Schlagwort-Archive: Jagdunfall

Bayern: Jäger schießt sich in den Fuss

Fehler bei der Waffenhandhabung können nicht nur bei der Jägerprüfung unangenehme Folgen haben: Am Mittwochabend kam es bei Stockenweiler (Landkreis Lindau / Bodensee) zu einem schweren Unfall. Nachdem ein Jäger ein Tier erlegt hatte, wollte er mit seinem Gewehr vom Hochsitz absteigen. Beim Abstieg vom Hochsitz löste sich plötzlich ein Schuss und verletzte den Jäger am Mittelfuß schwer. Der 36-Jährige wurde umgehend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Wangen gefahren. PM

Beitragsbild: Spannschieber an einer Jagdwaffe: Waffe gespannt bzw. gesichert? Geladen oder entladen? Waffenhandhabung muss auch im Adrenalintaumel sitzen. Foto: SE

Südafrika: PH Claude Kleynhans von Büffel getötet

Der bekannte südafrikanische Berufsjäger (Professional Hunter, PH) Claude Kleynhans, 54, ist am Dienstag von einem Büffel getötet worden. Kleynhans war Inhaber von Guwela Safaris, er hinterlässt zwei Töchter und einen Sohn. Seine Ehefrau, Corina van der Merve, berichtete gegenüber citizen.co.za, dass Kleynhans mit Jagdgästen einen Büffel geschossen habe. Beim Verladen des Tiers sei der Jäger überraschend von einem weiteren männlichen Büffel attackiert und schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bei dem Angriff des Büffels eine Arterie im Oberschenkel von Kleynhans zerstört, er sei innerhalb kurzer Zeit verblutet. Kleynhans war Polizist, bevor er sich als PH selbständig macht. Der streng gläubige Christ galt als ausgewiesener Kenner der Natur Südafrikas, er machte sich um den Naturschutz verdient. Das hielt zahlreiche Tierfreunde nicht davon ab, ihrer Freude über den Tod des Jägers in Kommentarspalten und diversen asozialen Netzen Ausdruck zu verleihen. So schrieb eine Frau  laut Daily Mail, sie liebe es, wenn Wilderer von den Tieren getötet würden, es mache sie extrem glücklich (‚I love when Poachers get killed by the animals it makes me extremely happy!!).

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Nach tödlichem Jagdunfall: Mutmasslicher Unglücksschütze verstorben

Wenige Tage nach dem tödlichen Jagdunfall, bei dem in Bayern eine 47 Jahre alte Jägerin durch einen Schuss aus der Jagdwaffe ihres Lebensgefährten tödlich verletzt wurde (JAWINA berichtete), ist auch der mutmaßliche Unglücksschütze verstorben. Der 50-jährige Beschuldigte, gegen den seit dem ersten Maifeiertag wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt wurde, ist am Samstagvormittag verstorben, teilt die Polizei mit. Zur Klärung der Todesursache ermittelt die Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gibt es derzeit nicht. Nach ersten Erkenntnissen war der 50-Jährige am Samstagvormittag gegen 11.00 Uhr mit Bekannten im Wald bei Mainbullau unterwegs, als er nach Aussagen der Zeugen zusammenbrach. Unverzüglich leisteten diese Erste-Hilfe und verständigten Polizei und Rettungsdienst. Für den 50-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

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Rheinland-Pfalz: Pferde erschossen – Jäger verurteilt

Ein Kölner Jäger, der im Oktober 2017 bei Katzwinkel (Landkreis Vulkaneifel) zwei Pferde erschossen hat, weil er sie mit Wildschweinen verwechselte, ist vom Amtsgericht Daun wegen „grundloser Tötung eines Wirbeltiers, tateinheitlich mit Sachbeschädigung in zwei tatmehrheitlichen Fällen“ zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu 100 Euro verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Hergang der Tat warf Fragen auf, die vor Gericht nicht abschließend geklärt werden konnten. Wie der Volksfreund berichtet, hat der zur Tatzeit 57 Jahre alte Jäger aus 110 bis 120 Metern Entfernung auf die Pferde geschossen, die ein Stockmaß von 1,58 bzw. 1,65 Metern hatten. Beide Pferde wurden in der Herzgegend getroffen und waren sofort tot. Die Pferde können also nicht gelegen haben, wie die Besitzerin der Pferde dem Volksfreund zufolge vermutete. Die Sicht soll schlecht gewesen sein.

