Schlagwort-Archive: Polizei

Bielefeld: Polizei erschießt wildernden Hund

+++ Morddrohung? Fassade der Geschäftsstelle vom Südtiroler Jagdverband beschmiert +++ Hessen: Unbekannte klauen Treibjagd-Warnschilder +++

Die Polizei hat in Bielefeld am Sonntag einen wildernden Hund erschossen. Wie die Neue Westfälische berichtet, war bei der Polizei zunächst ein Hinweis eingegangen, dass ein Hund in der Umgebung der Universität ein Reh gerissen habe. Als die Polizei am Tatort anlangte, griff der dem Bericht zufolge „hüfthohe“ Hund die Polizisten an. Die Polizei beschoss daraufhin den Hund, das verletzte Tier lief zu seiner Besitzerin. Als die Polizei am Haus der Hundehalterin ankam, war diese gerade dabei, mit dem angeschossenen Hund in die Tierklinik zu fahren. Der Hund soll mittlerweile an den Folgen der Schussverletzung gestorben sein. SE

Beitragsbild: Von Hund gerissenes Reh (Archivbild). Foto: SE

Jäger brutal verprügelt – wer kennt diese Typen?

Am Samstag, 15.07.2017 ist  in der Waldgemarkung Morshausen (Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz) gegen 16.50 Uhr ein dort zuständiger Jagdhüter bei einer Revierfahrt sowie weitere Waldspaziergänger auf eine Gruppe von Männern mit Motocrossrädern ohne Kennzeichen gestoßen. Als durch die Zeugen die Weiterfahrt der Geländekradfahrer verhindert und von den bisher unbekannten Männern ein Lichtbild gefertigt werden sollte, wurde der Jagdhüter durch einen der Kradfahrer mit einem Faustschlag auf das Auge schwer verletzt und fiel zu Boden. Danach wurde durch den Täter ein Baumast vom Boden aufgehoben und versucht, auf den Jagdhüter einzuschlagen, was jedoch durch einen eingreifenden Zeugen verhindert werden konnte.

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Bayern: Jagdhunde aus überhitztem Auto befreit

Tierschutzbeauftragte: Hunde bei Temperaturen von mehr als 20 Grad auch nicht für kurze Zeit im Auto lassen

In der Nähe des Dokumentationszentrums Obersalzberg im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land musste die Polizei zwei Jagdhunde aus einem überhitzten Auto befreien. Ein Passantin hatte einen Hund in SUV bemerkt, der schon bedenklich hechelte. Die Polizei stellte fest, dass sich in dem Auto ein größerer Zwinger mit zwei Jagdhunden befand.  Der Wagen stand voll in der Sonne und nur das hinterste Fenster war auf der Beifahrerseite ein Stück aufgeschoben. Da es sich um ein auswärtiges Fahrzeug handelte, bestand durchaus die Möglichkeit, dass der Fahrer mit dem Bus auf den Kehlstein gefahren ist, vermutete die Polizei. Da sich für die Tiere auch kein Wasser im Zwinger befand, musste seitens der eingesetzten Beamten gehandelt werden. Mit Hilfe eines Schraubendrehers und eines Hebeleisens konnte der Zwinger so weit geöffnet werden, dass die Hunde aus ihrem stark aufgeheizten Verließ befreit und durch das Fenster ins Freie gebracht werden konnten. Dort wurde ihnen mit Hilfe eines freundlichen Passanten sofort eine Schüssel mit Wasser gereicht. Der gedankenlose Hundehalter muss sich nun mit Ermittlungen nach dem Tierschutzgesetz auseinandersetzten, die Hunde wurden vorerst zur Dienststelle verbracht, von wo aus sie wieder abgeholt werden dürfen. Auf die Ausrede des Hundehalters warten die eingesetzten Beamten mit Spannung.

