Schlagwort-Archive: Landkreis Dahme Spreewald

Brandenburg: Wolf reisst Kalb in Mutterkuhstall

In Lindenau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ist ein Wolf in einen Mutterkuhstall mit 250 Mutterkühen und 100 Kälbern eingedrungen und hat ein Kalb gerissen. Das berichtet die Lausitzer Rundschau (LR)). Als der Tierpfleger um 5.30 Uhr morgens den Stall aufschloss, traf er den Wolf noch auf einem Futtertisch stehend an. Der Wolf ergriff dann die Flucht. Der Chef der Agrargenossenschaft sprach angesichts des Wolfsrisses in einem Stall von einer neuen Qualität und warnte vor den Folgen für die Tierhaltung: Die Ställe zu verrammeln, um die Kühe vor Wölfen zu schützen, widerspreche artgerechter Tierhaltung. Kühe bräuchten Luft, Licht und Auslauf. In Lindenau mache sich Angst breit, so die MAZ, schließlich liege der Kuhstall nicht abseits, sondern „gleich neben den ersten Häusern am Dorfrand“.

Im benachbarten Landkreis Dahme-Spreewald nehmen die Schäden durch Wolfsrisse zu, Nutztierhalter fürchten um ihre Existenz, berichtet ebenfalls die Lausitzer Rundschau. Allein in Südbrandenburg „von der Neiße bis zur Elbe“ leben nach Auffassung eines in der LR zitierten „Wolfsexperten“ ca. 100 Wölfe. Ein Eingriff in die Population sei nicht notwendig, die maximale Populationsdichte sei erreicht – was indes fraglich erscheint, da die Dichte der Beutegreifer von der Dichte der Beutetiere bestimmt wird. Solange die Wölfe genug Wild- und Nutztiere finden, werden sich wohl auch neue Rudel in entsprechend kleineren Streifgebieten ansiedeln können.

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Brandenburg: Neuer Jagdausstatter eröffnet im Landkreis Dahme-Spreewald

„Seit ich im Jahr 2011 meine Ausbildung zum Büchsenmacher in Suhl beendet habe, träume ich davon, mich mit einem eigenen Geschäft selbständig zu machen“ erzählt Michael Noack. Anfang November 2017 hat er den lang gehegten Traum verwirklicht und in Groß Leuthen auf dem Gelände der Schützengilde 1990 sein Ladengeschäft Schützenpunkt eröffnet. „Mein Ziel ist, ein Rundum-Sortiment für Jäger und Sportschützen zu bieten und meine Kunden durch Kompetenz, Freundlichkeit und Service zu überzeugen“, formuliert Noack seinen Anspruch. Umfangreiche Branchenkenntnisse bringt der Gründer mit, da er seit Abschluss seiner Büchsenmacher-Ausbildung als Angestellter in einem Jagdfachgeschäft gearbeitet hat. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, erklärt Michael Noack sichtlich zufrieden: Er ist Jäger und Sportschütze, führt einen Pudelpointer und will sich als Ergänzung noch einen Welsh Terrier zulegen, wenn die Ausbildung des Pudelpointers abgeschlossen ist.

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Brandenburg: Wolf reißt 18 Schafe im Spreewald

In Klein Wasserburg, einem Ortsteil der Gemeinde Münchehofe (Landkreis Dahme-Spreewald), sind in der Nacht auf Mittwoch vier Mutterschafe und 14 Lämmer bei einem Rissvorfall getötet worden. Die toten Schafe wiesen die für Wolfsangriffe typischen Kehlbisse auf, auf einigen sandigen Stellen der Weide haben die Angreifer beeindruckend große Pfotenabdrücke hinterlassen. Der zuständige Rissgutachter wollte sich weisungsgemäß nicht gegenüber der Presse äußern, hatte dem betroffenen Schäfer, Roland Rocher aus Storkow, jedoch bereits signalisiert, dass er Wölfe als Verursacher „für sehr, sehr wahrscheinlich“ halte. Der Rissgutachter nahm zahlreiche DNA-Proben, die in einem Speziallabor auf Spuren wölfischen Erbmaterials untersucht werden.

Warnung: Drastisches Bildmaterial!

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Landkreis Dahme-Spreewald übernimmt Kosten für Trichinenuntersuchung

Ab 1. August ist im Landkreis Dahme-Spreewald die Trichinenprobenuntersuchung für erlegte Wildschweine aller Altersklassen kostenfrei. Der LJVB begrüßt diese Maßnahme zur Prävention von Seuchen, insbesondere der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Mit der generellen Befreiung geht der Landkreis weit über die Forderung des Landesjagdverbands Brandenburg (LJVB) hinaus, der eine Gebührenbefreiung lediglich für Frischlinge angemahnt hatte. Bedingung für den Kostenerlass ist die gleichzeitige Abgabe einer Blutprobe für die Untersuchung auf Schweinepest. Leider ist diese Aktion aber bis zum 31. Oktober befristet.

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Brandenburg: Trichinenbefall im Landkreis Dahme-Spreewald (LDS)

Am 22. September wurde im akkreditierten Trichinenlabor des Landkreis Dahme-Spreewald ein Stück Schwarzwild aus dem Jagdbezirk Butzen (bei Lübben) positiv auf Trichinen getestet. Trichinen sind winzige Fadenwürmer, die sich in der Muskulatur, aber auch in Zwerchfell, Augen und Zunge befallener Organismen einnisten und parasitieren. Auch Menschen können sich infizieren, wenn sie das Fleisch befallener Tiere wie Wildschweinen oder Dachsen verzehren. Die durch Trichinen ausgelöste Erkrankung Trichinellose ist, wenn sie nicht im Anfangsstadium bemerkt und behandelt wird, unheilbar und kann einen tödlichen Verlauf nehmen.

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Brandenburg: Highland-Rinder sterben an seltener Seuche

Behörden bitten Jäger und Landwirte um Hilfe

Die selten gewordene Wild- und Rinderseuche ist im Landkreis Dahme-Spreewald aufgetreten und hat zum Tod von sechs Highland-Rindern geführt. „Die Untersuchungsergebnisse waren eindeutig“, sagte Amtstierarzt Clemens Müller am Montag. Er bestätigte einen Bericht der „Lausitzer Rundschau“ vom Wochenende. Der Amtstierarzt war nach dem Tod der Tiere vor gut einer Woche vom behandelnden Tierarzt eingeschaltet worden.

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