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Bayern: 47jährige bei Jagdunfall tödlich verletzt

Am Dienstag Abend erlitt eine 47 Jahre alte Frau bei der Jagdausübung bei Schippach, einem Ortsteil von Elsenfeld (Landkreis Miltenberg) tödliche Schussverletzungen. Die näheren Hintergründe, wie es zu der Schussabgabe und den tödlichen Verletzungen kommen konnte, sind derzeit noch unbekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, welche in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden, so die Polizei in einer Pressemitteilung. Demnach befand sich die aus dem Landkreis Miltenberg stammende Frau gemeinsam mit ihrem 50 Jahre alten Lebensgefährten auf der Jagd. Gegen 22:20 Uhr kam es dem derzeitigen Ermittlungsstand nach zu einer Schussabgabe, bei der die 47-Jährige tödliche Verletzungen erlitt. Trotz des sofort hinzugezogenen Notarztes und Rettungsdienstes verstarb die Frau noch vor Ort.

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NRW: Tödlicher Jagdunfall

Am Wochenende ist ein 38 Jahre alter Jäger aus Bad Berleburg-Schwarzenau (Kreis Siegen-Wittgenstein) bei einem Jagdunfall in seinem Revier in Richstein ums Leben gekommen. Der Jäger war am Freitag in sein Revier gefahren und nicht zurückgekehrt. Am darauf folgenden Samstag wurden die sterblichen Überreste des Mannes gefunden. Fremdverschulden ist nach ersten Ermittlungen der Polizei ausgeschlossen: Der Mann sei vermutlich gestolpert, wobei sich ein Schuss aus dem Repetierer löste, den er über der Schulter trug. red.

Beitragsbild: Repetierer (Archivbild) Foto: SE

Südafrika: Kroatischer Jäger auf Löwenjagd erschossen

Der kroatische Jäger Pero Jelinic (75) ist bei einer Löwenjagd in Südafrika erschossen worden. Medienberichten zufolge hatte Jelinic bereits einen Löwen erlegt und nahm einen zweiten ins Visier, als ihn die tödliche Kugel traf. Der Vorfall ereignete sich auf einer Lodge im Nordwesten des Landes, auf der Löwen speziell für die Jagd gezüchtet werden. Das sogenannte „canned hunting“ wird auch von vielen Jägern und Jagdorganisationen als unethisch und unweidmännisch kritisiert. Der Verletzte wurde mit einem Hubschrauber in ein nahe gelegenes Krankenhaus geflogen, wo er seinen Verletzungen erlag. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist unklar, wer den tödlichen Schuss auf den Kroaten abgegeben hat. Die Polizei ermittelt wegen Totschlags sowie illegalen Waffenbesitzes. SE

Beitragsbild: Löwe in Namibia. Autor: Kevin Pluck, Quelle: Wikipedia. Verööfentlicht unter der Creative Commons Attribution 2.0 Generic Lizenz.

Schweiz: Jäger schoss Schafe durch Nachtzielgerät

Der Jäger, der Anfang Januar vier Schafe erschossen hat (JAWINA berichtete), weil er sie mit Wildschweinen verwechselte, nutzte bei der Tat ein Nachtsichtzielgerät, dessen Einsatz vom Kanton Thurgau genehmigt worden war. Das verdeutlicht, dass der Einsatz der von manchen als jagdliches Universalheilmittel gepriesenen Nachtsichtzieloptiken nicht ohne Risiko ist: Erst vor wenigen Monaten hat ein amerikanischer Jäger mit einem Wärmebildzielgerät eine Frau erschossen (JAWINA berichtete). Die Frau kniete bei der Schussabgabe, was zu der verhängnisvollen Verwechselung mit einem Wildtier geführt haben mag. Abgesehen davon, dass der Einsatz von Nachtsichtzieloptiken in Deutschland immer noch weitgehend illegal ist, sollte das Gefahrenpotenzial der Geräte nicht ignoriert werden.

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Österreich: Großvater verletzt Enkel durch Gewehrschuss

Ein 87jähriger Jäger aus Oberndorf/Melk  im niederösterreichischen Bezirk Scheibbs hat am Donnerstag seinen 19 Jahre alten Enkel durch einen Schuss aus seinem Jagdgewehr verletzt. Der Schuss löste sich beim Entspannen der Waffe und durchschlug eine Tür, wobei das Projektil abgelenkt wurde und den Enkel im Nebenraum verletzte. Der alte Herr „dürfte übersehen haben, dass sich noch eine Patrone im Lauf befand“, mutmaßt nön.at. Die Familie rief den Rettungsdienst, von dem routinemäßig auch die Polizei informiert wurde. Der „Enkerl“ wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, wo nön.at zufolge bald Entwarnung gegeben konnte: Die Verletzungen sind nicht lebensgefährlich, „der Bursch“ sei relativ glimpflich davongekommen, resümierte die Polizei gegenüber dem Nachrichtenportal. Gegen den Großvater wurde Anzeige erstattet. SE