Die niedersächsische Landesbeauftragte für Tierschutz, Michaela Dämmrich, weist aus gegebenem Anlass auf die Problematik hin: Auch in Braunschweig passiert mussten drei Hunde überhitzt und erschöpft von der Polizei aus einem PKW befreit werden. Anlässlich der hohen Temperaturen fordert die niedersächsische Landesbeauftragte für Tierschutz alle Hundehalterinnen und Hundehalter auf, ab einer Außentemperatur von 20 Grad Hunde selbst für kurze Zeit nicht im Auto zu lassen.

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Brandenburg: Kollision mit Wolf und Wildschwein auf A24

Polizist erlöst angefahrenen Wolf mit Dienstwaffe – neue Regelung für angefahrene Wölfe

Am 29. März ist es auf der A24 bei Meyenburg zu zwei Wildunfällen gekommen: Gegen 05.30 Uhr kollidierte der PKW eines 49-jährigen auf dem rechten Fahrstreifen mit einem plötzlich auftauchenden Wildschwein. Trotz Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß mit dem Tier nicht mehr verhindert werden. Das Wildschwein verendete vor Ort. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro, so die Polizei. Am selben Tag um 22.55 Uhr überfuhr ein Lieferwagen einen auf der rechten Fahrbahn laufenden Wolf. Der Wolf wurde in den Straßengraben geschleudert und blieb dort schwerverletzt liegen. Die aufnehmenden Beamten mussten das Tier von seinem Leiden mit zwei Schuss aus der Dienstwaffe erlösen.

Was hier in einem Satz so nebenbei verkündet wird, ist eine beachtliche Neuerung: Der erste Polizist, der in Brandenburg einen schwer verletzten Wolf nach einem Verkehrsunfall mit der Dienstwaffe erlöst hatte, musste ein Disziplinarverfahren über sich ergehen lassen: Er hätte ein so streng geschütztes Tier nicht aufgrund seiner laienhaften Einschätzung erlösen dürfen, hieß es, stattdessen hätten Experten hinzugezogen werden müssen, die zu entscheiden hätten, ob das Tier eingeschläfert oder tiermedizinisch behandelt wird.

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Lemgo: Polizisten erlegen aggressives Wildschwein

Am Montagnachmittag verständigten besorgte Anwohner an der Rintelner Straße in Lemgo (NRW) gegen 15.30 Uhr per Notruf die Polizei: In Höhe der dortigen Friedhofsanlage gehe eine Gefahr für Menschen durch ein angriffslustiges Wildschwein aus. Das Tier sei bereits mehrfach auf Personen zugelaufen. Es sei auch zu gefährlichen Begegnungen im Bereich der angrenzenden Siechenstraße und Oesterhausstraße gekommen. Das Wildschwein wies eine blutende Verletzung am Kopf auf, was seine Aggressivität erhöhte. Die Polizei machte sich sofort mit mehreren Kräften auf den Weg zum Friedhofsgelände und suchte vorsichtig nach dem Tier. Parallel wurde eine Warnung über den Rundfunk an Verkehrsteilnehmer und Anwohner ausgestrahlt. Wer einmal eine Begegnung mit einem aggressiven Wildschwein gehabt hat, der weiß, wie gefährlich dieses Treffen sein kann, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei zu dem Einsatz:

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Dessau: Polizei stellt hunderte Lang- und Kurzwaffen sicher

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat gestern früh (Mittwoch) einen 52-jährigen festgenommen, als er seine Wohnung verlassen wollte. Der Mann stammt aus Höxter in NRW, wo dem Waffensammler und Jäger Anfang 2016 die Waffenbesitzkarten (WBK) entzogen worden waren. Bei einer Zwangsräumung der Wohnung in Höxter war Munition gefunden worden, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt. Der Waffensammler tauchte nach dem Entzug der WBKs unter, seine Waffensammlung nahm er offenbar mit. Nach Angaben der Polizei wurden zwischen 700 und 800 funktionsfähige Lang- und Kurzwaffen auf dem Dachboden des durchsuchten Hauses sichergestellt, die jetzt inventarisiert werden. Der Sammler soll laut WBK-Einträgen über 900 Waffen ehemals legal besessen haben. Die Polizei durchsuchte noch ein zweites Haus, was und ob dort etwas gefunden wurde, teilten die Behörden nicht mit. Der Mann sitzt jetzt in der JVA Halle ein, er muss sich wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten. Einen politisch oder religiös motivierten Hintergrund schloss die Polizei aus. SE

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Baden-Württemberg: Schnellere Hilfe bei Wildunfällen

Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis hat in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Aalen eine landesweit einmalige Lösung zur Übermittlung und Nutzung der Jagdpächterdaten im Einsatzleitsystem der Polizei realisiert.

