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Verdacht auf Kindesmissbrauch – Jäger muss vor Gericht

Ein 46 Jahre alter Jäger aus dem Kreis Gütersloh, dem vorgeworfen wird, drei zur Tatzeit zwischen neun und zehn Jahre alte Mädchen sexuell belästigt und mit seinen Jagdwaffen eingeschüchtert zu haben (JAWINA berichtete), muss sich vor Gericht verantworten. Inzwischen sind weitere Tatvorwürfe hinzugekommen: Weil bei einer Hausdurchsuchung „Jugendpornographie“ gefunden wurde und der Mann zudem beschuldigt wird, den Kindern Alkohol eingeflößt zu haben, hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Kindesmissbrauchs, Besitzes von Jugendpornographie und Körperverletzung erhoben, wie das Westfalenblatt berichtet. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe. Jagdschein und WBK des Mannes sind bereits eingezogen worden. SE

Beitragsbild: Munition – der Jäger soll die Kinder durch das Vorzeigen von Waffen und Munition eingeschüchtert haben. Foto: SE

Gütersloh: Jäger soll Mädchen bedroht und missbraucht haben

Ein Jäger aus dem Kreis Gütersloh soll drei Mädchen, die zur Tatzeit zwischen neun und zehn Jahren alt waren, mit seinen Jagdwaffen eingeschüchtert und sexuell missbraucht haben. Das berichtet das Westfalen-Blatt. Demnach hätten die Mädchen bei der Polizei ausgesagt, den Mann des Öfteren in seinem Haus besucht zu haben, um seinen Hund zu streicheln. Ein Mädchen sagte dem Bericht der Zeitung zufolge aus, es seien dabei „Modeschauen“ abgehalten worden, bei denen die Mädchen aufgefordert worden seien, sich vollständig zu entkleiden, was sie auch getan hätten. Dann habe der Mann ihnen seine Gewehre und „große Kugeln“ gezeigt und mit „Stress“ gedroht, wenn sie ihren Eltern etwas erzählten. Aus Angst, auch um ihre Eltern, hätten die Mädchen den Jäger weiter besucht. Die zuständige Waffenbehörde im Kreis Gütersloh widerrief auf die Anschuldigungen hin die waffenrechtlichen Erlaubnisse des Mannes. Dieser bestreitet die Vorwürfe: Er habe die Mädchen weder angefasst, noch aufgefordert, sich auszuziehen. Vor dem Verwaltungsgericht Minden, wo er dem Westfalen-Blatt zufolge gegen den Entzug von WBK und Jagdschein klagte, soll er zudem gesagt haben, „selbst wenn es so gewesen wäre, rechtfertige das nicht den Waffenentzug.“

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