Beitragsbild: Großväterliches Jagdgewehr (Symbolbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

Baden-Württemberg: Jäger stirbt durch Schuss aus eigenem Gewehr

Am Sonntag Morgen ist ein 56 Jahre alter Jäger in einem Wald bei Sontbergen, einem Ortsteil der Gemeinde Gerstetten (Landkreis Heidenheim), durch einen Schuss aus seinem eigenen Gewehr ums Leben gekommen. Der Jäger war zur verabredeten Zeit nicht nach Hause gekommen, woraufhin sich seine Angehörigen auf die Suche begaben und den Leichnam des Mannes fanden. Wie die Südwest-Presse berichtet, konnte die Polizei anhand der Spuren den Unfallhergang rekonstruieren. Eine Straftat oder ein Suizid kann demnach ausgeschlossen werden. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der Südwest-Presse. (Screenshot)

Schweiz: Jäger erschiesst vier Schafe

Ein Jäger hat am Samstag in einem Waldstück im Schweizer Kanton Thurgau vier Schafe erschossen. Er gab an, die Tiere mit Wildschweinen verwechselt zu haben. Drei weitere Schafe wurden vermutlich durch Querschläger so schwer verletzt, dass sie geschlachtet werden mussten. Die Kantonspolizei bestätigte dem St. Galler Tageblatt zufolge den Vorfall. Nach dem Vorfall zeigte sich der Jäger selbst an, die Polizei verständigte den Schafhirten. Der Präsident der Jagdgesellschaft erklärte gegenüber FM1 Today, dass es sich um einen „schweren Jagdfehler“ handle. Man schieße nur auf etwas, das man erkennt. Dem Jäger drohe der Verlust des Jagdscheins. red.

Beitragsbild: Schaf. Foto: SE

Hessen: 76-jähriger erschiesst sich bei Jagd

Bei einer Treibjagd in einem Stadtteil von Heppenheim (Kreis Bergstraße) ist ein 76 Jahre alter Jäger von einem Mitjäger zusammengesackt aufgefunden worden. Der Mann wies eine Schussverletzung im Oberkörper auf. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Jägers feststellen. Wie die Bürstädter Zeitung berichtet, schließt die Polizei Fremdverschulden bislang aus. Die tödliche Kugel könne nur aus dem Repetierer des Getöteten stammen. Das Opfer hat dem Bericht zufolge 45 Jahre Jagderfahrung. An der Jagd waren 28 Jäger und sechs Treiber beteiligt. Nach dem Unglücksfall wurde die Jagd abgebrochen. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der Bürstädter Zeitung (Screenshot).

Sachsen-Anhalt: Jäger trifft Traktor

+++ Wolf (und Katze) im Vorgarten: Eine Wildkamera in einem Vorgarten in Krempel (Schleswig-Holstein, Landkreis Dithmarschen) dokumentiert den Besuch eines Wolfs im Vorgarten +++ Mit Fuchs verwechselt: Schweizer Jäger schießt Fuchs +++

Bei einer Maisjagd in der Nähe von Colbitz (Landkreis Börde) hat ein 67jähriger Jägeram Mittwoch Mittag von einem Hochsitz aus ein Stück Schwarzwild beschossen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei verfehlte der Jäger das Ziel und schoss erneut auf das nunmehr flüchtige Stück. Hierbei prallte ein Projektil ab und durchschlug eine Fahrzeugscheibe eines Schleppers (während der Maisernte). Der 18jährige Fahrer der landwirtschaftlichen Maschine sowie der Schütze erlitten einen Schock und wurden ambulant behandelt. Die Waffen sowie die Munition wurden vorübergehend sichergestellt, weil der Jäger nach der ambulanten Behandlung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die Ermittlungen dauern an. PM

Beitragsbild: Maisjagd. Foto: SE

Kampf mit dem Keiler

Im Westfalen-Blatt berichtet der Jäger, der bei einer Nachsuche im Maisfeld von einem Keiler schwer verletzt wurde (JAWINA berichtete) von seinem Kampf mit dem Keiler. Seine Büchse hatte der Jäger beim Sturz verloren, weshalb er „ein bis zwei Minuten lang, auf dem Boden liegend von dem Keiler bearbeitet wurde. Nette Geschichte, die Leser-Kommentare lösen wie üblich mittleres bis starkes Kopfschütteln aus. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags im Westfalen-Blatt. (Screenshot)

