Schlagwort-Archive: Kooperation

DSB und DJV wollen Zusammenarbeit intensivieren

Am 7. Mai kam es in Berlin zu einem (überfälligen) Treffen zwischen Vertretern des Deutschen Schützenbundes (DSB) und des Deutschen Jagdverbands (DJV). An dem Treffen nahmen DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels und DJV-Präsident Hartwig Fischer teil, sowie die Geschäftsführer der beiden Verbände, Jörg Brokamp und Andreas Leppmann. Im Vordergrund standen „das gegenseitige Kennenlernen sowie der Austausch und die Abstimmung aktueller Themen“, so der DSB auf seiner Homepage. Die „traditionell gute Zusammenarbeit zwischen Schützen und Jägern“ solle weiter intensiviert werden, heißt es beim DSB weiter. Es gebe einige Gemeinsamkeiten, erwähnt wurden die Nutzung der Wurfscheiben- und Schießstand-Anlagen oder das Waffenrecht. Auch die Umsetzung der europäischen Feuerwaffenrichtlinie in das deutsche Waffengesetz sei ein Schwerpunkt bei dem Treffen gewesen.

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Frankonia und Merkel intensivieren Zusammenarbeit

Ab dem 1. März 2018 startet die Frankonia Handels GmbH & Co. KG, der führende Jagdausstatter Deutschlands, eine strategische Kooperation mit der Merkel Jagd- und Sportwaffen GmbH. Ziel der langfristig angelegten Zusammenarbeit ist es seitens Merkel den Vertrieb für Deutschland nahezu komplett über die Frankonia Vertriebskanäle Stationär & Distanzhandel im Endkundenbereich und durch den Bereich Frankonia Großhandel an den autorisierten Fachhandel abzubilden. Auch in den Bereichen Marketing und Lagerhaltung soll die Zusammenarbeit verstärkt und entsprechende Synergien genutzt werden. Zukünftig stellt Frankonia für Merkel gesonderte Kapazitäten in dem zentralen Großhandelslager bereit und gewährleistet dadurch für Kunden und Händler eine deutlich bessere Verfügbarkeit der Artikel.
Zudem übernimmt Frankonia auch die Serviceleistungen in Bezug auf Reparaturen. Mit seinen 18 Büchsenmachermeistern und 30 Büchsenmachern stehen über 100 Jahre Kompetenz zur Verfügung, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. SE

Beitragsbild: Verstärkte Zusammenarbeit: Frankonia und Merkel. Quelle: Frankonia

Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland planen gemeinsames Konzept zum Umgang mit Wölfen

Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat heute in Stuttgart (05.03.) eine enge Zusammenarbeit der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland im Umgang mit Wölfen angekündigt. „Mit unserem länderübergreifenden Konzept erweitern wir unser Wolfsmanagement um einen wesentlichen Faktor und tragen dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung und der Landwirtschaft Rechnung“, sagte der für den Natur- und Artenschutz im Land zuständige Minister.

Baden-Württemberg stehe wie andere Bundesländer auch vor der Herausforderung, dass sich Wölfe in Deutschland wieder ausbreiten, erläuterte der Minister. Da Wölfe sehr mobil seien und keine Ländergrenzen kennen, liege eine länderübergreifende Zusammenarbeit nahe. Ziel sei ein umfassendes Wolfsmanagement, das sowohl Nutztierhalterinnen und -halter und deren Tiere und wirtschaftliche Existenz schütze, als auch dem Artenschutz gerecht werde, so Untersteller. „Wir haben vereinbart, uns dabei gegenseitig zu unterstützen, Kenntnisse auszutauschen, Erfahrungen und Knowhow zu teilen sowie Personal bereitzustellen.“

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Proteste gegen Job-Kahlschlag bei Zeiss

Carl Zeiss Sport Optics startet Kooperation mit Nabu

Das traditionsreiche Optikunternehmen Carl Zeiss Sport Optics hat angekündigt, am Standort Wetzlar knapp 140 von 330 Arbeitsplätzen streichen zu wollen. Weitere 80 Stellen sollen an den Standort Oberkochen in Baden-Württemberg verlagert werden. In Wetzlar werden Zielfernrohre, Ferngläser und Spektive produziert. Rund 400 Zeiss-Mitarbeiter protestierten heute gegen den Arbeitsplatzabbau in der Wetzlarer Innenstadt. Ein Sprecher des Betriebsrates kritisierte gegenüber hessenschau.de die Kommunikationsstrategie des Unternehmens: Es habe nur eine kurze Informationsveranstaltung gegeben, niemand wisse, wie es weitergehe. Am Standort Wetzlar möchte sich Zeiss künftig auf Systemintegration und Services konzentrieren, teilte das Unternehmen mit. Der Betriebsrat kündigte an, um jede Stelle kämpfen zu wollen. Nach einer Schätzung der IG Metall haben über 600 Personen an der Demonstration teilgenommen, wie die Stimme.de berichtet. Demnach fürchtet die IG Metall, dass die Produktion nach Ungarn verlagert werden soll.

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Österreich: Steinwild-Kooperation von Jägern und Nationalpark Hohe Tauern

Beim Steinwildtag im Nationalparkzentrum in Mittersill trafen Vertreter des Nationalparks Hohe Tauern und Steinwild-Hegegemeinschaften aus Kärnten, Salzburg und Tirol einander, um Informationen auszutauschen und Strategien zu einem gemeinsamen Wildtiermanagement zu entwickeln. „Da sich das Steinwild weder an Gemeinde- noch an Ländergrenzen orientiert, ist es auch für uns als Nationalpark ganz wichtig, dass diese Hohe-Tauern-Gesamtsicht im Management dieser Tierart zum Tragen kommt. Das ist eigentlich das Herausragende dieser Hegegemeinschaften und dieser Steinwildtagung, dass es kein Revierdenken gibt, sondern nach den Bedürfnissen dieser Wildart gehandelt wird“, hob Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler anerkennend hervor. Deswegen war und ist das Projekt der Wiedereinbürgerung auch sehr erfolgreich. Heute leben etwa 1000 Stück Steinwild in den Hohen Tauern und betrachtet man das Lebensraumpotenzial, könnten es auch gar nicht viel mehr sein. Das Auswildern von Tieren findet nicht mehr statt, die natürliche Reproduktion ist ausreichend und nachhaltig.

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Brandenburg: LJV und Landesregierung kooperieren beim Wolfsmonitoring

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger und Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) haben eine Kooperation beim Thema Wolf vereinbart. Grundlage ist das gemeinsame Ziel, zu einem möglichst umfassenden Wissen über die Verbreitung und Populationsstruktur des Wolfes in Brandenburg zu gelangen. „Nur auf dieser Basis können Maßnahmen ergriffen werden, die ein möglichst konfliktarmes Miteinander von Mensch, Wild und Wolf ermöglichen sowie die Akzeptanz des Wolfes in Brandenburg fördern.“, so Georg Baumann, Geschäftsführer des LJVB.

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Polnische Staatsforsten und Forst Brandenburg kooperieren

Die Generaldirektion der Polnischen Staatsforsten (LP), das Forstliche Forschungsinstitut Warschau (IBL) und der Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) haben in Eberswalde einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der nun auch offiziell den Rahmen für eine noch stärkere Zusammenarbeit in der Zukunft abstecken soll. Die Forstverwaltungen beider Länder verbindet mehr als bloße Nachbarschaft. Die Wälder und damit die Herausforderungen an die Forstwirtschaft beiderseits der Oder sind sehr ähnlich.

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