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Der Anwalt der Hirsche

+++ Niederlande: Im Wildpark ausgestiegen – Geparde jagen Familie +++ „Lex Schweiz“: Tschechien verklagt Schweiz wegen Ausnahme im EU-Waffenrecht +++ Thüringen: Schäfer halten Wolfs-Mahnwachen +++

Fütterungen von Wildtieren sind umstritten: Verantwortungsloses Heranhegen überhöhter Bestände oder notwendige Artenschutzmaßnahme, weil etwa beim Rotwild in Bergregionen Lebensraumverluste durch Bebauung und geändertes Freizeitverhalten die natürlichen Wanderungen der Tiere und damit die Futtersuche im Winter unmöglich machen? Auf salzburg24 stellt ein überzeugter Fütterer und „Anwalt der Hirsche“ seine Motivation für die Fütterung der Tiere dar.

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Letztinstanzliches Urteil: Massenhaftes Aussetzen und Füttern von Enten ist rechtswidrig

Der 4. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat durch Beschluss vom 9. Juli 2015 (Az. 4 ME 66/15) entschieden, dass das von der Inhaberin des Jagdbezirks in Lüdersburg in der Vergangenheit praktizierte Aussetzen von 2.000 bis 4.000 Wildenten im Frühjahr eines jeden Jahres mit anschließender durchgängiger Fütterung bis zur Bejagung der ausgesetzten Enten zum Jahresende sowohl gegen die bei der Hege von Wild nach dem Jagdrecht zu beachtenden Anforderungen als auch gegen das Gebot artgerechter Fütterung verstößt, die vom Landkreis Lüneburg getroffenen Anordnungen zur Untersagung dieser Praxis aber fehlerhaft sind.

Die Inhaberin des Jagdbezirkes in Lüdersburg führt dort einen Betrieb mit Hotel, Golfplatz, Land- und Forstwirtschaft sowie ein Jagdgatter. Sie setzt jährlich an sieben Teichen nach kurzer Anzucht in Folientunneln einige Tausend Enten im Frühjahr aus und füttert diese über mehrere Monate bis zu ihrer Bejagung am Jahresende. In der Jagdsaison werden mehrere Entenjagden durchgeführt, bei denen jährlich ca. 2.000 Enten erlegt werden. Nachdem der Landkreis Lüneburg aufgrund von Hinweisen des NABU Mitte 2014 eine Untersuchung von Wasserproben der Teiche durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Auftrag gegeben und diese ergeben hatte, dass die Teiche einen viel zu hohen Nährstoffgehalt aufwiesen und ein „Umkippen“ der Gewässer drohte, untersagte der Landkreis der Inhaberin des Jagdbezirks das Aussetzen der Enten sowie die Fütterung von Wasservögeln im gesamten Jagdbezirk und gab ihr auf, ein fachgutachterliches Konzept zur Sanierung der sieben Teiche erstellen zu lassen. Gleichzeitig ordnete er den Sofortvollzug an, d. h. die Anordnungen des Landkreises wurden sofort wirksam.

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Schatz, da ist was in der Butter!

Der irische Butterproduzent Kerrygold lehnte es auf Anfrage ab… Okay, lassen wir das. Was es hier wirklich zu sehen gibt, ist die Fütterung von Habichtküken in der Aufzuchtstation des Berliner Falkners Dr. Heinz Henning. Die Eier werden den Altvögeln abgenommen und im Brutkasten ausgebrütet, um jedes Risiko auszuschließen, dass die Eier zerstört werden. Nach dem Schlupf werden die Küken acht bis zwölf Tage künstlich aufgezogen. Um Fehlprägungen zu vermeiden, übernimmt dann Familie Habicht die weitere Erziehung. Die so gezogenen Habichte sind sowohl an Menschen, als auch an ihre Artgenossen gewöhnt und lassen sich später am besten abtragen.

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Rheinland-Pfalz: Bauern unterstützen „Kämpf mit“

Hans Boes und Anton Gieraths vom Kreisbauern- und Winzerverband Ahrweiler haben die Petition der Kreisjägerschaft www.jagd-aw-kaempf-mit.de gezeichnet.

Sie unterstützen die Initiative der Kreisjägerschaft Ahrweiler „Kämpf mit“, in der die Landesregierung aufgefordert wird, das Fütterungsverbot aufzuheben.

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