In der polizeilichen Praxisarbeit treten seit Jahren vermehrt Probleme bei der Verständigung von Jagdpächtern bei Wildunfällen auf. Nahezu täglich müssen die Beamtinnen und Beamten der Polizeireviere zu jeder Zeit infolge von Wildunfällen oder ähnlichen Ereignissen Kontakt mit den Jagdpächtern aufnehmen. Die Vorgehensweise ist mit den Jagdpächtern abgesprochen, da es insbesondere in deren Interesse liegt, wenn möglichst zeitnah die Unterrichtung durchgeführt wird, um entsprechendes Wild noch verwerten zu können. Die Polizei hatte früher wegen veralteter Listen oder Jagdbereichskarten erhebliche Probleme die zuständigen Jagdpächter zu erreichen. Die Kontaktaufnahme erforderte einen enormen Arbeitsaufwand und polizeiliche Folgeermittlungen, um schließlich den zuständigen Jäger verständigen zu können. Die aufnehmende Polizeistreife muss bis zum Eintreffen des Jagdpächters an der Unfallstelle verbleiben, um erforderliche Absperr- oder Umleitungsmaßnahmen durchzuführen oder die illegale Mitnahme des Wildtiers zu verhindern. Anderweitige Aufträge, die in dieser Zeit anfallen, müssen bei Verfügbarkeit durch Fremdkräfte anderer Reviere abgearbeitet werden oder sind im Rahmen einer Dringlichkeitsanalyse nach hinten zu stellen.

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In Zeiten der Terrorangst: Jagden anmelden

In den letzten Monaten ist es mehrfach zu Polizeieinsätzen gekommen, weil eine zunehmend von Terrorangst geplagte Bevölkerung seltsam gekleidete, bewaffnete Gestalten erblickt oder Schüsse gehört hat. Gestern früh war es wieder soweit, diesmal in Bad Aibling in Bayern (Landkreis Rosenheim), wie das Oberbayerische Volksblatt (OVB) berichtete. Der Gefechtslärm einer Krähenjagd hatte einen „Großeinsatz“ ausgelöst, berichtet das OVB. Zunächst kreuzten drei Streifen aus Bad Aibling „stundenlang“ durchs Stadtgebiet, als sich dann die Quelle für den Schusslärm nicht ermitteln ließ und dieser auch nicht aufhörte, forderten die Beamten Unterstützung bei der Bundespolizei Rosenheim an, wodurch sich die Einsatzstärke verdoppelte. Völlig unnötig fuhren sechs Streifenwagen auf Kosten des Steuerzahlers durch die Gegend, bis sich herausstellte, dass eine legale Krähenjagd die Aktion ausgelöst hatte. Die Jäger hatten die Jagd in der Nähe der Ortschaft nicht angemeldet – bekanntlich müssen sie das nicht, wie auch das OVB feststellt. In Zeiten grassierender Terrorangst ist dies aber dringend zu empfehlen.

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Entschädigung für Jäger nach „missglücktem“ SEK-Einsatz

Ein 22 Jahre alter Jäger aus Friesoythe (Niedersachsen, Landkreis Cloppenburg) war Anfang März bei einem SEK-Einsatz festgenommen und in die Psychiatrie eingewiesen worden. Angeblich sollte der Mann in sozialen Netzwerken einen „erweiterten Suizid“ angekündigt und gedroht haben, seinen jüngeren Bruder und seine Frau zu töten. Bei dem Einsatz wurde eine Blendgranate gezündet, ein SEK-Beamter gab einen Schuss ab. Auch der Jäger schoss drei Mal in der Annahme, bei dem Zugriff um 3.20 Uhr nachts handele es sich um einen Einbruch. Es sei „reine Glückssache“ gewesen, dass bei dem Einsatz niemand verletzt wurde, schreibt die NWZonline.

