Schlagwort-Archive: Prämie

Brandenburg: Land fördert ASP-Probennahme

Das Brandenburger Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) hat ein Merkblatt für die Probennahme bei Verdachtsfällen auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) herausgegeben. Darin heißt es: „Das Risiko der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in die brandenburgische Wildschweinepopulation ist weiterhin hoch. Der Bekämpfungserfolg eines möglichen Ausbruchs der Seuche im Schwarzwildbestand wird wesentlich vom Zeitpunkt der Erkennung bestimmt. Deshalb kommt der frühestmöglichen Feststellung der ASP-Infektion besondere Bedeutung zu. Zur Früherkennung führt das Land Brandenburg ein Monitoring-Programm durch, das sich insbesondere auf die Untersuchung von tot aufgefundenen Wildschweinen (Fallwild und Unfallwild) stützt. Bei diesen Tieren ist die Wahrscheinlichkeit der Erkennung einer ASP-Infektion am höchsten. Die Meldung und Beprobung dieser Tierkörper wird vom Land Brandenburg finanziell in Höhe von 30,00 € pro Tierkörper bzw. Probe unterstützt.

Weiterlesen

M-V.: Ab morgen Aufwandsentschädigung für jedes erlegte Wildschwein

Jäger in Mecklenburg-Vorpommern erhalten für jedes im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis zum 31. März 2019 erlegte Wildschwein auf Antrag eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 Euro. Die Zahlung ist Bestandteil des Sofortprogramms zur Reduzierung der Schwarzwildbestände im Land, das Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus Mitte Oktober 2017 auf den Weg gebracht hatte.

Darüber hinaus sieht die neue Vorschrift vor, beim Zusammenschluss benachbarter Jagdbezirksinhaber für eine revierübergreifende Drückjagd den beteiligten Jagdhundeführern ebenfalls eine Aufwandsentschädigung in Höhe von jeweils 25 Euro für jeden eingesetzten Jagdhund zu gewähren. „Schließlich ist der Einsatz ausgebildeter Jagdhunde nicht selbstverständlich, aber die revierübergreifende Zusammenarbeit in dieser Situation unverzichtbar“, sagte Minister Dr. Backhaus.

Weiterlesen

Bayern: Kopfgeld für Schwarzkittel

Damit die Jäger bei der Bejagung der anwachsenden Schwarzwilddbestände nicht nachlassen zahlt ihnen der bayerische Landkreis Unterallgäu jetzt eine Prämie in Höhe von zehn Euro für jedes geschossene und verwertbare Stück Schwarzwild. In einer Presseerklärung des Landratsamts heißt es dazu: „Durch Untersuchungskosten bei der Verwertung von Schwarzwild sowie sinkende Preise für Wildbret wird es für Jäger immer weniger attraktiv, Wildschweine zu jagen. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Tiere stetig zu. Um einen zusätzlichen Anreiz dafür zu schaffen, hier regulierend einzugreifen, erhalten Jäger rückwirkend zum 1. Januar zehn Euro für jedes erlegte und verwertbare Tier. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Kreis-Umweltausschusses in der jüngsten Sitzung einstimmig aus.

Weiterlesen