Schlagwort-Archive: Jagdgewehr

Sachsen: Jäger mit Schusswunde tot im Wald gefunden

In einem Waldstück bei Grimma ist ein Jäger am Dienstag tot im Wald gefunden worden. Der 67jährige war am Montag Nachmittag zur Jagd aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Angehörige machten sich auf die Suche, der Sohn des Verstorbenen fand ihn schließlich am Dienstag. Der Tote weis eine Schusswunde im Bauchbereich auf. Die Polizei geht bislang weder von einem Verbrechen noch von Freitod, sondern von einem Unglücksfall aus. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung soll der Jäger sich den Bauchschuss durch unsachgemäßen Umgang mit seinem Jagdgewehr beigebracht haben. Die sterblichen Überreste des Mannes wurden zur Obduktion in das rechtsmedizinische Institut nach Leipzig verbracht. Die Ermittlungen dauern an. SE

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Verwaltungsgericht Münster: Jäger haben „grundsätzlich keinen Anspruch“ auf Schalldämpfer

Die neue deutsche Kleinstaaterei treibt groteske Blüten: Während einige Bundesländer Schalldämpfer für Jäger grundsätzlich freigegeben haben, erlauben andere (z.B. Mecklenburg-Vorpommern) diese nur unter Bedingungen, wieder andere (Berlin, NRW) stellen sich völlig quer. Das Verwaltungsgericht Münster hat nun die Klage eines Jägers auf Erteilung einer Erlaubnis zum Erwerb und Besitz eines Schalldämpfers für sein Jagdgewehr abgewiesen, wie die Westfälischen Nachrichten schreiben. Jäger hätten grundsätzlich keinen Anspruch auf Schalldämpfer, da mit Gehörschützern ein vergleichbarer Schutz erzielt werden könne. Der Kläger hatte seinen Antrag auf Erteilung einer Schalldämpfer-Genehmigung damit begründet, dass er bereits ein Knalltrauma erlitten habe und sein Gehör nicht weiter schädigen wolle.

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Dank Deutschland: Wieder ist die Welt ein Stückchen sicherer geworden

Wie es einem ergehen kann, wenn man aus einem vergleichsweise freien Land in einen Obrigkeitsstaat mit ausgeprägter Legalwaffenhysterie einreist, ohne sich um geltende Vorschriften zu scheren, durfte am Donnerstag Nachmittag ein US-Amerikaner am Flughafen München erfahren, wie die Abendzeitung berichtet. Der Mann war aus Kentucky nach Österreich gereist, nachdem er im Internet eine siebentägige Jagdreise auf Rot- und Damwild gebucht hatte. In der Annahme, die Fluglinie und/oder der Reiseveranstalter würden sich schon um die Formalien kümmern, brachte er einfach so seine Winchester samt Munition mit. Bei der Einreise fiel das interessanterweise keinem weiter auf, Merkels offene Grenzen scheinen zu halten, was sie versprechen… Doch als der 47-jährige Altenpfleger zum Rückflug nach Chicago einchecken wollte, bemerkten aufmerksame Bundespolizisten die unangemeldete Waffe. Der Jäger kassierte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das deutsche Waffenrecht, seine Waffe wurde eingezogen, und obendrein musste er noch eine Sicherheitsleistung in Höhe von 435 Euro für das ausstehende Strafverfahren hinterlegen, bevor er ausreisen durfte. Tja. Gibt es in der jüngeren Geschichte deutscher Teilstaaten ja durchaus Beispiele dafür, dass die Ausreise sich mitunter bedeutend schwieriger gestaltet als die Einreise. SE

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Rheinland-Pfalz: Schalldämpferregelung gelockert

Wie der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) mitteilt, können Jägerinnen und Jäger nun auch in RLP einfacher Schalldämpfer für die Jagd erwerben. Nach monatelangen Bemühungen des LJV, habe das rheinland-pfälzische Innenministerium eine pragmatische Genehmigungsregelung auf dem Weg gebracht. Verboten waren Schalldämpfer im Jagdbetrieb zwar nicht, doch bürokratische Hürden machten den Erwerb nahezu unmöglich. Das ändert sich nun, denn das Innenministerium empfiehlt seinen nachgeordneten Waffenbehörden, auf „begründeten Antrag“ hin ein Bedürfnis für den Erwerb und den Besitz von Schalldämpfern für Langwaffen (mit schalenwildtauglichem Büchsenkaliber) durch Jäger anzuerkennen.
„Wir begrüßen die Entscheidung von Innenminister Roger Lewentz, denn sie ist ein richtiger Schritt hin zu höherem Gesundheitsschutz bei der Jagdausübung“, sagt LJV-Präsident Kurt Alexander Michael. „Die EU-Arbeitsschutz-Richtlinien fordern eine dem Stand der Technik folgende Lärmreduktion – und zwar direkt an der Lärmquelle.“

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