Schlagwort-Archive: Johannes Remmel

NRW: Remmel ist weg – Jäger lassen Korken knallen

Darauf einen Jägermeister: Für Freude und Erleichterung dürfte bei den Jägern in NRW die Nachricht gesorgt haben, dass der grüne Umweltminister Johannes Remmel im Zuge der Wahlniederlage der rot-grünen Koalition sein Amt eingebüßt hat. In den Westfälischen Nachrichten hat Remmel nun eine „Teilschuld“ am miesen Abschneiden seiner Partei eingeräumt: „Alle haben ihren Beitrag zu diesem Ergebnis, von daher muss ich mich da selbst zuzählen“, sagte Remmel der Zeitung. Es sei ein bitterer Abend für die Grünen, die Fehler lägen „in der Tat auch bei uns selbst.“

„Vor allem die Politik von Remmel war im ländlichen Raum auf erheblichen Widerstand gestoßen,“, stellen die Westfälischen Nachrichten fest,  „unter anderem beim neuen Landesnaturschutzgesetz und dem Jagdgesetz.“ Neben inhaltlichen Problemen sei Remmel „mangelnde Dialogfähigkeit“ vorgeworfen worden.

NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg jubilierte: „Mit der bisherigen Landesregierung ist auch das Landesjagdgesetz abgewählt worden.“ Die Wahlgewinner hätten sich vor der Wahl klar positioniert, dieses von Anfang an gegen die Hauptgetroffenen gerichtete und missratene Gesetz aufzuheben und von Grund auf zu korrigieren, so der Präsident des Landesjagdverbands. Dies sei unter Führung des künftigen Ministerpräsidenten Armin Laschet rasch möglich, da dafür von den Wahlgewinnern bereits konkrete Positionen erarbeitet worden seien. Jetzt müsse die Chance entschlossen genutzt werden, Schluss zu machen mit einer bevormundenden Politik gegen Land und Leute.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CD) resümierte laut topagrar: „Der Wahlausgang in NRW ist nicht zuletzt das Ergebnis einer ideologischen Politik gegen Jäger, Waldbesitzer, Landwirte und gegen die Verbraucher. Mit dem heutigen Abend findet diese irrationale ideologisierte und skandallüsterne Landwirtschafts- und Ernährungspolitik ihr Ende.“ SE

Beitragsbild: Jägerdemo gegen das ideologische Jagdgesetz. Copyright: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

NRW: Remmel nimmt Anti-Jagd-Petition entgegen

Remmel droht: Jagdgesetz 2018 wieder Thema

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat auf einer Veranstaltung, die eigentlich als Werbeveranstaltung für den Wolf gedacht war, eine Anti-Jagd-Petition entgegen genommen: Eine Remscheiderin namens Brita Günther überreichte eine Petition gegen die Bejagung des Rotfuchses, die 62.000 Bürger unterzeichnet haben sollen, wie der Remscheider General-Anzeiger (rga) berichtete. Die Petition soll dem rga zufolge von dem Rheinisch-Bergischen Naturschutzverein RBN „und dessen Schwesterverband Nabu“ unterstützt worden sein, womit die sogenannten Naturschutzvereine wieder einmal beweisen, dass ihnen der Schutz zahlreicher Rote-Liste-Arten von Feldhase bis Kiebitz vor opportunistischen Allerwelts-Prädatoren wie dem Rotfuchs egal ist, wenn es gegen die Jäger geht und dem Spendenaufkommen dient. Remmel musste die engagierte Remscheiderin, was die „baldige Umsetzung in eine Gesetzesvorlage“ (rga) angeht, jedoch vertrösten: Frühestens 2018 laufe „der vereinbarte Kompromiss im neuen Jagdgesetz aus“, sagte der Minister dem rga zufolge. SE

