Schlagwort-Archive: Räude

Niedersachsen: Wolfsbüro bestätigt Räudefall

Das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NWLKN hat einen Räudefall bei einem Wolf bestätigt. Verärgert reagierte das Wolfsbüro des NWLKN auf Medienberichte, demzufolge es sich zu dem Vorfall nicht habe äußern wollen. Eine Sprecherin des Wolfsbüros leitete die Äußerung im Wortlaut an die JAWINA-Redaktion weiter:

[…] Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) kann bestätigen, dass es in Niedersachsen aktuell einen mit Räude befallenen Wolf aus dem Rudel Ostenholzer Moor gibt. Ob möglicherweise mehr als ein Wolf betroffen ist, ist derzeit ungewiss.

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Neues von der Berliner Wildschweinezucht…

Die Jawina-Meldung über einen Räudeausbruch in der Berliner Wildschwein-Überpopulation hat für eine heftige Diskussion gesorgt. Jawina-Leser haben uns Bilder geschickt, die das Ausmaß der Schwarzwildschäden dokumentieren – übrigens im Bereich der Berliner Forsten. Das Beitragsbild zeigt die von Wildsauen säuisch zugerichtete Badewiese an der Krummen Lanke im Grunewald, im Berliner Bezirk Zehlendorf. In der Badesaison liegen dort leicht oder gar nicht bekleidete Berliner dicht an dicht. Doch: „Mit liegen in der Sonne an der Krummen Lanke wird es wohl nix in der nächsten Zeit“, lautet der leicht hämische Kommentar des Jawina-Lesers, der uns das Bild gemailt hat. Gern gießen wir noch mehr Öl ins Feuer, indem wir im folgenden noch ein paar nackte Sauen zeigen: Die armen Schweine haben Räude und sind in den letzten Wochen in Berlin erlegt worden.

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Berlin: Räudige Stadtschweine

Die Wildschweinzucht in den Berliner Forsten bleibt nicht ohne Folgen: In der Berliner Wildschweinpopulation grassiert die Räude. „Vom Eichkamp bis zum Wannsee“ – also im gesamten Grunewald – würden derzeit teilweise massiv befallene Wildschweine erlegt, von Hunden gerissen oder verendet aufgefunden, erklärte ein Berliner Förster auf Nachfrage von Jawina.de. Offenbar breitet sich die Erkrankung derzeit weiter aus: Der auf dem Beitragsbild abgebildete Frischling wurde am Dienstag am nordwestlichen Stadtrand erlegt. Die durch Sarcoptes-Milben verursachte und hoch ansteckende Erkrankung sowie deren rasante, flächendeckende Ausbreitung sind deutliche Hinweis auf eine Überpopulation. Die Erkrankung ist auf Hunde und andere Säugetiere, selten auch auf Menschen übertragbar. Befallene Individuen leiden an unerträglichem Juckreiz, der die Tiere von der Nahrungsaufnahme abhält und häufig zu einem qualvollen Verenden führt. Bei fortgeschrittenem Befall sind die Tiere stellenweise oder gar vollständig kahl.

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