Schlagwort-Archive: Ralph Müller-Schallenberg

Müller-Schallenberg: Wolf nicht ins Jagdrecht überführen!

Nabu: Unnötige Debatte

NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg hat zu einem Wolfsgutachten Stellung genommen, das der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband e.V. (WLV) und der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe (VJE) gestern vorgelegt haben. Die angestoßene Debatte über den Wolf in NRW sei richtig und wichtig, meinte Schallenberg. Die Position des Landesjagdverbandes NRW zum Wolf sei davon unabhängig und orientiere sich zu 100 Prozent an jener des Deutschen Jagdverbandes, die auf dem Bundesjägertag 2015 verabschiedet wurde. Ralph Müller-Schallenberg: „Mit Blick auf die gesellschaftliche Diskussion und die Sicherheit unserer eigenen Mitglieder ist es ausdrücklich keine Forderung des Landesjagdverbandes, den Wolf ins Jagdrecht zu überführen.“ Vielmehr seien Probleme mit Wölfen ordnungsrechtliche Probleme und müssten auch ordnungsrechtlich behandelt werden.

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LJV NRW: Koalitionsvertrag „gute Grundlage einer Politik für den ländlichen Raum“

NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg zum NRW-Koalitionsvertrag – Landesjagdgesetz soll rasch korrigiert werden

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen sieht im NRW-Koalitionsvertrag die gute Grundlage einer Politik für den ländlichen Raum mit den Betroffenen und nicht länger gegen sie. LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg wies auf die Absicht der künftigen Regierung hin, das Landesjagdgesetz weitreichend zu überarbeiten und die Fehler der letzten Novellierung rasch zu korrigieren, wie es in der Vereinbarung von CDU und FDP heißt. Nach der Wahl des Ministerpräsidenten und der Ernennung des Kabinetts werde der Landesjagdverband unverzüglich den Kontakt mit dem zuständigen Ministerium aufnehmen, um gemeinsam einen Zeitplan für eine baldige Umsetzung der Gesetzesnovellen zu erarbeiten und so die Sache zügig voranzubringen. PM

Beitragsbild: Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des LJV NRW. Quelle: LJV NRW

Uneinigkeit über Waldschutz am Tag des Waldes

Zum heutigen Tag des Waldes melden sich verschiedene Akteure zu Wort, deren Verlautbarungen die Uneinigkeit in der Naturschutzpolitik im Allgemeinen und zum Thema Waldschutz im Besonderen illustrieren. Während der Nabu beklagt, dass nur zwei Prozent der Waldfläche Deutschlands aus der Nutzung genommen seien und – Stichwort Käseglocken-Naturschutz – weitere Nationalparks und Umwandlung von Nutzwäldern in „Urwälder“ fordert, wendet sich der landeseigene Forstbetrieb ThüringenForst gegen noch mehr „Naturmuseen“: „Die Thüringer Landesforstanstalt sieht sich von einer breiten Bevölkerungsschicht in ihrem Anliegen kraftvoll unterstützt, die Wälder des Freistaats weiter naturnah zu bewirtschaften“ heißt es in einer Pressemitteilung zum Tag des Waldes: Die Forderung nach zusätzlicher Stilllegung von Waldflächen am Possen wurde zuletzt anlässlich einer Tagung an der Fachhochschule Erfurt, der fast ein Dutzend Landtagsabgeordneten beiwohnten, von Biologen wie auch Forstwissenschaftlern mehrfach in Frage gestellt. Erstmals wurde der volkswirtschaftliche Schaden beziffert, der sich für die Forstunternehmen der Region, aber auch für den Freistaat Thüringen durch jährliche Steuerausfälle ergäbe. Zusätzlich wird durch die geplante Flächenstilllegungen die Klimaschutzleistung der heimischen Wälder spürbar reduziert, wie ein Klimaforscher darlegte.

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LJV NRW: „Jagdgesetz ist politisches Armutszeugnis“

Müller-Schallenberg kündigt gerichtliche Überprüfung an.

Gestern ist im nordrhein-westfälischen Landtag das umstrittene Landesjagdgesetz verabschiedet worden. NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg äußerte sich enttäuscht: Nordrhein-Westfalen mache Jagdpolitik gegen Jagd und Jäger, Land und Leute. Die Regierungsfraktionen hätten das Jagdgesetz einer ordentlichen parlamentarischen Beratung entzogen und auf undemokratische Weise durch den Landtag gepeitscht, so Müller-Schallenberg. Die Debatte im zuständigen Fachausschuss sei von SPD und Grünen am 22. April verhindert worden, weil das Gesetz einer fachlichen Erörterung nicht standhalte. Dies sei ein politisches Armutszeugnis und rufe nach gerichtlicher Überprüfung des Gesetzes.