Beitragsbild: Erlegte Füchse. Foto: SE

Remmel-Ministerium fordert Jäger zum Handeln auf

Das von dem Grünen-Politiker Johannes Remmel geführte NRW-Umweltministerium fordert die Jäger angesichts der anwachsenden Schwarzwildpopulation zum Handeln auf, wie die WAZ berichtet. Fragt sich nur, warum sich die Jäger um irgendwelche Forderungen von Herrn Remmel scheren sollten, der den Grünröcken im Land das ideologielastige und allseits verhasste, sogenannte „ökologische“ Jagdgesetz beschert hat. Das fragt die WAZ zwar nicht, dafür hat sie aber drei andere interessante Fragen an das Remmel-Ministerium gerichtet, und zwar:

1. Warum wurde im neuen Jagdgesetz die Jagdzeit für Schwarzwild von 1. August bis 31. Januar auf 1. August bis 15. Januar verkürzt?

2. Warum wurde die zulässige Ködermenge Mais in Kirrungen von 1 l auf 0,5 l halbiert?

3. Warum müssen Kirrungen auf drei Stellen hinterm Komma nach dem Gauß-Krüger-Koordinaten-System der unteren Jagdbehörde angezeigt werden?

Das sind alles Maßnahmen, die Jäger als schikanös empfinden und eine effiziente Bejagung des Schwarzwildes erschweren. Das Remmel-Ministerium ficht das aber nicht an, wie dessen Antworten in der WAZ zeigen. SE

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Sport verbindet

Eine Glosse von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Wie auf den Fluren des nordrhein-westfälischen Landtags zu erfahren war, plant Umweltminister Johannes Remmel, der Inhaber einer B-Lizenz für Fußballtrainer ist, eine Mannschaft aus allen grünen Umweltministerien in Deutschland zu formen. Durch regelmäßiges Training auf dem Fußballplatz soll der Zusammenhalt der grünen Politiker und Ministerialbeamten zu Wohle unseres Gemeinwesens weiter gestärkt und das Land im grünen Sinne auf dem eingeschlagenen Weg der Vernunft weiter voran gebracht werden. Remmel selber möchte Trainer werden, sein Kollege Bonde aus BW ist als sportlicher Direktor vorgesehen. Man hofft auf die Aufstellung einer weiteren Mannschaft aus den Reihen von BUND, NABU und ÖJV, um mit Sinnesverwandten zum gegenseitigen Nutzen sportliche Bande zu pflegen. Von der Pflege des sozialen Umgangs miteinander bei sportlicher Betätigung verspricht sich Johannes Remmel weitere Kampferfolge bei der dringend gebotenen Ökologisierung unseres Landes. Trotz seines biblisch anmutenden Vornamens – man wird unwillkürlich an Johannes den Täuscher erinnert – hat Remmel zwar leider sein Studium der katholischen Theologie nicht durch einen akademischen Abschluss gekrönt, scheint aber dennoch für diese Aufgabe prädestiniert zu sein.

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Rhein in Flammen

Ein Beitrag von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

15.000 orange-rote Flammen züngelten am 18. März 2015 bei Düsseldorf über den Rhein in Richtung Landtag. So viele Jägerinnen und Jäger waren dem Aufruf des LJV NRW gefolgt, um dem grünen Öko-Diktator Remmel den Marsch zu blasen. Und das geschah im wahrsten Sinne des Wortes. Es war, als hätte man lange geschlossene Schleusen geöffnet, aus denen nun Zorn und Protest als gewaltiger Tsunami über Grüne und SPD im Düsseldorfer Landtag hinwegrollten. Die Jägerschaft und alle relevanten Akteure im ländlichen Raum, von Waldbesitzern über Bauern, Imker und Fischer, alle haben es endgültig und gründlich satt, von einem grünen Minister mit ausschließlich ideologisch begründeten Verboten überzogen zu werden, die unter dem Deckmäntelchen von Tierschutz und Ökologie verkauft werden.

