Schlagwort-Archive: Kastration

Schleswig-Holstein: Katzenkastrations-Projekt läuft an

Vom 16. Oktober 2017 an können – als Gemeinschaftsprojekt von Tierschutzverbänden, Tierärzteschaft, Kommunaler Familie, Landesjagdverband und Land – wieder freilebende Katzen (herrenlose Tiere, die sich nicht in menschlicher Obhut befinden) in Schleswig-Holstein kastriert und im Rahmen des landesweiten Vorgehens gegen das Katzenelend über den von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein verwalteten Fonds abgerechnet werden. Dieses Angebot richtet sich an Tierschutzvereine und andere Überbringer.

Voraussetzung ist, dass von denjenigen, die eine Katze zur Kastration bringen, ein dafür vorbereiteter Vordruck ausgefüllt und unterschrieben wird, dass es sich um eine freilebende Katze handelt. Die Kosten werden dann in voller Höhe übernommen: 25 Euro durch Spende (Honorarverzicht) des durchführenden Tierarztes und 59,01 Euro bzw. 115 Euro Restkostenübernahme durch den Fonds, je nachdem, ob es sich um einen Kater oder eine weibliche Katze handelt. Die Katzen müssen nach Durchführung der Kastration wieder an der Stelle des Fangs ausgesetzt werden. Die Kastration ist bis zum 10. November 2017 geplant. Sofern die finanziellen Mittel im Fonds zu erschöpfen drohen, wird die Aktion vorzeitig durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein beendet.

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Von Spatzen und Katzen

Ausgesetzte Haustiere richten in der Tierwelt oft erheblichen Schaden an. Der DJV appelliert zum Internationalen Tag der Katze am 8. August 2017 an das Verantwortungsbewusstsein von Haustierhaltern.

Etwa 2 Millionen streunende, besitzerlose Katzen gibt es in Deutschland nach Angaben von Tierschutzverbänden. In der Urlaubszeit landen besonders viele Haustiere auf der Straße. Teilweise müssen diese dann unter erbärmlichen und tierschutzwidrigen Umständen in freier Wildbahn ihr Leben fristen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) betont, dass nicht nur die Haustiere selbst leiden, sondern auch die heimische Tierwelt: Nach Hochrechnungen auf Basis mehrerer Studien fallen mindestens 14 Millionen Singvögel in Deutschland verwilderten Hauskatzen zum Opfer. Diese machen nur ein Viertel der Beute aus; hinzu kommen 70 Prozent kleine Säuger und zahlreiche Reptilien.

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Mecklenburg-Vorpommern beschliesst Katzenkastrations-Verordnung

Mit der nächsten Veröffentlichung des Gesetz- und Verordnungsblattes am 31.12.2015 wird die Katzenschutzgebiet-Ermächtigungslandesverordnung in Kraft treten. MV hat dabei als eines der wenigen Bundesländer neben Baden-Württemberg und Hessen vom § 13b Satz 5 des Deutschen Tierschutzgesetzes Gebrauch gemacht. Damit wird die Landesregierung die Landkreise und kreisfreien Städte ermächtigen, bestimmte Gebiete festzulegen, in denen durch eine Unterbindung der Vermehrung der Katzen, die Tiere vor erheblichen Schmerzen und Leiden langfristig geschützt werden.

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