Sturm wirft Hochsitz um – Jäger stirbt

Ein 61 Jahre alter Jäger aus dem Emsland ist in Mecklenburg-Vorpommern dem Herbststurm Herwart zum Opfer gefallen. Wie die Polizei meldet, wurde der Leichnam des Mannes unter den Trümmern eines in den Recknitzwiesen bei Prangendorf (Landkreis Rostock) umgestürzten Hochsitzes gefunden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Jägers feststellen. Wie sich herausstellte, vermisste die Ehefrau ihren Mann bereits seit Samstag. Anzeichen einer Straftat ergaben sich der Polizei zufolge nicht. Die Situation vor Ort weise darauf hin, so die Polizei, dass der Hochsitz, aufgrund des in den letzten Tagen herrschenden Sturms mit Böen bis zur Orkanstärke mitsamt dem Jäger umstürzte. Dies habe „letztendlich zum Tode“ geführt. Die Waffe des Mannes aus dem Emsland wurden sichergestellt. PM

Beitragsbild: „Wenn der Wind jagt, soll der Jäger nicht jagen“ – Vom Sturm umgeworfene Kiefer neben einer Ansitzleiter. Foto: SE

Schweiz: Steinwildjäger tödlich verunglückt

Am Montag ist ein 66 Jahre alter Jäger im Schweizer Kanton Graubünden tödlich verunglückt. Der Mann war mit einem Jagdkollegen im Val Chöglias in Ramosch auf der Steinbockjagd. Kurz vor 14.30 Uhr querten die beiden einen steilen, mit wenig Schnee belegten Grashang. Bei dieser Querung glitt der 66-Jährige aus, rutschte rund 75 Meter den Hang hinunter und stürzte über eine Kuppe in das Bachbett. Die alarmierte Rega-Crew konnte den Jäger nur noch tot bergen. Die Kantonspolizei Graubünden untersucht, wie es zu diesem Sturz gekommen ist. PM

Beitragsbild: Unfallstelle im Val Chöglias. Foto: Rega

Österreich: Jäger bei Treibjagd angeschossen

Dass man niemals durch die Schützenkette mitziehen darf, ist einer der wichtigsten Sicherheits-Grundsätze, der bei der Jungjägerausbildung vermittelt wird. Wie wichtig, das zeigt ein Jagdunfall, der sich am Samstag bei St. Peter am Hart in Oberösterreich (Bezirk Braunau am Inn) ereignet hat: Bei einer Niederwildtreibjagd mit etwa 50 Teilnehmern ist ein 25 Jahre alter Jäger von einem 80jährigen Mitjäger angeschossen worden. Wie der ORF berichtet, „hoppelte“ ein Hase zwischen den beiden Jägern hindurch. Zuerst gab der jüngere einen Schuss ab, verfehlte das Tier jedoch. Daraufhin schoss der 80jährige. Den Hasen traf der auch nicht, dafür aber den 25jährigen, der von Schrotkugeln am Kopf und den Beinen getroffen und dadurch schwer verletzt wurde. Er wurde nach der Erstversorgung vor Ort nach Salzburg ins Krankenhaus gebracht. SE

Beitragsbild: Junghase. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

Rheinland-Pfalz: Rind bei Treibjagd angeschossen

Nach Eseln und einem Islandpferd hat es nun ein Rind erwischt: Am Samstag Mittag wurde das Tier von einem Teilnehmer an einer Jagd in Altscheid (Eifelkreis Bitburg-Prüm) durch einen Schuss verletzt. Das Tier hatte eine Absperrung umgangen, die für die Jagd errichtet worden war. Das Rind wurde zunächst tierärztlich versorgt, wird aber voraussichtlich in den nächsten Tagen geschlachtet werden müssen. SE

Beitragsbild: Rind. Foto: SE

Erschossenes Islandpferd: Gestütsbesitzer kritisiert Jäger

„Schwarzer Klumpen“ auf 182 Meter beschossen?

Im Fall des bei Walsrode erschossenen Islandpferds (JAWINA berichtete) hat sich der Besitzer des Gestüts, auf dessen Flächen sich das Unglück ereignete mit scharfer – und leider berechtigter – Kritik zu Wort gemeldet. Auf Facebook schrieb Anoush Bargh vom Gestüt Bargh:

Nun wollen wir uns einmal zu Wort melden:

Wir sind Eigentümer des Gestüts und Pensionbetriebes, auf dem sich am 1. Oktober der Vorfall „Jäger erschießt Islandpferd“ zugetragen hat. Wir lesen in diversen Foren und Medienberichten eine doch sehr lapidare Darstellung der Geschehnisse. Uns geht es nicht darum, eine Hetzjagd auf den Täter zu veranstalten und die gesamte Jägerschaft zu verurteilen, aber es sollte zum einen klar dargestellt werden, was wirklich geschehen ist und wie absurd es war. Zum anderen soll es auf die reellen Probleme des „Jagdsystems“ hinweisen.

