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Populismus: Backhaus weist Idee zur Einführung einer Katzensteuer zurück

Kein Wort über die verheerenden ökologischen Auswirkungen verwilderter Hauskatzen

Die Idee zur Einführung einer Katzensteuer weist der Umweltminister Mecklenburg-Vorpommerns,  Till Backhaus, scharf zurück: „Mit diesem Vorschlag disqualifizieren sich die Grünen [Anmerkung der Red.: Dem DJV zufolge dementierten die Grünen, dass sie eine Katzensteuer fordern.] wieder einmal selbst“, wird Backhaus in der einer Pressemitteilung seines Hauses zitiert. Darin heißt es weiter: „Mit Geld allein ist das Problem nicht zu lösen, wir müssen an die Tierhalter appellieren. Jeder der sich eine Katze anschafft, muss sich darüber im Klaren sein, dass damit eine Verantwortung verbunden ist, die möglichweise bis zu 15 Jahre andauert. Tiere sollten deshalb niemals ein spontanes Geschenk sein und schon gar nicht über das Internet erworben werden. Mit einer generellen Katzensteuer werden hingegen all diejenigen bestraft, die verantwortungsbewusst und liebevoll mit ihren Tieren umgehen“, betont Tierschutzminister Dr. Till Backhaus und verleiht damit auch der Empfehlung seines Tierschutzbeirats Nachdruck.

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FAZ-Redakteur fordert Katzensteuer

„Gewaltiger ökologischer Fußabdruck“

Der FAZ-Redakteur Jörg Albrecht fordert in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Katzensteuer. Er weist auf die durch diverse wissenschaftliche Studien hinlänglich erwiesenen katastrophalen Auswirkungen allzu vieler streunender und verwilderter Hauskatzen hin. Selbst bei vorsichtiger Interpretation der Zahlen fände „dort draußen ein beängstigendes Gemetzel“ statt, schreibt Albrecht. Doch er bietet auch Lösungsvorschläge an, die von einer Chip- und Registrierungspflicht über vorgeschriebene Sterilisation mit Eintritt der Geschlechtsreife bis zur gewagten Idee reichen, „man könnte damit aufhören, den Holocaust zu beschwören, wenn sich ein Tierheim dazu entschließt, überzählige Katzen einzuschläfern.“ Man könne sogar versuchen, wagt der den Shitstorm offenbar nicht fürchtende Journalist anzuregen, „dem Elend der verwilderten Katzen vorzubeugen, indem man die Jägerschaft ohne Anpöbeleien ihrer Aufgabe nachgehen lässt.“ Hört, hört…

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