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Wir haben die ideologische Bevormundung durch die Grünen satt. Fotos: HDP

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Jägerdemo in Düsseldorf – DJV ruft zu Teilnahme auf

„Tausende Jäger und Landleute aus Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa“ werden dem DJV zufolge morgen (Mittwoch, 18. März) zur Protestdemonstration am Düsseldorfer Landtag gegen die Pläne der Landesregierung für ein neues Landesjagdgesetz erwartet. Die SPD als größte Regierungsfraktion hat in den vergangenen Wochen immer wieder erhebliche Änderungen an dem von Minister Johannes Remmel (Grüne) vorgelegten Gesetzentwurf angekündigt. „Wir wollen es jetzt genau wissen“, sagt Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes NRW.

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Heute: Streitgespräch zwischen Müller-Schallenberg und Remmel

Am heutigen Donnerstag, den 30. Oktober, findet in der WDR 2-Hörfunk-Sendung „WDR 2 Arena“ in der Zeit von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr ein Streitgespräch zwischen LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg und NRW-Umweltminister Johannes Remmel sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht statt. Die Sendung steht unter dem Titel „Übers Ziel hinausgeschossen ? Das Neue NRW Jagdgesetz“. Der LJV NRW meint, die Sendung solle von möglichst vielen Jägern, Land- und Forstwirten, Grundbesitzern, Inhabern des Jagdrechts und alle anderen Betroffenen im ländlichen Raum verfolgt werden. Der LJV fordert seine Mitglieder auf, die Möglichkeit zu nutzen, Studiogäste telefonisch oder online mit Fragen zu konfrontieren.

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NRW: Verbände kritisieren Remmels LJG-Entwurf massiv

„Völlig inakzeptabel“ – DJV, Aktionsbündnis Forum Natur und Berufsjäger lehnen Gesetzentwurf zum Landesjagdgesetz in NRW ab.

Mit dem geplanten „ökologischen“ Jagdgesetz will Minister Remmel in Nordrhein-Westfalen unter anderem den Katalog der jagdbaren Arten massiv einschränken, die flächendeckende Bejagung aushebeln, Bau- und Fangjagd verbieten, die tierschutzgerechte Jagdhundeausbildung unmöglich machen und den Abschuss verwilderter Katzen verbieten. Die Folgen für die Kulturlandschaft wären fatal, so das Urteil des Zentralausschusses Jagd (ZAJ), der sich unter dem Dach des Aktionsbündnisses Forum Natur (AFN) mit jagdlichen Fragen beschäftigt. „Wer aus Klientelpolitik die flächendeckende Bejagung opfern will, sollte auch über die Folgen informieren“, sagte Phillipp zu Guttenberg, der im AFN die Interessen von sechs Millionen Landnutzern vertritt. „Das ist völlig inakzeptabel.“

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NRW: Widerstand gegen „Öko-Jagdgesetz“

Regionalkonferenzen in den fünf Regierungsbezirken Nordrhein-Westfalens einberufen

„Der Entwurf für eine Novellierung des Landesjagdgesetzes enthält ungerechtfertigte Verbote und Vorschriften, die nicht akzeptabel sind und nicht ins Gesetzblatt kommen dürfen“, so LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg. Im weiteren Gesetzgebungsverfahren müssten jetzt erhebliche Korrekturen erreicht werden. „Wir lassen uns Bevormundung und Gängelung durch eine Politik der Verbote nicht gefallen“, sagte Müller-Schallenberg. Die SPD als größte Regierungsfraktion hat nach Ansicht des LJV an einer solchen Politik kein Interesse. Sehr bemerkenswert sei deren offizielle Stellungnahme zum Gesetzentwurf. Die nordrhein-westfälische Jägerschaft und ihre Partnerverbände mit zusammen 500.000 Mitgliedern setzen auf die Zusage der SPD, mögliche Anregungen und Kritik offen zu diskutieren, konstruktiv aufzunehmen und in das Meinungsbild der SPD-Landtagsfraktion als Entscheidungsgrundlage einfließen zu lassen. „Mit der SPD hat es in Sachen Jagdpolitik seit den Zeiten von Constantin Freiherr Heereman nie Differenzen gegeben“, sagte Müller-Schallenberg. Da der Gesetzentwurf auch von CDU und FDP eindeutig abgelehnt werde, sei klar, dass Remmels Entwurf nicht mehrheitstauglich sei.

