißt sich in den Hinterkeulen des Kitzes fest, zerrt es zu Boden. Das Kitz kann sich losreißen, der Hund packt es erneut, schlägt seine Fangzähne in die Flanken, in Bauch und Hals des Kitzes, wieder und wieder läuft die Szene ab.

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Wild-Reste-Essen

Rezept und Fotos: AH

Zubereitung:

– Fleisch abtrocknen und im Bräter oder sowas ähnliches scharf unter späterer Zugabe von Pfeffer/Salz in Öl anbraten

Anbraten_klein

Anbraten Foto: AH

– Fleisch rausnehmen, etwas Öl erneut in den Bräter geben und kleingeschnittenes Gemüse anschwitzen, ebenfalls Salzen und Pfeffern

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Re(h)alsatire – eine wahre Geschichte

Das Jahr zählte erst wenige Wochen, im Land Brandenburg waren Kitze noch offen. Am Morgen hatte der Jäger Helge K. Weidmannsheil – er streckte ein Stück Rehwild der Altersklasse 0. Soweit völlig legal: K. ist im Besitz eines gültigen Jagdscheins und, wie viele Berliner Weidgenossen, eines Begehungsscheins für das Revier im Nachbarland. Allerdings geriet er durch den Jagderfolg unter Zeitdruck, weil er zur Arbeit musste. Statt das ordnungsgemäß aufgebrochene und für die Verwertung in der eigenen Küche vorgesehene Stück in die etwas abgelegene Kühlkammer zu bringen, bat er einen befreundeten Mitjäger, es vorübergehend auf seinem Balkon zu lagern – bei der kühlen Witterung eigentlich kein Problem.

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