Nun zur Sachlage:

Auf unserer Außenweide bei Schneeheide stehen seit etwa 5 Monaten fünf Islandpferde, Tag und Nacht. 80% der Weidefläche ist sehr offen, weitläufig und gut einsehbar. 20% haben einen moorigen Anteil mit partiellem Schilfbewuchs, den die Pferde gerne als Rückzugsort nutzen. Diese Weide ist bis auf den moorigen Teil zu dieser Jahreszeit kurz gefressen.

Am gestrigen Abend, gegen 20 Uhr, bekamen wir einen Anruf vom Jagdpächter, dass er auf unserer Weide ein Pferd geschossen hat, das nun vielleicht von einem Tierarzt erlöst werden müsste. Als wir zehn Minuten später eintrafen, fanden wir das bereits tote Pferd vor.
Diese Situation wurde von Polizei und Tierarzt dokumentiert und aufgenommen. Der Pressebericht der Polizei wurde bereits veröffentlicht und schildert nur sehr grob, die tatsächlichen Geschehnisse.

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Niedersachsen: Mit Wildschwein verwechselt – Jäger erschiesst Islandpferd

Ein Jäger hat am Sonntag gegen 19 Uhr in der Gemarkung Kirchboitzen bei Walsrode (Heidekreis) ein Islandpferd erschossen. Gegenüber der Polizei sagte der 65jährige aus, dass er das Pferd mit einem Wildschwein verwechselt habe. Der Mann führte die Polizei zu dem Kadaver, der Weidepächter und die Pferdebesitzer, sowie ein Tierarzt waren ebenfalls vor Ort. Der Täter ist im Besitz eines gültigen Jagdscheins. Im hinteren Teil der Weide lag in bis zu 120 cm hohem Gras und Wildpflanzen das erschossene dunkelbraune Pferd. Die Polizeibeamten leiteten ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein und gaben auch einen Bericht an den Landkreis Heidekreis als Waffenbehörde zwecks Überprüfung der Jagderlaubnis. PM/SE

Beitragsbild: Die Ähnlichkeit mit einem Wildschwein hält sich in Grenzen – Islandpferd mit Fohlen. Foto: SE

M-V: Mann bei Erntejagd verletzt

Bei einem Jagdunfall auf einem Feld bei Mustin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist am Dienstagnachmittag ein 62-jähriger Mann verletzt worden. Der Jäger kam mit einer Verletzung am Unterarm ins Krankenhaus. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 62-Jährige mit einem anderen Jäger ein Wildschwein auf einem fast abgeernteten Maisfeld bejagt. Beide Männer sollen abwechselnd auf das Schwein geschossen haben. Dabei soll es zu diesem Vorfall gekommen sein. Ob der 62-Jährige direkt von einem Projektil oder von einem Querschläger getroffen wurde, ist noch unklar. Die Polizei stellte die Waffen von beiden Jägern sicher. Nun muss die Kriminalpolizei die genauen Umstände des Vorfalls klären. PM

Beitragsbild: Erntejagd. Foto: SE

USA: Jagdunfall – Frau erschiesst Jäger durch Wärmebild-ZF

+++ Elche in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern gesichtet +++

In Anderson County im US-Bundesstaat South Carolina ist ein Mann bei einem Jagdunfall ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handelt es sich um den 40 Jahre alten Kenneth Jason Young aus der Ortschaft Starr. Ersten Ermittlungen zufolge befand sich Young am Donnerstag gegen 20.30 Uhr auf einer Wildschweinjagd auf einem Acker, als der tödliche Schuss fiel. In der Nähe jagten ein weiterer Mann und eine Frau, die Young weder kannten, noch mit ihm zusammen jagten, noch wussten, dass er dort jagte. So berichtet es das Nachrichtenportal WSPA. Nach Angaben des Gerichtsmediziners benutzte die Frau ein Wärmebild-Zielfernrohr, als sie einen Schuss auf ein Objekt in dem Feld abgab. Ihr sei nicht klar gewesen, dass sie auf eine menschliche Person schösse. Young soll gekniet haben, als er von dem Projektil getroffen wurde. SE

Beitragsbild: Verwechslungen möglich – Blick durch Wärmebildkamera. Foto: privat

 

