Schlagwort-Archive: Lübtheener Heide

Mecklenburg-Vorpommern: Vier Wolfswelpen in der Lübtheener Heide

Für das erste der drei in Mecklenburg-Vorpommern bekannten Wolfsrudel wurde der diesjährige Nachwuchs dokumentiert: Auf der Naturerbe-Bundesfläche Lübtheener Heide bestätigen Fotofallenbilder 4 Welpen. Das Lübtheener Wolfsrudel hat seit 2014 jährlich Nachkommen aufgezogen. Das Wolfsmonitoring mit Fotofallen wird vom Bundesforstbetrieb Trave der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) durchgeführt.
Für das Kalißer Wolfsrudel (seit 2016) und das Ueckermünder Wolfsrudel (seit 2014) stehen die aktuellen Welpennachweise noch aus. Im Bereich der Brohmer Berge hat sich ein Wolfspaar angesiedelt: die Fähe ist ein Nachkomme aus dem östlich angrenzenden Ueckermünder Rudel, der Rüde stammt aus dem Rudel im Raum Möckern (Sachsen-Anhalt). Ob es dort bereits Nachwuchs gegeben hat, ist derzeit noch offen und wird weiter untersucht.

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In Schleswig-Holstein überfahrener Wolf stammt aus McPom

Der Anfang der Woche auf der B207 bei Ratzeburg überfahrene Wolf stammt aus Mecklenburg-Vorpommern. Das teilt das Umweltministerium Schleswig-Holstein mit. Demnach ist dies das Ergebnis der Untersuchungen, die das Senckenberg-Institut – das nationale Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf – durchgeführt hat. Zur Klärung der Herkunft des Tieres waren Blutproben entnommen und an das Senckenberg-Institut nach Gelnhausen bei Frankfurt gegeben worden.

Wie die Untersuchungen zeigen, handelt es sich bei dem verunglückten Tier um einen Welpen, der 2016 in der Lübtheener Heide in Mecklenburg Vorpommern geboren wurde. Das dortige Rudel hatte im Jahr 2016 vier Welpen; der verunglückte junge Rüde hatte die Kennung GW 674m getragen. 2014 waren in der Lübtheener Heide erstmals Welpen durch das dortige Wolfspaar groß gezogen worden. PM

Beitragsbild: DNA-Sequenzierungsgeräte. Autor: Flickr-User jurvetson, Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution 2.0 Generic Lizenz.

Offizielle Bestätigung: Wolf „Arno“ wurde erschossen

Zu dem am vergangenen Wochenende im Umfeld der Lübtheener Heide tot aufgefundenen Wolf liegen weitere Erkenntnisse vor. Die Untersuchungen im Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierkunde Berlin (IZW) haben bestätigt, dass es sich bei dem nahe Woosmer gefundenen Wolf um „Arno“ handelt. Das Tier wurde durch einen gezielten Blattschuss getötet, der Halsbandsender wurde entfernt und vermutlich zerstört, denn er liefert keine Peildaten mehr.
„Der Täter ist offenbar mit großer krimineller Energie vorgegangen: Wölfe sind bekanntermaßen streng geschützt und nicht jagdbar. Alle Fakten und Befunde werden jetzt den Ermittlungsbehörden übergeben. Wir werden alles daransetzen, diese Straftat aufzuklären“, sagte Umweltminister Dr. Till Backhaus.

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Mecklenburg-Vorpommern: Sieben Wolfswelpen in Fotofalle getappt

Die in Mecklenburg-Vorpommern bekannten Wolfsrudel haben erfolgreich Nachwuchs großgezogen, wie das Umweltministerium des Landes verkündet. Auf der Naturerbe-Bundesfläche Lübtheener Heide bestätigen Fotofallenbilder vier Welpen, in der Ueckermünder Heide wurden drei Welpen nachgewiesen. Beide Wolfsrudel ziehen seit 2014 jährlich Nachkommen auf. Das Wolfsmonitoring mit Fotofallen wird in diesen beiden Gebieten von den Bundesforstbetrieben Trave und Vorpommern-Strelitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) durchgeführt.

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Mecklenburg-Vorpommern: Wolfsnachwuchs in der Lübtheener Heide

Das Wolfsrudel in der Lübtheener Heide (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hat Nachwuchs bekommen. Im Rahmen des Wolfsmonitorings des Bundesforstbetriebes Trave der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Kooperation mit der TU Dresden konnten auf ersten Fotofallenbildern mindestens vier Welpen nachgewiesen werden. Die genaue Anzahl ist noch unklar. Auch im Ueckermünder Rudel werden Welpen vermutet. Zumindest liegen bereits Fotofallenbilder von einer Wölfin mit Gesäuge vor.

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