Schlagwort-Archive: Nationalpark Bayerischer Wald

Bayern: Aktivisten wollen Suche nach Gehegewölfen stören

Erstes Schaf von Gehegewolf gerissen? – Joggerin vertreibt Wolf mit Wanderstöcken

Eine Gruppe von Tierrechts-Aktivisten namens „Der Waldluchs“ hat per Rundmail und in sozialen Medien dazu aufgefordert, die Suche nach den im Nationalpark Bayern aus einem Gehege befreiten Wölfen zu stören. Die Wolfsfreunde riefen dazu auf, in die Wälder zu gehen und, wenn man Jäger sehe, die möglicherweise in der Nähe befindlichen Wölfe durch lautes Rufen oder Singen zu vergrämen. In dem Aufruf waren auch vermeintliche Jagdschwerpunkte angegeben worden. Die befreiten und an Menschen gewöhnten Wölfe sollen nach Möglichkeit eingefangen, narkotisiert oder notfalls auch geschossen werden. Der Leiter der Nationalparkverwaltung, Franz Leibl, kritisierte die Störaktion gegenüber der Passauer Neuen Presse (PNP) als „absolut kontraproduktiv“.

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Da waren es nur noch drei: Weiterer Gehege-Wolf geschossen

+++ Bayern: Fotofalle erwischt Wolf im Landkreis Ansbach +++

Wer auch immer die Wölfe aus ihrem Gehege im Nationalpark Bayerischer Wald befreit hat – einen Gefallen hat er ihnen damit nicht getan: Mittlerweile ist die Hälfte der sechs entkommenen Wölfe tot. Einer wurde vom Zug überfahren, zwei erschossen. Den vorläufig letzten ereilte sein Schicksal am Dienstag Morgen in der Nähe von Frauenau (Landkreis Regen), einem Dorf am Rand des Nationalparks. Den verbliebenen drei Wölfen stellt eine Übermacht von dreißig, mit Sondergenehmigungen ausgestatteten Berufsjägern, Wildhütern und Förstern hinterher. Die ungefähren Aufenthaltsorte der Wölfe seien bekannt, wie ein Sprecher der Nationalparkverwaltung gegenüber der Schwäbischen Zeitung erklärte. Dem Bericht zufolge sind auch noch beköderte Lebendfangfallen in dem Gebiet aufgestellt, so dass noch Hoffnung besteht, dass der eine oder andere Wolf sich lebendig fangen lässt. SE

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Entlaufene Wölfe: „Kritische Situation mit Spaziergängern“

Ausnahmegenehmigung für Abschuss – ein Wolf bereits geschossen

Einer der aus einem Gehege im Nationalpark Bayerischer Wald entlaufenen Wölfe hat Spaziergänger angeknurrt und ist diesen daraufhin bis zum Auto gefolgt. Aufgrund dieses Vorkommnisses wurde entschieden, die entlaufenen Wölfe nach Möglichkeit abzuschießen. Versuche, die Tiere mit Lebendfangfallen oder Betäubungsgewehren einzufangen, waren gescheitert.

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Bayern: Entlaufene Wölfe gefilmt

+++ Update: Von Zug überfahren: Erster entlaufener Wolf ist tot +++ Niedersachsen: Toter Wolf auf der A7 +++ Sachsen: Wölfe reißen sieben Stück Gatter-Damwild +++ Thüringen: Jäger fotografiert Wolf im Südharz +++ Baden-Württemberg: Jäger finden Menschenknochen bei Drückjagd +++

Die sechs aus einem Gehege im Bayerischen Nationalpark entlaufenen Wölfe (JAWINA berichtete) sind am Freitag Morgen über die Bundesstraße 11 bei Lindberg (Landkreis Regen) und damit einem Ehepaar vor die Kamera gelaufen. Wie die Passauer Neue Presse (PNP) berichtet, hatten die Eheleute gerade ihre Kinder zur Schule bzw. in den Kindergarten gebracht, als die Wölfe ihren Weg kreuzten. Sie seien gar nicht scheu gewesen, sie hätten ganz nahe heranfahren können, freute sich das Paar in der PNP.

Video: Passauer Neue Presse / YouTube / privat

Nationalpark Bayerischer Wald: Wölfe brechen aus Freigelände aus

Polizei eingeschaltet – Intensive Suchmaßnahmen laufen

In der Nacht auf Freitag sind aus dem Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Ludwigsthal (Landkreis Regen) Wölfe ausgebrochen. Wie den Tieren die Flucht gelungen ist, ist bisher noch nicht hundertprozentig geklärt. Fremdeinwirkung durch Dritte wird nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Nationalparkverwaltung hat das weitere Vorgehen mit Polizei, Regierung von Niederbayern, Landratsamt Regen und dem Bayerischer Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz abgestimmt.

„Wir setzen mit höchstem Personaleinsatz alles daran, die Tiere wieder einzufangen“, sagt Nationalparkleiter Franz Leibl. Dazu werde versucht, die ausgebrochenen Wölfe anzufüttern. „Sollte das nicht gelingen, kommen Narkosegewehre zum Einsatz. Das letzte Mittel wäre aus Sicherheitsgründen der Abschuss der Tiere“, so Leibl. Ein Verbleib in freier Wildbahn ist ausgeschlossen. Ein Krisenstab, der im Besucherzentrum Haus zur Wildnis eingerichtet wurde, koordiniert die Maßnahmen.

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Wolfswelpen im Bayerischen Wald nachgewiesen

Bei der aktuellen routinemäßigen Auswertung einer Fotofalle im Nationalpark Bayerischer Wald wurden drei Jungtiere bestätigt. Die Aufnahme stammt vom 28.07.2017. Es handelt sich damit um den ersten Nachweis von Jungwölfen bei freilebenden Tieren in Bayern seit rund 150 Jahren. Die Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern vor Ort wurden informiert, so das Landesamt für Umwelt in einer Pressemitteilung. Seit 2006 werden in Bayern immer wieder einzelne Wölfe nachgewiesen. Es handelt sich in der Regel um durchziehende Jungtiere, die entweder aus der südwestlichen Alpenpopulation oder nordosteuropäischen Tieflandpopulation stammen. Standorttreue Wölfe, d. h. Wölfe, die länger als ein halbes Jahr in einer Region nachgewiesen werden können, gibt es derzeit im Nationalpark Bayerischer Wald und auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Dort wurde seit Ende 2016 jeweils ein Wolfs-Paar bestätigt.

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