Schlagwort-Archive: Nordrhein-Westfalen (NRW)

NRW: Verbraucherschutzministerium übernimmt Kosten für Trichinenuntersuchung von Frischlingen

Im Rahmen eines Pilotprojekts übernimmt das NRW-Verbraucherschutzministerium einen Großteil der Kosten für die Trichinenschau bei Frischlingen. Dieses Projekt soll in der Jägerschaft den Anreiz erhöhen, den Bestand an Schwarzwild in NRW zu verringern. Dies ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen die afrikanische Schweinepest (ASP), die auch über die Wildschweinpopulation eingeschleppt und verbreitet werden kann. Für die Trichinenuntersuchung bei den Kommunen anfallende Gebühren werden mit maximal zehn Euro gestützt. Mit dem Projekt soll geprüft werden, inwieweit durch eine Gebührenreduzierung wirksame Anreize geschaffen werden können, um eine intensivere Bejagung bei Frischlingen zu erreichen. Ein entsprechender Erlass ist bereits gestern (Montag, 14. August 2017) an die zuständigen Behörden versandt worden.

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Müller-Schallenberg: Wolf nicht ins Jagdrecht überführen!

Nabu: Unnötige Debatte

NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg hat zu einem Wolfsgutachten Stellung genommen, das der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband e.V. (WLV) und der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe (VJE) gestern vorgelegt haben. Die angestoßene Debatte über den Wolf in NRW sei richtig und wichtig, meinte Schallenberg. Die Position des Landesjagdverbandes NRW zum Wolf sei davon unabhängig und orientiere sich zu 100 Prozent an jener des Deutschen Jagdverbandes, die auf dem Bundesjägertag 2015 verabschiedet wurde. Ralph Müller-Schallenberg: „Mit Blick auf die gesellschaftliche Diskussion und die Sicherheit unserer eigenen Mitglieder ist es ausdrücklich keine Forderung des Landesjagdverbandes, den Wolf ins Jagdrecht zu überführen.“ Vielmehr seien Probleme mit Wölfen ordnungsrechtliche Probleme und müssten auch ordnungsrechtlich behandelt werden.

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