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Niedersachsen: Wolfsregulierung nach französischem Modell vorgeschlagen

Im Vorfeld des ab morgen (06.06.) in Bremen stattfindenden „Wolfsgipfels“ (Umweltministerkonferenz) hat sich der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) für eine Regulierung der Wolfspopulation nach französischem Vorbild ausgesprochen. Voraussetzung dafür sei, dass der günstige Erhaltungszustand der Wolfspopulation erreicht sei. „In Frankreich erfolgen eine Populationsgrößenabschätzung sowie eine Abschätzung der Wachstumsrate“, heißt es zur Erläuterung des französischen Modells in der Antwort des Umweltministeriums auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Abgeordneten Jörg Hillmer (CDU): „Der Erhaltungszustand wird als günstig angesehen. Auf dieser Basis werden Quotenberechnungen und die Freigabe von Abschüssen in „Hot Spots“ durchgeführt. Dieses Vorgehen wird von der EU-Kommission intensiv beobachtet. Bislang ist noch kein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet worden.“

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CDU Niedersachsen: Günstiger Erhaltungszustand ist erreicht – Bejagung des Wolfes muss ermöglicht werden

Mit Abschluss des heute endenden Wolfsmonitoring-Jahres 2018 sieht die CDU-Landtagsfraktion den günstigen Erhaltungszustand der europäischen Flachlandpopulation des Wolfes von 250 geschlechtsreifen Tieren als erreicht an. Der umweltpolitische Sprecher Martin Bäumer fordert das Niedersächsische Umweltministerium daher auf, den rechtlichen Rahmen für die Bejagung des Wolfes auch in Niedersachsen zu schaffen: „Die Wolfspopulation wächst jährlich um 30 Prozent. Es bedarf lediglich des politischen Willens, sich gegenüber der EU-Kommission entsprechend zu äußern und den günstigen Erhaltungszustand feststellen zu lassen. Alle international abgestimmten Kriterien sind erfüllt, den Wolf in Deutschland als nicht gefährdet einstufen zu lassen. Dort, wo es keine andere Möglichkeit gibt, den Wolf wirksam fernzuhalten, muss sein Abschuss endlich ermöglicht werden.“ Der günstige Erhaltungszustand wird anhand der „Leitlinien für Managementpläne für Großraubtiere“ des Ökologen John Linnell definiert, die sowohl dem Bund als auch der EU-Kommission als fachliche Grundlage dienen.

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