BH schützt vor Schussverletzung – Verfahren gegen Jäger eingestellt

Das Verfahren gegen einen Jäger, der im August 2015 einen Schuss auf ein Wildschwein abgab, wobei durch einen Querschläger eine Radfahrerin im Brustbereich verletzt wurde (JAWINA berichtete), ist vom Amtsgericht Wismar gegen eine Geldauflage eingestellt worden. Der Metallbügel in dem BH, den die Radlerin trug, bewahrte sie damals vor schlimmeren Verletzungen. Der 54 Jahre alte Jäger hat die vom Gericht im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs verhängte Geldauflage in Höhe von mehreren hundert Euro bereits an die Geschädigte gezahlt. Damit seien die beschädigte Kleidung und ein Schmerzensgeld für die Radfahrerin berücksichtigt worden, erklärte eine Gerichtssprecher. Dem Jäger war vom Gericht vorgehalten worden, den Schuss ohne ausreichenden Kugelfang abgegeben zu haben. Er hätte auch die Gefahr durch Querschläger berücksichtigen müssen. SE

Beitragsbild: Bustier, Autor: Tranquil Garden, Quelle: Wikipedia, verööfentlicht nach Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 generisch“

Österreich: Jäger stirbt bei Sturz vom Hochsitz

Ein 62 Jahre alter Jäger ist von einem Ansitz in der Nähe von Kainach bei Voitsberg in der Steiermark nicht zurückgekehrt. Der Mann war Dienstag früh gegen vier Uhr aufgebrochen, um 10.45 fand der Notarzt die Leiche des Jägers in unwegsamem Gelände. Der Verunfallte wies schwere Kopfverletzungen auf. Wie Nachrichten.at berichtet, steht der Hochsitz an einer sehr steilen Stelle. Es sei unklar, ob der Mann von der Leiter des Hochsitzes gefallen und dann die Böschung herabgestürzt war, oder ob er nur die Böschung herabgerutscht sei. Der Hochsitz ist unbeschädigt, es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. SE

Beitragsbild: Hochsitze (Symbolbild). Foto: SE

Sachsen-Anhalt: Jäger stirbt bei Jagdunfall

Ein 76 Jahre alter Jäger aus Kusey (Altmarkkreis Salzwedel) ist bei einem Jagdunfall ums Leben gekommen. Er war am Dienstag Morgen von der Jagd nach Hause gekommen. Um 5.44 Uhr setzte er einen Notruf ab und teilte der Rettungsstelle mit, dass er sich eine Schussverletzung zugezogen habe. Dann riss das Gespräch ab. Mehrere Versuche, die Verbindung wieder herzustellen, blieben erfolglos. Die zeitgleich losgeschickten Rettungskräfte konnten nur noch den Tor des Mannes feststellen. Das Geschoss aus der Langwaffe hatte das Bein des Jägers oberhalb des linken Knies durchschlagen. Dabei, so erläutere ein Polizeisprecher gegenüber JAWINA, müsse ein großes Blutgefäß verletzt worden sein. Der 76jährige verblutete. Nach Informationen ereignete sich der Unfall, nachdem der Jäger das Fahrzeug verlassen hatte. Vermutlich – darauf deutet der Treffersitz hin – löste sich der Schuss, als der Mann die geladene und nicht gesicherte Waffe am Lauf aus dem Auto ziehen wollte. SE

Beitragsbild: Nachlässigkeit beim Waffentransport kostete einen Weidmann aus Sachsen-Anhalt das Leben. Foto: SE

Sachsen: Jäger mit Schusswunde tot im Wald gefunden

In einem Waldstück bei Grimma ist ein Jäger am Dienstag tot im Wald gefunden worden. Der 67jährige war am Montag Nachmittag zur Jagd aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Angehörige machten sich auf die Suche, der Sohn des Verstorbenen fand ihn schließlich am Dienstag. Der Tote weis eine Schusswunde im Bauchbereich auf. Die Polizei geht bislang weder von einem Verbrechen noch von Freitod, sondern von einem Unglücksfall aus. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung soll der Jäger sich den Bauchschuss durch unsachgemäßen Umgang mit seinem Jagdgewehr beigebracht haben. Die sterblichen Überreste des Mannes wurden zur Obduktion in das rechtsmedizinische Institut nach Leipzig verbracht. Die Ermittlungen dauern an. SE

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Jagdunfall bei Heiligendorf: Verfahren eingestellt

Das Verfahren gegen einen 45 Jahre alten Jäger, der im Dezember 2015 einen befreundeten, 36 Jahre alten Mann durch einen Fehlschuss auf einer Drückjagd bei Heiligendorf (Niedersachsen) schwer verletzt hatte (JAWINA berichtete), ist vom Amtsgericht Wolfsburg gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 2250 Euro eingestellt worden. Der Schütze hatte einen Frischling beschossen, der zwischen den beiden, in einem Abstand von etwa 50 Metern entfernt voneinander aufgestellten Jägern hindurch gewechselt war. Von den zwei abgegebenen Schüssen durchschlug einer die Heckscheibe eines Traktors (eines weit entfernt stehenden Traktors, wie die Wolfsburger Allgemeine Zeitung berichtet), das andere die Lunge des Geschädigten. Er klage noch heute über starke Schmerzen, berichtet die Zeitung. Nur eine Notoperation hat seinerzeit das Leben des Mannes gerettet. Ausgestanden ist die Sache für den Schützen damit nicht:

