Schlagwort-Archive: Gehege

Bayern: Ein entlaufener Wolf gefangen, einer angefahren

+++ Sachsen: „Überall Kadaver“ – Wölfe reißen mindestens zwei Dutzend Schafe +++

Am Samstagmorgen wurde in der Nähe des Nationalparkzentrums Falkenstein einer der entlaufenen Gehege-Wölfe in einer der ausgebrachten Lebendfallen gefangen. Das Tier wurde umgehend betäubt und tierärztlich betreut. Nach Feststellung der Tierärztin des Nationalparks Bayerischer Wald hat das weibliche Tier deutlich abgenommen. Es wird vorübergehend zur Eingewöhnung und besseren Beobachtung in einem separaten Gehege untergebracht. „Ich bin froh, dass sich die enormen Anstrengungen der vergangenen Wochen gelohnt haben“, so Nationalparkleiter Franz Leibl. „Wir werden auch weiterhin auf unser Konzept mit Lebendfallen, Fotofallen sowie Narkoseschützen setzen und hoffen in den nächsten Tagen auf einen weiteren Fangerfolg. Wie immer sind wir dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und bitten darum, jede Wolfssichtung im Haus zur Wildnis zu melden.“ Die Nationalparkeinrichtung ist tagsüber via +49 9922 5002-0 erreichbar. In den Nachtstunden sollte direkt die Polizei verständigt werden.

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Bayern: Entlaufener Wolf in Gehegenähe gesichtet – Besucherzentrum gesperrt

Nachdem einer der in Bayern aus einem Gehege befreiten Wölfe in der Nähe des Tier-Freigeländes im Nationalparkzentrum Falkenstein gesichtet wurde, sind das „Haus zur Wildnis“ und das Freigelände für den Besucherverkehr gesperrt worden. In den vergangenen Tagen ist der Wolf mehrfach von Fotofallen auf dem Gelände aufgenommen worden. Suchtrupps der Nationalparks haben daraufhin ihre Anstrengungen verstärkt, den Wolf möglichst lebend einzufangen. So wurden mehrere Lebendfangfallen aufgestellt, außerdem sind mehrere Trupps mit Narkosegewehren unterwegs. Um diese Aktionen möglichst störungsfrei durchführen zu können, wurde die Sperrung angeordnet. red.

Beitragsseite: Internetseite des Tier-Freigeländes im Nationalparkzentrum Falkenstein. (Screenshot)

Bayern: „Sabotage am Wolfsgehege nicht hinnehmbar“

Bayerisches Umweltministerium setzt 10.000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung des Täters aus

Das Bayerische Umweltministerium setzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, der das Freigehe der Wölfe im Bayerischen Wald geöffnet haben soll, eine Belohnung von 10.000 Euro aus. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München: „Es steht weiterhin der ungeheuerliche Verdacht im Raum, dass die Tiere gezielt freigelassen wurden. Das ist in keinster Weise hinnehmbar. Damit wurde in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kommen, zum Beispiel bei einem Wildunfall. Letztlich wurde damit der Tod der entkommenen Gehegewölfe verursacht. Ich hoffe auf eine schnelle Aufklärung der konkreten Tatumstände. Die Polizei wird bei der Aufklärung jede nötige Unterstützung von Seiten der Naturschutzverwaltung erhalten. Die Belohnung soll helfen, die Aufklärung der Tat entscheidend voranzubringen.“ Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Zwiesel (09922/84060) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Inzwischen wurden die Sicherheitsmaßnahmen im Tier-Freigelände weiter verschärft und zusätzliche Sicherungen an den Gehegen installiert.

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Da waren es nur noch drei: Weiterer Gehege-Wolf geschossen

+++ Bayern: Fotofalle erwischt Wolf im Landkreis Ansbach +++

Wer auch immer die Wölfe aus ihrem Gehege im Nationalpark Bayerischer Wald befreit hat – einen Gefallen hat er ihnen damit nicht getan: Mittlerweile ist die Hälfte der sechs entkommenen Wölfe tot. Einer wurde vom Zug überfahren, zwei erschossen. Den vorläufig letzten ereilte sein Schicksal am Dienstag Morgen in der Nähe von Frauenau (Landkreis Regen), einem Dorf am Rand des Nationalparks. Den verbliebenen drei Wölfen stellt eine Übermacht von dreißig, mit Sondergenehmigungen ausgestatteten Berufsjägern, Wildhütern und Förstern hinterher. Die ungefähren Aufenthaltsorte der Wölfe seien bekannt, wie ein Sprecher der Nationalparkverwaltung gegenüber der Schwäbischen Zeitung erklärte. Dem Bericht zufolge sind auch noch beköderte Lebendfangfallen in dem Gebiet aufgestellt, so dass noch Hoffnung besteht, dass der eine oder andere Wolf sich lebendig fangen lässt. SE

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Zahmes Rottier: Polizei bringt Daisy nach Hause

Am Mittwoch gegen 7:45 Uhr, erhielt die Polizei in Dormagen (NRW, Rhein-Kreis Neuss) den Anruf eines Radfahrers, der ein zahmes Rottier auf einem Feldweg meldete. Tatsächlich stellten Polizeibeamte wenige Minuten später fest, dass zwischen Straberg und dem Tannenbusch ein zutraulicher Paarhufer stand, der sich von dem Anrufer streicheln ließ und sich zunächst nicht vom Fleck bewegte. Schnell war herausgefunden, dass das Tier namens „Daisy“ eigentlich auf einer umzäunten Weide am Straberger Weg zu Hause ist. Zu ihren Gefährten gehören dort mehrere Pferde. Das zutrauliche Tier hatte offensichtlich einen Weg über den Zaun in Richtung Freiheit gefunden, wobei sie auch die Kreisstraße 12 überquert haben dürfte.

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Bayern: 13 verendete Wildschweine in Gehege

In einem Wildgehege im Veldensteiner Forst (Landkreis Bayreuth) sind 13 verendete Wildschweine aufgefunden worden. Zehn Frischlinge, ein Keiler und zwei Bachen lagen tot in dem Gehege, wie nordbayern.de berichtet. Zunächst wurde die Infektionskrankheit Actinobacillus pleuropneumoniae (APP) als Ursache vermutet, was sich jedoch nicht bestätigte. Befürchtungen, es könne sich um einen ASP-Ausbruch handeln, bestätigten sich glücklicherweise nicht: Wie eine Mitarbeiterin des zuständigen Veterinäramts gegenüber JAWINA bestätigte, kann sowohl die Klassische, als auch die Afrikanische Schweinepest (ASP) als Ursache ausgeschlossen werden – dann wären nämlich alle Sauen in dem Gehege betroffen gewesen. Die Kadaver der verendeten Tiere wurden zur Untersuchung in das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) verbracht. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Es gebe aber bereits einen Zwischenbefund, demzufolge es sich um eine bakterielle Infektion durch Pasteurellen handle. Welcher Typ von Pasteurellen solle noch genauer geklärt werden, so die von JAWINA befragte Veterinärin. Die betroffenen Tiere weisen im pathologischen Befunden charakteristische Lungenveränderungen auf.

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