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Hubertustag 2017 – anständig jagen, darum geht es

Jägerinnen und Jäger gedenken ihrem Schutzpatron, dem heiligen Hubertus. Dieser gilt als Begründer der Waidgerechtigkeit, die auch heutzutage noch für die Jagd gilt.

Hubertus von Lüttich gilt als Schutzheiliger für Jäger, Hunde, Natur und Umwelt und lebte von 655 bis 727 nach Christus. Im Gedenken an den Heiligen begehen viele Jägerinnen und Jäger am 3. November den Hubertustag in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Der Legende nach war Hubertus zunächst kein Vorbild für die Jägerschaft: Nach dem Tod seiner Frau ging er einem zügellosen Leben in den Wäldern der Ardennen nach und übte die Jagd rücksichtslos aus. Als er an einem Karfreitag einen Hirsch erlegen wollte, flammte plötzlich ein Kreuz zwischen dessem Geweih auf. Vor Ehrfurcht sank Hubertus auf die Knie und gelobe Besserung. Deshalb gilt der heilige Hubertus laut Deutschem Jagdverband (DJV) als Begründer einer nachhaltigen und weidgerechten Jagd.

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Heute ist Hubertustag…

Am 3. November gedenken Jäger in ganz Deutschland und in Teilen Europas ihres Schutzheiligen Sankt Hubertus, Pfalzgraf von Burgund. Er wird als  mythologischer Begründer einer nachhaltigen und waidgerechten Jagd angesehen.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) weist heute auf den Hubertustag hin, der in ganz Deutschland mit kirchlichen Messen gefeiert wird. „Die Jagd steht heutzutage für die Hege, also die Pflege und Erhaltung von Wildtieren sowie ihrer Lebensräume“, so Detlef Zacharias, Präsident desLandesjagdverbandes Berlin, anlässlich des Gedenktages. Hubertus von Lüttich gilt als Schutzheiliger für Jäger, Hunde, Natur und Umwelt und lebte als Pfalzgraf von Burgund von 655 bis 727 nach Christus. Der Überlieferung nach war Hubertus als junger Edelmann ein zügelloser Jäger, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Weder christliche Feiertage noch ethische Grundsätze hinderten den Jäger, seiner Leidenschaft hemmungslos nachzugehen. Nachdem seine Frau gestorben war, ging er als Einsiedler in die Wälder der Ardennen, um dort über seine Trauer hinwegzukommen und ernährte sich ausschließlich durch die Jagd.

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Berlin: Jagdgegner schänden Welterbe-Kirche

Unmittelbar vor einer ökumenischen Hubertusmesse zum Hubertustag am 3. November haben militante Jagdgegner die evangelische St. Peter und Paul Kirche auf Nikolskoe in Berlin Wannsee mit Farbe und Parolen beschmiert und das Türschloss mit Silikon verklebt. Die Kirche gehört mit der Potsdamer Schlösser- und Parklandschaft seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Im Vorfeld der Hubertusmesse hatten mehrere militante Jagdgegner- und Tierschutzgruppierungen im Internet zu Aktionen aufgerufen. Wegen des zugeklebten Türschlosses und der auf der Schwelle des Gebäudes ausgekippten roten Farbe mussten die Besucher der Hubertusmesse die Kirche durch einen Nebeneingang betreten.

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