Schlagwort-Archive: Jagdjahr 2016/2017

Niedersachsen: Rekord-Schwarzwildstrecke im Landesforst

Die Niedersächsischen Landesforsten ziehen zum Beginn des neuen Jagdjahrs Bilanz: „Im vergangenen Jahr haben wir in den Landesforsten fast 10.000 Wildschweine erlegen können – so viele wie seit Jahren nicht“, freut sich Abteilungsleiter Peter Wollborn, bei den Landesforsten für die Jagd verantwortlich. Die Ergebnisse bei den anderen Wildarten bewegen sich weitgehend auf dem Niveau der Vorjahre.

Die hohen Erlegungszahlen des Vorjahres (rund 8.500 Wildschweine) sind damit dank großer Anstrengungen und der Unterstützung durch zahlreiche private Jägerinnen und Jäger vor allem bei den Gemeinschaftsjagden im Herbst und Winter nochmals übertroffen worden. Damit haben die Landesforsten in hohem Maße zur Regulierung der landesweit hohen Wildschweinbestände beigetragen und einen wesentlichen Beitrag zur Seuchenprävention geleistet. Weil die Wildschweine Überträger der „Afrikanischen Schweinepest“ sein können, ist die Reduktion der Wildschweinpopulation ein wesentlicher Teil der Vorsorge.

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Brandenburg: Rekordstrecke beim Rotwild – Tiefstand beim Muffelwild

In Brandenburg hat die Oberste Jagdbehörde im Brandenburger Agrarministerium die Streckenstatistik für das Jagdjahr 2016 / 2017 veröffentlicht. Das Jagdjahr endet jeweils am 30. März und beginnt demzufolge am 1. April. Im Land wurden im zurückliegenden Jagdjahr insgesamt 168.756 Stück Schalenwild (Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild) erlegt. Das sind 4 Prozent mehr als im Vorjahr und die dritthöchste bislang in Brandenburg erfasste Schalenwildstrecke. Sie liegt mit 6 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jagdjahre. Beim Rotwild konnte ein neuer Höchstwert erreicht werden, nie zuvor wurden 10.667 Stück Rotwild erlegt. Die Streckensteigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt 4 Prozent. Hohe Streckenanteile erreichten die Landkreise Oder-Spree (15 Prozent), Ostprignitz-Ruppin (14 Prozent) sowie die Uckermark (10 Prozent).

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