Schlagwort-Archive: Manipulation

BfN: „Sachinformationen nicht zielführend“

Wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Öffentlichkeit manipuliert

JAWINA-Leser MH verdanken wir einen interessanten Hinweis (veröffentlicht als Kommentar zum Beitrag „BfN prescht beim Wolf vor – Backhaus äussert „Unverständnis“), der zeigt, wie das BfN die Öffentlichkeit strategisch manipuliert, um seine Ziele zu erreichen. Staatliche Neutralität? Fehlanzeige. Das verdeutlicht auch: Die Veröffentlichung der umstrittenen Handlungsempfehlungen Wolf zu diesem Zeitpunkt dürfte kein Zufall oder Ungeschick gewesen sein, sondern Teil der Strategie, die „Diskursmacht des Naturschutzes“ auszubauen „zu einem frühen Zeitpunkt, an dem die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit zu diesem Thema noch gering ist.“

JAWINA-Leser MH schreibt:

BfN und der Wolf?! Guckst Du hier:

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Sozialwahl: Stimmauszählung hat begonnen

Nach Abschluss der Briefwahl hat die Auszählung der Stimmen begonnen. Wahlberechtigte Revierpächter und Eigenjagdbesitzer können Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl weiterhin auf der Internetseite des DJV melden.

In Berlin hat am 1. Juni nach Abschluss der Briefwahl zur Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) die öffentliche Auszählung der Stimmen begonnen. Das Ergebnis wird nach Abschluss der Auszählung – voraussichtlich Mitte Juni – verkündet. Der Deutsche Jagdverband (DJV) war vor Ort und hat den Start der Auszählung beobachtet. Bis zuletzt haben zahlreiche Wahlberechtigte keine Unterlagen erhalten. Daher können Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Wahl weiterhin unter www.jagdverband.de/sozialwahl gemeldet werden. Der Deutsche Jagdverband e.V. (DJV) wird aufgrund der Rückmeldungen entscheiden, ob er die Wahl anficht. Bislang sind mehr als 500 Hinweise auf unangemessene Benachteiligung eingegangen.

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Ausnahmegenehmigung für Manipulation von Nandu-Eiern erteilt

Nandus gelten in ihrem ursprünglichen Habitat in der südamerikanischen Pampa als gering gefährdet, in der norddeutschen Tiefebene stellen sie ohne Zweifel einen Faunenverfälschung dar. Unternommen wurde dagegen bislang – nichts. Ein aufschlussreicher Hinweis darauf, wie ernst die Bekämpfung invasiver Arten hierzulande genommen wird.

Nun hat das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe als Untere Naturschutzbehörde für das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee  dem Kreisbauernverband Nordwestmecklenburg auf Antrag die Ausnahmegenehmigung erteilt, Nandueier im Biosphärenreservat Schaalsee durch das Anbohren zu manipulieren. Das teilt das Landwirtschaftsministerium in einer Presseerklärung mit. Darin heißt es: Ihre natürliche Verbreitung haben Nandus in Südamerika. In Deutschland gelten die Vögel als Neozoen. Der Nandubestand im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee geht auf einige wenige Tiere zurück, die im Jahr 1999 aus einem Gehege in Groß Grönau entlaufen sind. Das Anbohren der Eier, mit dem Ziel der Verhinderung der Reproduktion, ist nach aktueller Beurteilung das mildeste Mittel eines Eingriffs, um dem weiteren Anwachsen und der weiteren Ausbreitung der Nandupopulation und den damit einhergehenden Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen entgegen zu wirken.

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Wie man Umfragen manipuliert…

Die EU-Kommission führt zur Zeit einen sogenannten „Fitness-Check“ für die europäischen Naturschutzrichtlinien, der Vogel-Richtlinie und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) durch. Zahlreiche Verbände, darunter der Deutsche Jagdverband (DJV) haben ihre Mitglieder aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Einige Verbände, darunter der WWF und Friends od the Earth Europe, gehen einen – anrüchigen – Schritt weiter. Auf der Internetseite naturealert.eu haben die Verbände für den Teil ihrer Anhängerschaft, der mit dem eigenständigen Denken so seine Probleme hat, genehme Antworten im Sinne der Verbandspolitik vorformuliert. Nur noch Namen und Adresse eintragen und „Los geht’s!“ drücken – und schon übernehmen die freundlichen Spendensammlervereine das Denken für Sie. Aus einer Umfrage wird auf diese Weise eine Unterschriftensammlung, wie die Jägerstiftung Natur & Mensch zu Recht moniert.

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Peinlich: Abstimmung über Umweltpreis zugunsten des Nabu Berlin manipuliert

Der WWF-Sonderpreis im Rahmen des Green-Tec Awards 2015 geht an das Wildkatzenprojekt des Eschweger Jagdvereins Hubertus.

Dumm gelaufen: Nachdem der Versuch aufgedeckt wurde, die Stimmabgabe beim Umweltpreis Green-Tec Award zu manipulieren, ist dem vermeintlichen Sieger des WWF-Sonderpreises im Wettbewerb, dem Berliner Nabu und dessen Projekt zur Renaturierung des Flughafensees in Berlin Tegel, der erste Preis aberkannt worden. Das berichtet die Werra Rundschau. Demnach hat das Wildkatzenprojekt des Eschweger Jagdvereins Hubertus bis etwa eine Woche vor dem Ende der Abstimmung mit zirka zehn Prozentpunkten deutlich vor dem Nabu-Projekt gelegen. In den letzten Tagen der Abstimmung habe das Nabu-Projekt dann deutlich aufgeholt und kurz vor Abstimmungsende mit wenigen Stimmen vorne gelegen. Aber die IT-Abteilung des WWF bemerkte die Manipulation, woraufhin das Ergebnis von einer Schiedsstelle – laut Werra Rundschau „bestehend aus einem Anwalt, einem WWF-Vertreter und einem Mitarbeiter des mit der Kontrolle der Abstimmung beauftragten TÜV“ – überprüft wurde.

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