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Brandenburg: Pferd bei Drückjagd getötet

Bei einer Drückjagd in der Umgebung von Sieversdorf im Landkreis Oder-Spree ist ein Pferd bei einer Drückjagd getötet worden. Nach ersten Ermittlungen hatte der Schütze ein Stück Rotwild beschossen. Das Projektil sei beim Durchschlagen des Wildkörpers vermutlich abgelenkt worden, sagte der Jagdleiter der Märkischen OnlineZeitung. Das Pferd wurde an der Stirn getroffen und ist sofort verendet. Ein Tierarzt konnte nur noch den Tod des Pferds feststellen. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, der Kadaver wurde zur weiteren Untersuchung ins Landeslabor Berlin-Brandenburg gebracht. SE

Beitragsbild: Pferd (beim Sandbad). Foto: SE

Baden-Württemberg: Verhängnisvoller Hebeschuss

Jäger bei Maisjagd durch Querschläger verletzt

An einem Maisfeld bei Leibertingen (Kreis Sigmaringen) ist es bei einer Wildschweinjagd zu einem Jagdunfall gekommen. An dem von 20 Jägern umstellten Maisfeld hatte ein 47 Jahre alter Weidmann einen Schuss in den Boden abgefeuert, um die Schwarzkittel aus dem Feld zu treiben. Ein Mitjäger verspürte nach dem Schuss „starke Schmerzen im Bein“, wie die Südwestpresse berichtet. Er war vermutlich von einem Querschläger getroffen worden. Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Notaufnahme gebracht. Ärzte operierten ein Geschoss aus seinem Oberschenkel. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. SE

Baden-Württemberg: Angeschossener Keiler verletzt Nachsuchenführer schwer

In der Nacht von Sonntag auf Montag zwischen ein und zwei Uhr früh hat ein Jäger in einem Waldgebiet bei Jungingen (Zollernalbkreis) einen Keiler angeschossen. Der Schütze, der aus dem anspielungsreich benamsten Killertal stammt, hatte zuvor bereits eine weitere Wildsau auf den Getreide- und Maisfeldern, in den Wildschweine massiv zu Schaden gehen, erlegt. Im Gespräch mit JAWINA schilderte einer der an der Nachsuche beteiligten Hundeführer, dass zunächst ein Terrier auf den Keiler gehetzt wurde, ihn hochmachte und die Fluchtstrecke erhöhte.

Bei einer ersten Nachsuche am nächsten Morgen (Montag) wurde der Hundeführer nach drei Fehlschüssen im dichten Unterholz des Junginger Waldes von dem Keiler angenommen und schwer geschlagen. Der Mann erlitt mehrere tiefe Fleischwunden und Prellungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Polizeibericht hieß es zwar, der Jäger sei nicht lebensgefährlich verletzt, doch Augenzeugen zufolge könnte es sich dabei um eine Fehleinschätzung gehandelt haben: Demnach ist der Schütze an dem attackierenden Keiler „hängen geblieben“. Die Blutgefäße in den Oberschenkeln seien stark in Mitleidenschaft gezogen worden, weshalb der Verletzte beinahe verblutet sei. Glücklicherweise gab es in dem Gebiet Mobilfunkempfang. Als der Verletzte den Schützen, der in einigem Abstand gewartet hatte, telefonisch mitteilte, dass es ihm sehr schlecht gehe, rief dieser den Rettungsdienst.

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Österreich: 75-jährige stirbt bei Sturz vom Hochsitz

Im Bezirk Murtal in der Steiermark ist eine 75-jährige Steierin zu Tode gestürzt. Sie hatte zusammen mit ihrem Mann von einem Hochstand auf der Weingruber Alm Gamswild beobachtet, wie diePresse.com berichtet. Beim Absteigen von der zirka sieben Meter hohen Kanzel rutschte die Frau auf einer der oberen Stufen aus. Sie stürzte sechs Meter in die Tiefe. Bei dem Sturz brach sie sich das Genick und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Der Leichnam musste mit einem Hubschrauber abtransportiert werden. SE

