Schlagwort-Archive: Füchse

NRW: Staupefälle im Kreis Düren

Im Kreis Düren sind erneut drei mit dem hochansteckenden Staupe-Virus infizierte Füchse gefunden worden. Die betroffenen Reviere lagen dieses Mal im Raum Titz und Jülich. Die Kreisjägerschaft Düren und Veterinärmediziner des Kreises Düren raten Hundehaltern deshalb, ihre Tiere gegen das Virus impfen zu lassen. Für Menschen ist die Staupe nicht gefährlich.
Infektion führt in der Regel zum Tod des Tieres

Die Staupe ist eine für den Haushund gefährliche Infektionskrankheit. Insbesondere Hunde, die regelmäßig in der freien Natur ausgeführt oder eingesetzt werden – wie Hüte- oder Jagdhunde -, können sich infizieren. Die Infektion mit dem Virus erfolgt durch die Luft und das Maul über die Schleimhäute der oberen Atem- und Verdauungswege. Sie führt in der Regel zum Tod. Die Krankheit hat sich in den vergangenen Jahren deutschlandweit unter hiesigen Wildtieren (Fuchs, Dachs, Iltis, Marder, Wiesel, Waschbär) sehr stark ausgebreitet. Im Kreis Düren sind im vergangenen Jahr an Staupe verendete Füchse in den Kommunen Vettweiß, Nörvenich und Merzenich sowie im Stadtgebiet Düren gefunden worden.

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Tote Wildtiere in Berlin – Polizei ermittelt

Nachdem Anwohner im Lauf der letzten Wochen 14 tote Füchse und ein verendetes Wildschwein in Hakenfelde im Spandauer Forst gefunden haben, ermittelt nun die Polizei. Einem Bericht des rbb zufolge wurden auch mit Glasscherben zugeschüttete Fuchsbaue und mit einer bislang unbekannten Substanz gefüllte Bambusrohre entdeckt, was auf Giftköder hindeute. Wenige Kilometer entfernt, am Tegeler See, sind inzwischen 14 Hunde nach Spaziergängen am See gestorben. Die Todesursache konnte bisher nicht festgestellt werden, auch ist unklar, ob ein Zusammenhang zwischen den toten Wildtieren und den toten Hunden besteht. Hundebesitzer sind auf jeden Fall zu größter Vorsicht aufgefordert. Verdächtige Personen oder Gegenstände sollten der Polizei gemeldet werden. SE

Beitragsbild: Wildschwein im Spandauer Forst. Foto: SE

Rheinland-Pfalz: Jeder fünfte Fuchs mit Fuchsbandwurm befallen

Über zwanzig Prozent aller Füchse in Rheinland-Pfalz sind mit dem gefährlichen Kleinen Fuchsbandwurm befallen. Das teilt das Landesuntersuchungsamt (LUA) Koblenz in einer Presseerklärung mit. Der Kleine Fuchsbandwurm gilt in Mitteleuropa als der für den Menschen gefährlichste Parasit überhaupt: Unbehandelt endet eine Infektion fast immer tödlich. Hauptüberträger des Bandwurms sind Füchse. Um zu überprüfen, in welchem Ausmaß rheinland-pfälzische Füchse befallen sind, untersuchte das LUA im vergangenen Jahr 426 verendete oder tot aufgefundene Tiere. Ergebnis: Bei 94 Füchsen (22,1 Prozent) wurde der Kleine Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) nachgewiesen.

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