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Heute: Streitgespräch zwischen Müller-Schallenberg und Remmel

Am heutigen Donnerstag, den 30. Oktober, findet in der WDR 2-Hörfunk-Sendung „WDR 2 Arena“ in der Zeit von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr ein Streitgespräch zwischen LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg und NRW-Umweltminister Johannes Remmel sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht statt. Die Sendung steht unter dem Titel „Übers Ziel hinausgeschossen ? Das Neue NRW Jagdgesetz“. Der LJV NRW meint, die Sendung solle von möglichst vielen Jägern, Land- und Forstwirten, Grundbesitzern, Inhabern des Jagdrechts und alle anderen Betroffenen im ländlichen Raum verfolgt werden. Der LJV fordert seine Mitglieder auf, die Möglichkeit zu nutzen, Studiogäste telefonisch oder online mit Fragen zu konfrontieren.

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NRW: Widerstand gegen „Öko-Jagdgesetz“

Regionalkonferenzen in den fünf Regierungsbezirken Nordrhein-Westfalens einberufen

„Der Entwurf für eine Novellierung des Landesjagdgesetzes enthält ungerechtfertigte Verbote und Vorschriften, die nicht akzeptabel sind und nicht ins Gesetzblatt kommen dürfen“, so LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg. Im weiteren Gesetzgebungsverfahren müssten jetzt erhebliche Korrekturen erreicht werden. „Wir lassen uns Bevormundung und Gängelung durch eine Politik der Verbote nicht gefallen“, sagte Müller-Schallenberg. Die SPD als größte Regierungsfraktion hat nach Ansicht des LJV an einer solchen Politik kein Interesse. Sehr bemerkenswert sei deren offizielle Stellungnahme zum Gesetzentwurf. Die nordrhein-westfälische Jägerschaft und ihre Partnerverbände mit zusammen 500.000 Mitgliedern setzen auf die Zusage der SPD, mögliche Anregungen und Kritik offen zu diskutieren, konstruktiv aufzunehmen und in das Meinungsbild der SPD-Landtagsfraktion als Entscheidungsgrundlage einfließen zu lassen. „Mit der SPD hat es in Sachen Jagdpolitik seit den Zeiten von Constantin Freiherr Heereman nie Differenzen gegeben“, sagte Müller-Schallenberg. Da der Gesetzentwurf auch von CDU und FDP eindeutig abgelehnt werde, sei klar, dass Remmels Entwurf nicht mehrheitstauglich sei.

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Gastbeitrag: NRW: Landesjagdpräsident zweifelt an Ehrlichkeit Minister Remmels

Es „werde und müsse ein Flickenteppich enstehen, so dass die Bejagung in den bisherigen Revieren uninteressant werde. Zudem würden die landesjagdgesetzlichen Bestimmungen so stark verändert, dass die bisher geübte Bejagung nicht mehr zulässig sei. Im Ergebnis solle damit die Jagd uninteressant gemacht werden, so dass die Jäger die Lust hieran verlören.“ Diese angeblichen Aussagen des Ministerialdirektors Dr. Martin Woike lassen Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes in Nordrhein-Westfalen, an der Ehrlichkeit des Umweltministers Johannes Remmel bei den Verhandlungen zu einem neuen Landesjagdgesetz zweifeln.

Als Rechtsanwalt ist der nordrhein-westfälische Landesjagdpräsident Ralph Müller-Schallenberg unnötiger Aufregung eher unverdächtig. In der seit nun schon mehr als einem Jahr andauernden Diskussion um die Novellierung des Landesjagdrechts war ihm von nicht unerheblichen Teilen der NRW-Jäger und der Jagdmedien eher vorgeworfen worden, in den Gesprächen mit Landesumweltminister Johannes Remmel einen unangemessenen „Schmusekurs“ zu verfolgen. Angeblich jagdfeindliche Äußerungen des Ministerialdirektors Dr. Martin Woike bei einem Gespräch im Ministerium ließen den sonst auf Ausgewogenheit bedachten Juristen jetzt jedoch deutliche Worte finden.

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