Schlagwort-Archive: Jagdtrophäen

EU-Staaten lehnen Einfuhrverbot für Jagdtrophäen ab

Die Dachorganisation der europäischen Jagdverbände, FACE, äußerst sich erleichtert darüber, dass die Mehrheit der EU-Staaten die vom deutschen Bundesumweltministerium vorgeschlagenen massiven Einfuhrbeschränkungen für Jagdtrophäen nicht-bedrohter CITES-Arten (CITES Anhang B) mehrheitlich abgelehnt hat. Der deutsche Vorschlag sei von den CITES-Beauftragten der Mitgliedsstaaten vom 20. bis 21. Juni in nicht-öffentlichen Gesprächen in Brüssel diskutiert worden, so FACE in einer Pressemitteilung. Der deutsche Vorstoß sei wegen des offensichtlichen Mangels an wissenschaftlichen Belegen abgelehnt worden, so FACE. Der Vorschlag sei allem Anschein nach nur eingebracht worden, um die Tierschutz-Lobby zufrieden zu stellen, die im Mai 2017 eine entsprechende Petition an die deutsche Regierung gerichtet habe.

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Nachhaltige Bejagung ist Artenschutz

Westliche Tier- und Naturschutzverbände verbreiten zum wiederholten Mal Unwahrheiten über legale Auslandsjagd und stellen sich damit gegen Artenschutz- und Anti-Wilderei-Konzepte in den Herkunftsländern. Die Forderung nach einem Einfuhrverbot von Trophäen bezeichnen afrikanische Umweltminister als „besonders schlimme Form des Neo-Kolonialismus“.

Gestern haben Tier- und Naturschutzverbände zum wiederholten Mal ein pauschales Importverbot von Jagdtrophäen „gefährdeter Arten“ gefordert und nach eigenen Angaben eine entsprechende Petition an Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks übergeben. Der Deutsche Jagdverband (DJV) stellt klar, dass es bereits heute selbstverständlich ist, dass bedrohte Arten nur dann bejagt und die Trophäen  ein- und ausgeführt werden dürfen, wenn eine solche nachhaltige Nutzung dem Erhalt der Art dient. Die Einzelheiten legen die CITES-Vertragsstaaten fest. Die EU hat weitergehende Vorschriften erlassen, um Nachhaltigkeit zu überprüfen. Der DJV begrüßt die Position des Bundesumweltministeriums, das heute die Petitionsforderung nach einem pauschalen Importstopp für Jagdtrophäen zurückwies, da dieser „aus Sicht des Naturschutzes nicht zu rechtfertigen“ ist.

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Neues vom Beinmetz

Im Februar hatten wir über den Stein- und Beinmetz berichtet, den Aschaffenburger André Kaiser, der sich auf eine wohl einzigartige Art der Trophäenbearbeitung spezialisiert hat. Waren damals nur kunstvoll verzierte Schädelpräparate zu sehen, so zeigt André Kaiser jetzt unter anderem beeindruckende Bearbeitungen der Schaufel eines Damhirschs. Viel Spaß beim Werkstattbesuch.

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Jagdgegner-Initiative im EU-Parlament gescheitert

80 Prozent der EU-Parlamentarier lehnen Einfuhrverbot von legalen Jagdtrophäen ab

Mitte Januar 2016 brachte eine Gruppe von EU-Parlamentariern eine schriftliche Erklärung ein, die nur ein Ziel hatte: ein Komplettverbot der Einfuhr von legalen Jagdtrophäen aus Entwicklungsländern. Hätte die Mehrheit der Parlamentarier unterschrieben, wäre die Erklärung zur offiziellen Meinung des EU-Parlaments geworden. Doch zum Stichtag Anfang der Woche stand fest: 80 Prozent der Parlamentarier sind gegen ein Verbot. Karl-Heinz Florenz, Präsident der parlamentarischen Intergruppe „Biodiversität, Jagd und ländlicher Raum“ sagte dazu: „Die Mehrheit der Mitglieder des Europäischen Parlaments ist nicht der Meinung, dass ein Einfuhrverbot der richtige Weg ist, um den Artenschutz voranzubringen. Wir erkennen ohne Wenn und Aber an, dass hier die einheimische Bevölkerung und die europäischen Jäger eine wichtige positive Rolle spielen.“

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Der Stein- und Beinmetz

Der Aschaffenburger Steinmetz André Kaiser hat sich auf eine vermutlich einzigartige Methode der Trophäenbearbeitung spezialisiert: Die freihand auf Tierschädel, Gehörne oder Geweihe aufgezeichneten Motive arbeitet er aufwändig mit höchstem handwerklichen Können aus. Das Ergebnis erinnert an die erlesene Gravur einer edlen Jagdwaffe. Aus einer Trophäe wird ein Unikat mit hoher Ästhetik und künstlerischem Wert. Der Bearbeitung sind wenig Grenzen gesetzt.

André Kaiser gestaltet jede Trophäe individuell nach Kundenwunsch. Dabei hängt es von der Schädelstärke ab, wie plastisch die Darstellungen ausgearbeitet werden können. Vor der Bearbeitung beim Beinmetz sollten die Trophäen von einem Präparator gesäubert und gebleicht worden sein. Die Kosten, wie auch die Bearbeitungszeit, hängen vom jeweiligen Aufwand und Anspruch ab und müssen individuell abgestimmt werden.

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Grüne wollen Einfuhr von Jagdtrophäen „grundsätzlich“ verbieten

„Richtig glücklich ist ein Grüner erst, wenn er anderen etwas verbieten kann“ Wiglaf Droste

Die Grünen wollen die Einfuhr von Jagdtrophäen grundsätzlich verbieten. Das berichtet die Tageszeitung „Die Welt“. Die artenschutzpolitische Sprecherin der Grünen, Steffi Lemke, erklärte dem Bericht der Welt zufolge, es „sei völlig absurd, dass ganz legal jede Menge Jagdtrophäen von streng geschützten Tieren nach Deutschland eingeführt werden dürfen.“ Deutschland und die Europäische Union sollten diese Praxis endlich stoppen, es bestehe „dringender Handlungsbedarf.“

Man kann zur Großwild- und Trophäenjagd stehen, wie man will, ganz so bequem und einfach mit dem Jäger als Buhmann, wie Frau Lemke sich das vorstellt, ist es dann doch nicht. Verdienstvollerweise weist Redakteurin Claudia Ehrenstein in ihrem Artikel darauf hin, dass die Trophäenjagd durchaus einen Beitrag zum Artenschutz leisten kann.

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