Schlagwort-Archive: Landkreis Oder-Spree

Brandenburg: Landkreis oder-Spree fördert Schwarzwild-Vermarktung

Ankauf von Schwarzwild durch Wildhändler wird unter bestimmten Voraussetzungen subventioniert

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Oder-Spree arbeitet intensiv daran, mit umfangreichen vorbeugenden Maßnahmen, die Risiken für ein Übergrei-fen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aus dem Osten Europas zu minimieren. Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. Für den Menschen ist das Virus nicht gefährlich.

Eine Schlüsselrolle bei der Minimierung der Infektionsgefahr nimmt die Reduzierung der hohen Wildschweinbestände ein. „Wir haben in den vergangenen Monaten sehr konstruktive Gespräche mit den Jägern des Landkreises geführt, die letztlich in zwei ganz konkrete Maßnahmen münden, mit denen wir die Jäger motivieren wollen, die Abschusszahlen von Schwarzwild spürbar zu erhöhen“, erläutert Petra Senger, Amtstierärztin des Landkreises Oder-Spree. Der Landkreis werde es nicht bei Appellen belassen, sondern hat selbst zwei Programme aufgelegt, die im Kreishaushalt finanziell untersetzt sind.

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Brandenburg: Weiterer Wolf erschossen

+++ Namibia: Elefant tötet Großwildjäger +++

Ein bereits im Juni bei Ratzdorf (Landkreis Oder-Spree) von einem Angler tot aufgefundener Wolf ist erschossen worden, wie der rbb unter Berufung auf eine Mitteilung des Landesumweltamtes berichtet. DIes habe die Untersuchung des Kadavers durch das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ergeben. Da die Wölfin am Oderufer gefunden wurde, könne es auch sein, dass sie in Polen geschossen worden sei und dann auf die deutsche Seite getrieben sei. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. SE

Beitragsbild: Deich an der Oder (Symbolbild). Foto: SE

Brandenburg: Nach Häufung von Wolfsangriffen – Umweltminister beschwichtigt Landwirte

Innerhalb weniger Tage haben Wölfe in Brandenburg etwa 15 Stück Damwild aus Gatterhaltung getötet. In Pfaffendorf und im Gut Hirschaue in Birkholz (Landkreis Oder-Spree) mussten Landwirte drei Wolfsangriffe auf Nutztierbestände erleben. In allen Fällen richtete mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens ein Wolf erheblichen Schaden in den landwirtschaftlichen Wildtierhaltungen an – das Damwild wurde entweder sofort getötet oder musste aufgrund schwerer Verletzungen getötet werden. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat deshalb betroffene Landwirte, Bürger aus den beiden Gemeinden, Vertreter des Landkreises Oder-Spree sowie Wolfschutzexperten des Landesamts für Umwelt zu einer Abstimmungsrunde zu diesem Thema nach Potsdam eingeladen, teilt das Brandenburger Umweltministerium in einer aktuellen Presseerklärung mit.

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