Schlagwort-Archive: getötet

Getötete Hunde: Es war ein Wolf

Das Tier, dass Ende Dezember 2017 im sächsischen Landkreis Görlitz zwei Hunde getötet hat (JAWINA berichtete), ist „aller Wahrscheinlichkeit nach identifiziert“, wie der Landkreis Görlitz mitteilt. Demnach handelt es sich um einen Wolf, der von einer automatisch auslösenden Wildkamera fotografiert wurde. Das Tier wurde mehrfach in der Nähe von bzw. auf Grundstücken gesichtet. Das zuständige Landratsamt in Görlitz stimmt sich derzeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) über die zu ergreifenden Maßnahmen ab. Um die Umsetzung nicht zu gefährden, können gegenwärtig keine weiteren Details dazu veröffentlicht werden. Parallel wird über die Untersuchung von Genetikproben versucht, die Identität und Rudelzugehörigkeit des Wolfes abschließend zu klären.

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Mecklenburg-Vorpommern: Rotwild verursacht tödlichen Verkehrsunfall

Ein Rudel Rotwild hat in der Schwinzer Heide zwischen Bossow und Alt Schwinz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) einen folgenschweren Wildunfall verursacht. Ein 52-jähriger Kradfahrer befuhr zusammen mit anderen Kradfahrern die Kreisstraße aus Bossow kommend in Richtung Dobbertin. Auf Höhe der Unfallstelle wechselte ein Rudel Rotwild von rechts nach links über die Fahrbahn. Ein Hirsch lief unmittelbar in den Geschädigten. Dieser stürzte daraufhin und wurde lebensbedrohlich verletzt. Unter ständigen Reanimationsmaßnahmen wurde der Motorradfahrer mit einem Rettungswagen in die Klinik nach Plau am See verbracht. Trotz aller durchgeführten Rettungsmaßnahmen verstarb der verunfallte Kradfahrer wenig später im Krankenhaus. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Sachsen: Damtier im Gatter gewildert

In Wiesa, einem Ortsteil von Kamenz (Landkreis Bautzen) haben unbekannte Täter ein tragendes Stück Damwild in einem Gatter an der Bischofswerdaer Straße getötet. Anschließend trennten die Täter Teile des Tiers fachmännisch ab und entwendeten diese, wie die Polizei mitteilt. Ein hinzugezogener Sachverständiger konnte einen Tier-Riss ausschließen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. PM

Beitragsbild: Damtier. Foto: SE

Geköpfter Wolf: Ermittlungen eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat das wegen einem geköpft aufgefundenen Wolf eingeleitete Ermittlungsverfahren eingestellt. Das berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ). Der illegal getötete und dekapitierte Wolf war im Sommer 2014 an einer Landstraße bei Lieberose – unter einem Naturschutzschild – im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald entdeckt worden. Auf Anfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) erklärte die Staatsanwaltschaft, es hätten sich keine Zeugen gemeldet, die zur Aufklärung der Tat hätten beitragen können. Die Ermittlungen zu einem ähnlichen Fall, bei dem im Elbe-Elster-Kreis ebenfalls ein erschossener und geköpfter Wolf aufgefunden worden war, wurden wegen der schwierigen Spurenlage bereits vor einiger Zeit eingestellt. SE

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Brandenburg: Vier Jagdhunde in 2014 von Waschbären getötet

Beim Waschbären wächst die Jagdstrecke stetig, in diesem Jagdjahr in Brandenburg um sechs Prozent auf die neue Rekordhöhe von 21.577. Die sich hinter diesen Erlegungszahlen verbergende Populationsdynamik ist nicht nur für Singvögel und Bodenbrüter eine Bedrohung. Der Kleinbär attackiert selbst größere Jagdhunde – manchmal mit tödlichem Ausgang für unsere Vierläufer. Waschbären sind laut einer aktuellen Untersuchung des Thünen-Instituts für Waldökosysteme mittlerweile fast flächendeckend in brandenburgischen Revieren bestätigt. Während unsere Jagdhunde in Schilfpartien bisher hauptsächlich der Gefahr ausgesetzt waren, von wehrhaftem Schwarzwild geschlagen zu werden, steigt nun das Risiko von Waschbär-Attacken schon allein durch deren hohe Verbreitung.

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Und keiner will es gewesen sein…

Auf einer Drückjagd wird ein Hund erschossen. Der Schütze bekennt sich nicht zu seiner Tat. Das macht es nicht besser – für keinen der Beteiligten.

Am 25.10.2014 besucht der Wachtelhundeführer Heiko L. eine Drückjagd in Brandenburg, ganz in der Nähe seines Heimatorts im Spreewald. Um 12.30 ist Hahn in Ruh, Heiko verlässt seinen Stand. Kurz darauf klingelt sein Handy, Heiko nimmt einen Anruf entgegen, den er nie vergessen wird: Sein Hund sei von einem Keiler schwer geschlagen worden, berichtet ein Teilnehmer der benachbarten Jagd im Landesforst, der Wachtel habe sich schwer verletzt bis zu dessen Stand geschleppt und dann dort niedergetan. Er habe den Hund eingesammelt und befinde sich jetzt am Streckenplatz bei der Nachbarjagd im Landesforst. Jeder Hundeführer kann nachempfinden, mit welchen Gefühlen Heiko ins Auto des Anstellers steigt, der sofort herbei eilt und ihn zum Sammelpunkt bringt.

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