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„Die Natur ist eine Kulturlandschaft in der es Regeln gibt“

Am 9. Mai kommt der Dokumentarfilm „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“ bundesweit in die Kinos. Im Gespräch mit dem DJV verrät Regisseurin Alice Agneskirchner, warum sich der Film sowohl für Jäger, als auch für Zuschauer ohne Jagdschein lohnt.

Alice Agneskirchner ist keine Jägerin. Trotzdem hat sie einen Film über die Jagd gedreht, der diese Woche in über 160 Kinos in Deutschland anläuft. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat mit ihr kurz vor Kinostart über ihren neuen Film „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur“ gesprochen.

DJV: Frau Agneskirchner, wie kam es zu der Idee einen Film über die Jagd zu machen?

Agneskirchner: Als Dokumentaristin bin ich Chronistin unserer Gesellschaft und unserer Zeit. Ich war neugierig, wie die Jagd in einem Land, in dem ein hoher Wildbestand vorhanden ist, geregelt wird. Wie leben wir mit dem Wild, was es da draußen gibt?

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Filmstart: „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“

Ab 9. Mai zeigen über 160 Kinos den Dokumentarfilm „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“. Auf mehreren Kanälen verlost der DJV Kinogutscheine.

Jedes zehnte Kino in Deutschland zeigt ab 9. Mai den Film „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“. Nach Angaben des NFP-Filmverleihs sei diese Zahl für einen Dokumentarfilm außergewöhnlich hoch. Kurz vor Kinostart verlost der Deutsche Jagdverband (DJV) Kinogutscheine auf seiner Internet-Seite www.jagdverband.de und in den sozialen Medien.

Regisseurin Alice Agneskirchner nimmt den Zuschauer mit in einen faszinierenden Mikrokosmos: unseren deutschen Wald. Der Film zeigt die Jagd wirklichkeitsnah, unvoreingenommen und ist ein filmisches Erlebnis mit beeindruckenden Naturbildern. Er thematisiert Jagd als gesellschaftliches Phänomen jenseits von Pathos und Naturtümelei. Es geht um die Frage, was Natur ist, ob es sie noch gibt und wie der Mensch seinen Lebensraum mit dem Wildtier teilt.

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Weinende Wildbiologen

Nicolette Krebitz: Wild – eine Rezension von René Kieselmann

Neu im Kino, der Film „Wild“ von Nicolette Krebitz, in dem es nur vordergründig um die Begegnung mit einem Wolf geht. JAWINA-Leser René Kieselmann hat sich die Premiere angesehen und uns eine kleine Rezension verfasst:

Die Protagonistin Ania (famos: Lilith Stangenberg) wirkt zunächst unscheinbar, verletzlich, gelangweilt, gehemmt – sie arbeitet als IT-Spezialistin in einer Werbeagentur, in deren Kollegium sie sich nicht so recht einfügt. Das langweilige Leben in einer Plattenbausiedlung in Halle erfährt eine Zäsur, als Ania im Stadtpark einen Wolf erblickt – der Wendepunkt des Films. Von dieser Begegnung gefangen, verabschiedet sie sich nach und nach von sozialen Normen, lässt sich vom Instinkt treiben, kehrt zurück zum Ursprung. Aus Faszination wird Besessenheit.

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IWA 2016: The Making-Of

JAWINA hat als offizieller Blog der IWA 2016 drei Tage lang live aus dem Messezentrum Nürnberg berichtet. Die vielen positiven Rückmeldungen von Ausstellern, Lesern und nicht zuletzt dem Veranstalter, der NürnbergMesse, zeigen uns: Es hat sich gelohnt, es war ein großer Erfolg. Und so ist es an der Zeit, danke zu sagen, denn unser Foto-, Video- und Berichte-Feuerwerk ist eine Leistung des für die Messe zusammen arbeitenden großartigen JAWINA-Teams: Ein riesengroßes Dankeschön geht daher an Anna Kaufmann (http://textschmiede-kaufmann.de/) und ihren Mann Benny, an Robert Saemann-Ischenko (www.saemannischenko.de) und – last not least – an Annas Vater Jürgen Hollweg (http://www.hollweg-fotografie.de/). Viel Spaß bei einem Blick hinter die Kulissen… SE

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Empfehlung & Terminhinweis: „Der Grenzbock“ am 4.2. in Luckenwalde

Am 4.2. ist Kinostart des Dokumentarfilms „Der Grenzbock“. Die Uraufführung findet am

Donnerstag, den 4.2.2016

um 18 Uhr im

Union-Theater in

Luckenwalde, Am Nuthefließ 6

statt. 

Anwesend sind bei der Uraufführung der Regisseur Hendrik Löbbert und die drei Hauptprotagonisten: Hubertus Meckelmann, Hans-Dieter Pfannenstiel und Robert Hinz.

Worum geht es?

„Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr vom Wolf nichts – und der hat aus Sicht der meisten Jäger in Brandenburg sowieso nichts verloren. GRENZBOCK begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken.“ (Text aus dem Flyer zum Grenzbock)

Mehr Informationen, Hintergründe und Interviews auf der Internetseite zum Film „Der Grenzbock.

Beitragsbild: Bildschirmfoto der Internetseite www.grenzbock.de