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„Ausgeburten ideologischer Denke“ – Kommentar zum „Ökologischen Jagdgesetz“ in NRW

Von geschredderten Fledermäusen und zerhäckselten Wildschweinen – ein Kommentar von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Bei der Landtagswahl 2012 haben in Nordrhein-Westfalen 6,7% der Wahlberechtigten mit ihrer Zweitstimme die Grünen gewählt. Der von dieser Partei gestellte Minister will nun ein Jagdgesetz durchdrücken, das die Interessen und Rechte zigtausender Inhaber des Jagdrechts und Jagdausübender grob missachtet. Das Öko-Label des Gesetzentwurfs entpuppt sich bei genauem Hinsehen als ideologisch motiviert, wobei je nach Belieben durch unsinnige politische Vorgaben gegängelt wird oder an die Verantwortung der Jagdausübenden appelliert wird.
In einem mehrseitigen Papier werden die „wichtigsten Fragen und Antworten“ zum Gesetzentwurf vorgestellt. Hier kann nur auf wenige Punkte dieses Machwerks eingegangen werden. Die aber zeigen, wohin die Reise gehen soll. Stehen wir endlich dagegen auf!

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Gastbeitrag: NRW: Landesjagdpräsident zweifelt an Ehrlichkeit Minister Remmels

Es „werde und müsse ein Flickenteppich enstehen, so dass die Bejagung in den bisherigen Revieren uninteressant werde. Zudem würden die landesjagdgesetzlichen Bestimmungen so stark verändert, dass die bisher geübte Bejagung nicht mehr zulässig sei. Im Ergebnis solle damit die Jagd uninteressant gemacht werden, so dass die Jäger die Lust hieran verlören.“ Diese angeblichen Aussagen des Ministerialdirektors Dr. Martin Woike lassen Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes in Nordrhein-Westfalen, an der Ehrlichkeit des Umweltministers Johannes Remmel bei den Verhandlungen zu einem neuen Landesjagdgesetz zweifeln.

Als Rechtsanwalt ist der nordrhein-westfälische Landesjagdpräsident Ralph Müller-Schallenberg unnötiger Aufregung eher unverdächtig. In der seit nun schon mehr als einem Jahr andauernden Diskussion um die Novellierung des Landesjagdrechts war ihm von nicht unerheblichen Teilen der NRW-Jäger und der Jagdmedien eher vorgeworfen worden, in den Gesprächen mit Landesumweltminister Johannes Remmel einen unangemessenen „Schmusekurs“ zu verfolgen. Angeblich jagdfeindliche Äußerungen des Ministerialdirektors Dr. Martin Woike bei einem Gespräch im Ministerium ließen den sonst auf Ausgewogenheit bedachten Juristen jetzt jedoch deutliche Worte finden.

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Nordrhein-Westfalen: „Pure Angeberei“ – Remmel legt sich mit Anglern an

Nach den Jägern legt sich der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) jetzt mit den Anglern an: Streitpunkt ist das sogenannte Catch and Release, das Trophäenangeln. Dabei werden die Fische nach dem Fang wieder ins Wasser zurückgesetzt. Diese Praxis ist in vielen Landesfischereigesetzen verboten, soll jedoch trotzdem weitergin viele Anhänger unter Sportanglern finden. Dies sei nichts als „Spaß und pure Angeberei“, wie es in einem Bericht des Mindener Tageblatts heißt. Im Internet gebe es „abstoßende Video-Belege“ dazu.

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Geplantes Verbot von Blei-Munition in NRW: Offene Fragen

Der CDU-Landtagsabgeordnete im Rheinisch-Bergischen Kreis, Rainer Deppe, hat eine Kleine Anfrage zum geplanten Verbot bleihaltiger Munition in NRW im Landesparlament gestellt.Der grüne NRW-Umweltminister Johannnes Remmel hatte angekündigt, bleihaltige Munition „so schnell wie möglich“ verbieten zu wollen.

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