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Polizei rettet Baby-Dachs

Am frühen Montagmorgen meldete sich ein 24-jähriger Autofahrer bei der Polizeiwache in Bad Berleburg (NRW) und teilte den Beamten mit, dass er soeben einen Wildunfall auf der L 553 gehabt habe. In Höhe „Im Grünewald“ sei ihm eine junge Dachsmutter plötzlich vor sein Auto gelaufen. Die Mutter sei dabei verstorben – ihr kleines Dachsbaby säße nun jedoch jämmerlich quiekend neben seiner toten Mutter. Als die beiden Polizeikommissare am Unfallort eintrafen, hörten sie schon im Streifenwagen das Jammern des Dachsbabys. Nicht größer als zwei Hände voll lag es zitternd neben seiner totgefahrenen Mutter. Weiterlesen

Hagen: Riesenschweinerei in der Fußgängerzone

„Überläufer nennt der Jäger ein heranwachsendes Wildschein“, weiß die Polizei NRW in einer Pressemitteilung zu einem Vorfall, der sich am Dienstag Nachmittag in der Hagener Fußgängerzone ereignete: „Und mit einem solchen hatte es die Polizei in der Hagener Innenstadt zu tun. Ein etwa 40 kg schwerer Halbstarker (Das Gewicht des Wildschweins wurde mittlerweile auf ca. 60 Kg nach oben korrigiert) hatte sich offensichtlich verirrt, lief von der Kampstraße aus in Panik durch den Seiteneingang in ein großes Kaufhauses und durch den Haupteingang in die belebte Fußgängerzone.

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Bottrop: Eichhörnchen nach Verfolgung von junger Frau verhaftet

Ein sehr ungewöhnlicher Notruf erreichte gestern (Mittwoch) die Polizei in Bottrop. Ein Eichhörnchen verfolgte demnach eine junge Frau an der Eichenstraße. Die Beamten stellten fest: Das stimmt! Sie nahmen den Verfolger in Gewahrsam und brachten ihn zur Polizeiwache. Dort zeigte das Eichhörnchen erste Erschöpfungserscheinungen, denen die Beamten mit Apfelstücken und Honigtee entgegenwirkten. Frisch gestärkt soll es dann einer Auffangstation übergeben werden. PM Polizei NRW

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Sachsen: Tödliche Verwechslung

Autofahrer meldet Wildunfall – Polizei findet tote Frau im Straßengraben

Am frühen Mittwochmorgen hat sich bei Bautzen auf der S 109 ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Die Umstände des Unfalls sind derzeit noch nicht geklärt. Der einzig feststehende Fakt ist, dass eine mittlerweile identifizierte Frau mittleren Alters tödlich verletzt wurde: Gegen 2:20 Uhr sprach ein 26-jähriger Kurierfahrer im Autobahnpolizeirevier in Bautzen vor und wollte einen Wildunfall melden. Er sei mit seinem VW T 4 kurz zuvor auf der S 109 etwa 200 Meter vor dem Anschluss zur B 156 am Bautzener Stausee seinen Wahrnehmungen nach mit einem Wildtier kollidiert. Eine Streife des Autobahnpolizeireviers suchte nach dem vermuteten angefahrenen Tier und machte dabei eine tragische Entdeckung. Die Polizisten stießen im Straßengraben auf eine Frau. Diese wies schwere Verletzungen auf und war nicht mehr ansprechbar. Ein sofort hinzu gerufener Notarzt konnte nur noch den Tod der Person feststellen.