Beitragsbild: Hochsitz (Symbolbild). Foto: SE

Jagdunfall in der Slowakei: Jäger erschießt anderen Jäger – ohne es zu bemerken

Als der Leichnam eines als vermisst gemeldeten Jägers in der Nähe der slowakischen Stadt Prešov gefunden wurde, lag neben dem Toten seine Jagdwaffe. Der 37-jährige war an einer Schussverletzung gestorben. Während die Umstände auf eine Selbsttötung oder einen Unfall mit der eigenen Waffe hindeuteten, ergab die Obduktion etwas anderes: Der Mann war durch ein Geschoss aus einer anderen Jagdwaffe getötet worden. Der Unglücksschütze soll Medienberichten zufolge gar nicht bemerkt haben, dass er versehentlich einen Mitjäger erschossen hat. Erst durch die nach dem Leichenfund ausgeschriebene Fahndung kam die Polizei auf die Spur des Täters. Diesem droht nun eine mehrjährige Gefängnisstrafe. SE

Beitragsbild: Jagahuat (Symbolbild). Foto: SE

Rettungspunkte: Mach mal einen Punkt

Der Unfall eines belgischen Jagdgasts vor einigen Tagen (JAWINA berichtete) zeigt ein Problem auf, von dem viele, wenn nicht die meisten Jäger betroffen sein dürften, die in einem fremden Revier zur Jagd gehen: Wenn etwas passiert, ist es für Ortsunkundige oft schwer zu beschreiben, wo sie sich befinden. Zwar bieten Smartphones die Möglichkeit, den eigenen Standort per GPS zu erfassen und auch zu versenden, das funktioniert aber nur unter zwei Voraussetzungen: a) Der Verunglückte muss im Besitz eines Smartphones und noch in der Lage sein, es zu bedienen und b) am Unglücksort muss einigermaßen guter Internet-Empfang vorhanden sein.

Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, fällt es vielen Leuten schwer, ihre Position einigermaßen genau zu beschreiben: Sie können nicht angeben, in welcher Himmelsrichtung sie sich wie weit bewegt haben, kennen markante Geländepunkte wie Seen, Flussläufe oder Erhebungen nicht und können deshalb auch nicht angeben, ob sie sich in der Nähe derselben befinden. Hinzu kommt, dass auch Rettungskräfte mit den Gegebenheiten vor Ort in der Regel auch nicht vertraut sind, so dass sie auch eine genaue Beschreibung des Anfahrtswegs oft nicht unmsetzen können. Die Folge ist, dass die Suche nach dem Verletzten viel kostbare Zeit kostet – mit möglicherweise ernsten Folgen.

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Schuss ins Knie

Der Unfall eines belgischen Jagdgasts zeigt wieder einmal, dass die eine oder andere Empfehlung oder gar Vorschrift der Berufsgenossenschaft zum Thema Sicherheit auf der Jagd nicht völlig sinnfrei ist: Der Mann wollte am Samstag irgendwo in der waldreichen Gegend um Prüm (RLP) auf einen Hochsitz steigen. Die Waffe hatte er bereits geladen, als er in das Jagdrevier gelangt war. Beim Besteigen des Hochsitzes brach die unterste (!) Stufe. Das reichte in diesem Fall schon. Der Jäger stürzte, aus der Waffe löste sich ein Schuss und traf den Unglücklichen oberhalb des rechten Knies ins Bein. Doch damit nicht genug: Zwar gelang es dem Verletzten, per Mobiltelefon um 5.45 Uhr einen Notruf abzusetzen – aber seinen Stand- bzw. Liegeort konnte er nicht genau angeben. Polizei, Notarzt und Krankenwagen trafen sich daher erst einmal auf einem Rastplatz, der in der Nähe der Unfallstelle lag, um von dort aus die Suche zu organisieren. Das Unfallopfer konnte nur sagen, dass er seinen Wagen auf einem Schotterplatz abgestellt und von da aus etwa einen Kilometer bis zur Kanzel gelaufen war. Polizei und Feuerwehr zogen die örtlichen Jagdpächter zu Rat und machten sich auf die Suche.

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NRW: Schuss ins Knie

Zu einem schweren Jagdunfall ist es gegen 10.00 Uhr am Sonntagmorgen im Mönchengladbacher Stadtteil mit dem schönen Namen Rheindahlen-Kothausen gekommen: Ein 19-jähriger Jäger schoss einem 73 Jahre alten Mitjäger aus Viersen eine Ladung Schrot aus kurzer Distanz ins Knie. Die Jäger hatten eine Strohmiete umstellt und wollten einen darin vermuteten Fuchs zur Strecke bringen. Der 73-jährige wurde schwer verletzt und musste mit dem Notarztwagen zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus verbracht werden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger gefährlicher Körperverletzung. PM Polizei/SE

Beitragsbild: Fuchs (2. Reihe v.o.) auf Niederwildstrecke. Copyright: SE