Schlagwort-Archive: Natur

„Die Natur ist eine Kulturlandschaft in der es Regeln gibt“

Am 9. Mai kommt der Dokumentarfilm „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“ bundesweit in die Kinos. Im Gespräch mit dem DJV verrät Regisseurin Alice Agneskirchner, warum sich der Film sowohl für Jäger, als auch für Zuschauer ohne Jagdschein lohnt.

Alice Agneskirchner ist keine Jägerin. Trotzdem hat sie einen Film über die Jagd gedreht, der diese Woche in über 160 Kinos in Deutschland anläuft. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat mit ihr kurz vor Kinostart über ihren neuen Film „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur“ gesprochen.

DJV: Frau Agneskirchner, wie kam es zu der Idee einen Film über die Jagd zu machen?

Agneskirchner: Als Dokumentaristin bin ich Chronistin unserer Gesellschaft und unserer Zeit. Ich war neugierig, wie die Jagd in einem Land, in dem ein hoher Wildbestand vorhanden ist, geregelt wird. Wie leben wir mit dem Wild, was es da draußen gibt?

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Als Wolf leben…

In der Regel möchte man ja lieber nicht wissen, was die Leute in ihrer Freizeit so treiben, mit denen das Berufsleben einen unter das selbe Dach, in das selbe trostlose Büro zwingt, nicht wahr? Eine eindrucksvolle Bestätigung für diese These liefert ein gewisser Lukas Lupus auf Zeitonline. In diesem Fall sind damit jedoch derart aufschlussreiche Einblicke in das Innenleben gewisser Wolfsfreunde verbunden, so dass wir leider nicht umhin kommen, uns der wölfischen Existenz dieses jungen Mannes zu widmen. Lukas Lupus ist 31 und betreut als Informatiker in einem internationalen Unternehmen die IT-Technik für 1000 Angestellte. Wir stellen ihn uns folglich blass, unsportlich und leicht adipös vor. Wenn Lukas nach Hause kommt, verwandelt er sich in Lupus, sein Wolfs-Ich. Schon mit 17 habe er sich für Hunde und Wölfe interessiert und dabei festgestellt, dass er selbst ein Wolf sein will. Ist ja heutzutage kein Problem, auch wenn man sich noch nicht zum Wolf umoperieren lassen kann: Er schnallt sich die wölfische Gummimaske vors Gesicht und macht es sich auf seiner Fleece-Decke gemütlich. So könne er „komplett runterfahren“, müsse nicht überlegen, was noch zu tun ist und ob er alle Rechnungen bezahlt hat. Ganz wie ein Wolf eben.

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DeWiSt: Der Zeitgeist ist grün – die Natur bleibt fremd

Repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung (DeWiSt) zeigt die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Die neueste Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung verdeutlicht eine zunehmende Diskrepanz zwischen grünem Zeitgeist und Natur. So wird beispielsweise die „Das ist IN – das ist OUT“-Liste bei der Befragung von 1407 Bundesbürgern auf der IN-Seite deutlich von Bio-Produkten (92%) angeführt, während Marktwirtschaft (61%) und Leistungsbereitschaft (60%) die hinteren Plätze einnehmen.

„Die Bürger finden Bio in Umfragen super“, sagt Michael Miersch, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung, „doch der Anteil der Bio-Produkte am Lebensmittel-Gesamtumsatz beträgt nur 4,4 Prozent. Schon daran zeigt sich, dass Wunsch und Wirklichkeit nicht immer zusammenpassen.“ Das Thema Umweltschutz liegt mit 84 % deutlich vor Begriffen wie Flirten oder Sicherheit. „Doch das heißt im Umkehrschluss nicht, dass die Befragten über ein größeres Wissen über Wildtiere und -pflanzen verfügen oder gar häufiger Zeit in der Natur verbringen“, erläutert Miersch.

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Müll im Wald macht Tiere kalt

Der Oberkiefer des Damkalbs steckt in einem gelben Kunststoffring. Seit vielen Tagen schon. Immer wieder haben die Wildkameras in dem Revier bei Nauen das Stück fotografiert. Die Bilder dokumentieren den langsamen und qualvollen körperlichen Verfall des bei der Nahrungsaufnahme gehandicapten Stücks. „Wir sitzen ständig an, um das Kalb von seinen Qualen zu erlösen“, berichtet Revierpächter Bernd Schulze alias Wiesel. „Bisher ist es uns leider nicht gelungen, das Stück zu erlegen.“ Das Kalb wird von Tag zu Tag schwächer, inzwischen folgt es dem Damtier (für Nichtjäger: Muttertier) nicht mehr. Tierschicksale wie dieses sollte den Leuten zu denken geben, die ihren Müll bedenkenlos im Wald abladen.

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Luftifux-Naturpädagogik ist da!

JAWINA-Autorin Nathalie Bunke präsentiert ein neues Weiterbildungsangebot für „ErzieherInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen und EhrenamtlerInnen“, die mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Natur- und Umweltbildung arbeiten: Luftifux Naturpädagogik für pädagogisches Fachpersonal von Kindertagesstätten, Schulen, Horten und sonstigen Einrichtungen.
Luftifux Naturpädagogik bietet praxisorientierte Weiterbildungen für die Arbeit in der Natur- und Umweltbildung mit Kindern und Jugendlichen, in Zusammenarbeit mit der Naturschutzstation Marienfelde im Süden Berlins.

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Rehe auf der Flucht…

„Flucht auf der Donau: Zwei Rehe schwimmen durch das Überschwemmungsgebiet in Ungarn“, lautet die Bildunterschrift zu dem oben gezeigten Foto in einem Artikel über die Auswirkungen der Flut auf das Ökosystem (Quelle: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2013-06/flut-tiere-oekologie), veröffentlicht auf Zeit Online unter der Rubrik „Wissen“.

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