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Weidmannsunheil: Ein Schuss, ein toter Fuchs, drei Verletzte

Jagdunfall in Bayern: Rentner und zwei Kinder bei der Fuchsjagd verletzt

Ein 65jähriger Jäger aus Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) wollte einen Fuchs, der in einer Röhrenfalle saß, erlösen. Ein 70jähriger Bekannter assistierte ihm dabei. Nachdem der Jäger den Fuchs in der Röhre erlegte, zog er seine doppelschüssige Flinte wieder heraus. Dabei löste sich unbeabsichtigt ein zweiter Schuß, der den in unmittelbarer Nähe stehenden Begleiter in den Fuß traf. Die Schrotgarbe durchschlug den Fuß, die weiterfliegenden Schrotkugeln trafen anschließend zwei sieben und elf Jahre alte Jungen, die das Geschehen aus – vermeintlich sicherer – Entfernung von ca. 20 Metern verfolgten.

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Thüringen: Jäger verliert Pistole und Munition auf A4

Ein Jäger hat auf der A4 in der Nähe der Autobahnabfahrt Gera-Langenberg eine Pistole und einige Schuss Gewehrmunition verloren. Die Autobahnpolizei fand Waffe und Munition auf dem Standstreifen. Der Besitzer, ein Jäger, war schnell ermittelt: Der Mann hatte nach einer Jagd die Sachen auf dem Autodach abgelegt und war losgefahren. Auf der Autobahn fielen sie dann herunter. Der Unglückliche darf sich auf einen unerfreulichen Brief betr. seine Zuverlässigkeit von der Waffenbehörde gefasst machen. SE

Bild: Pistole Quelle: Wikipedia/Source:http://www.adamsguns.com/

Polizei fordert: Hunde zum Schutz von Wildtieren anleinen

Immer wieder werde gemeldet, dass nicht angeleinte oder herrenlos in Feld- und Waldnähe herumlaufende Hunde Rehe und anderes Wild jagen, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung (PM) der Polizei in Mettmann (NRW)): Anlass der PM ist ein Vorfall vom Donnerstagabend des 06.06.2013 in Haan: Dort meldeten Bürger gegen 17.15 Uhr, dass ein freilaufender brauner Hund im Bereich Müllersberg und Schaafenkotten Rehe verfolgt und dabei auch ein etwa zwei Wochen junges Rehkitz aufgescheucht, gefasst und bis zu einem Wanderweg im Maul getragen hatte (Bild).

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Mit unterladener Pistole erwischt – Null Kulanz

Auch bei nur geringfügigen Verstößen gegen das Waffenrecht können Jäger nicht auf Nachsicht von Behörden rechnen, wie der hier geschilderte Fall aus Brandenburg zeigt.

 „Sie sind der erste Gast zu meiner Goldenen Hochzeit“,sagt Martin R. zur Begrüßung und wirft einen traurigen Blick auf einige Blumengestecke in der Diele. „Die bringe ich nachher zum Friedhof. Leider ist meine Frau vor zwei Jahren gestorben.“ In der schweren Zeit nach dem Tod seiner Frau hielt die Jagd ihn aufrecht: „Wenn ich es im Haus nicht mehr aushielt, habe ich die Waffe genommen und bin rausgefahren ins Revier.“

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Re(h)alsatire – eine wahre Geschichte

Das Jahr zählte erst wenige Wochen, im Land Brandenburg waren Kitze noch offen. Am Morgen hatte der Jäger Helge K. Weidmannsheil – er streckte ein Stück Rehwild der Altersklasse 0. Soweit völlig legal: K. ist im Besitz eines gültigen Jagdscheins und, wie viele Berliner Weidgenossen, eines Begehungsscheins für das Revier im Nachbarland. Allerdings geriet er durch den Jagderfolg unter Zeitdruck, weil er zur Arbeit musste. Statt das ordnungsgemäß aufgebrochene und für die Verwertung in der eigenen Küche vorgesehene Stück in die etwas abgelegene Kühlkammer zu bringen, bat er einen befreundeten Mitjäger, es vorübergehend auf seinem Balkon zu lagern – bei der kühlen Witterung eigentlich kein Problem.

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