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Mecklenburg-Vorpommern: Vier Wolfswelpen in der Lübtheener Heide

Für das erste der drei in Mecklenburg-Vorpommern bekannten Wolfsrudel wurde der diesjährige Nachwuchs dokumentiert: Auf der Naturerbe-Bundesfläche Lübtheener Heide bestätigen Fotofallenbilder 4 Welpen. Das Lübtheener Wolfsrudel hat seit 2014 jährlich Nachkommen aufgezogen. Das Wolfsmonitoring mit Fotofallen wird vom Bundesforstbetrieb Trave der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) durchgeführt.
Für das Kalißer Wolfsrudel (seit 2016) und das Ueckermünder Wolfsrudel (seit 2014) stehen die aktuellen Welpennachweise noch aus. Im Bereich der Brohmer Berge hat sich ein Wolfspaar angesiedelt: die Fähe ist ein Nachkomme aus dem östlich angrenzenden Ueckermünder Rudel, der Rüde stammt aus dem Rudel im Raum Möckern (Sachsen-Anhalt). Ob es dort bereits Nachwuchs gegeben hat, ist derzeit noch offen und wird weiter untersucht.

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Mecklenburg-Vorpommern: Wolfsfähen aus Lübtheener Rudel unternehmen erste Exkursionen

In Mecklenburg-Vorpommern wurden mittlerweile vier Wölfe mit einem Peilsender markiert. Im Oktober 2015 gelang es erstmals, den männlichen Wolfswelpen „Arno“ aus dem Rudel in der Lübtheener Heide mit einem GPS-Gerät auszustatten. Dieser wurde ein Jahr später illegal geschossen. Ein Jahr später, im Oktober 2016, wurde den Wolfsfähen „Naya“ und „Emma“ aus dem gleichen Rudel ein Halsband angelegt. Vor kurzem kam ein Rüde „Torben“ in der Ueckermünder Heide hinzu. Im Frühjahr 2017 haben die beiden Schwestern „Naya“ und „Emma“ erste Exkursionen unternommen.

Am Morgen des 13. März bewegte sich „Emma“ erstmals außerhalb des Territoriums des Lübtheener Rudels und durchwanderte den Lebensraum des angrenzenden Kalißer Rudels Richtung Südosten. Am frühen Morgen des 15. März überquerte sie dann bei Lütkenwisch/Jagel die Elbe und erreichte nach kurzem Besuch in Brandenburg die nördlichste Spitze von Sachsen-Anhalt. Von dort aus durchschwamm sie kurz darauf den Elbebogen ein zweites Mal, um wieder in Brandenburg anzulanden. Nach kurzem Aufenthalt westlich von Perleberg kehrte sie am 21. März nach Lübtheen zurück.

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