Schlagwort-Archive: Feuerwehr

Sachsen: Wildschweinrotte in Innenstadt von Meißen

Am späten Samstagabend rückte die Meißner Feuerwehr zu einer ungewöhnlichen Hilfeleistung aus: Eine Rotte Wildschweine hatte sich im Stadtgebiet verirrt, wobei die Bache von einigen ihrer Jungtiere getrennt. wurde Zur Unterstützung der Polizei leuchtete die Feuerwehr das Grundstück, in dem sich die Wildschweine befanden aus und lokalisierte diese mittels Wärmebildkamera. Feuerwehr und die Polizei sicherten die Ausgänge. Nachdem zwei Jäger die Tiere in die Enge getrieben hatten konnten diese „fachgerecht“, so die Feuerwehr, erlegt werden. Mehr dazu in der Sächsischen Zeitung, ein ausführlicher Bericht eines beteiligten Jägers findet sich auf der Internetseite des KJV Meißen. PM

Beitragsbild: WMH in der Meißner Innenstadt. Foto: Feuerwehr

Jäger betankt Lada Niva mit Wasserstoffperoxid – Grosseinsatz

Ein Jäger hat Wasserstoffperoxid, das zum Bleichen von Trophäen verwendet wird, in den Tank eines Lada Niva gekippt. Das Fahrzeug gehört laut Pressemitteilung der Polizei einer Jägervereinigung. In der Garage, in der der Niva abgestellt wird, wurde sowohl Wasserstoffperoxid als auch Benzin in Kanistern gelagert. Dieser Fauxpas führte am Dienstag zu einem langwierigen Gefahrguteinsatz in Schlangenbad-Niedergladbach, wie die Feuerwehr Wiesbaden berichtet: 50 Einsatzkräfte waren rund fünf Stunden im Einsatz, um die Gefahr zu beseitigen. Ein Werkstattmitarbeiter wurde leicht verletzt.

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Mülheim a.d. Ruhr: Feuerwehr rettet Eisvogel

Eisvögel sind begehrte Fotoobjekte in den Saarner Ruhrauen in Mülheim an der Ruhr (NRW). Viele Fotografen sind täglich auf der Lauer um Fotos dieser wunderschönen Vögel zu schießen. Diesen Umstand verdankte ein Eisvogel gestern sein Leben. Der Fotograf Reiner Worm hatte nach langen Warten endlich einen Eisvogel vor der Linse. Doch dann musste der Fotograf mit ansehen, wie sich sich der kleine Vogel in einer Angelschnur verfing. Mit letzter Kraft konnte er sich noch auf einen über dem Wasser befindlichen Ast retten. Der Vogel war an dem Ast gefesselt. Sofort alarmierte der Fotograf die Feuerwehr Mülheim. Da sich der Ast mit dem Vogel an einer sehr schwer zugänglichen Stelle befand, kam ein Schlauchboot zum Einsatz. Langsam näherten sich die Feuerwehrleute der „Unglücksstelle“. Dort angekommen konnten sie den Eisvogel aus seiner misslichen Lage befreien. Behutsam wurde er ans Ufer gebracht. In einer Transportbox wurde der „Patient“ zu einer Duisburger Tierklinik gebracht um eventuelle Verletzungen auszuschließen. PM/SE

Die Feuerwehr Mülheim bedankt sich bei dem aufmerksamen Fotografen und hofft das es dem kleinen Tier bald wieder gut geht. (TDr)

Fotos der Rettungsaktion gibt es auf der Facebookseite der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr unter folgenden Link: https://www.facebook.com/Feuerwehr.MuelheimRuhr/posts/1479036422169701

Die gesamte Fotostrecke des Fotografen gibt es hier: http://www.foto-worm.de/index.php?/Bilder/tiere/2017-eisvogelrettung

Beitragsbild: Eisvogelrettung auf der Ruhr. Foto: Reiner Worm

Feuerwehr rettet Rottier

Die Feuerwehr hat ein Rottier aus dem Waldsee in Rieden/Eifel (Rheinland-Pfalz, Landkreis Mayen-Koblenz) gerettet. Auf der Internetseite des SWR ist ein Video der Rettungsaktion zu sehen. Das Tier war im Eis eingebrochen und konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien. Die Einsatzkräfte zogen es mit einer Mischung aus Lasso und Rettungsring an Land. Zuvor hatten zehn Feuerwehrleute eine Rinne ins Eis geschlagen, um das Stück erreichen zu können. Das stark unterkühlte Tier verbrachte die Nacht unter Decken und Rotlichtlampe auf dem Hof einer Tierärztin und konnte am nächsten Tag in die Freiheit entlassen werden.

Ein ausführlicheres Video der Rettungsaktion gibt es hier zu sehen.

Die Redaktion dankt JAWINA-Leser LB für den Hinweis!

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrag auf der SWR-Internetseite (Bildschirmfoto, Ausschnitt).

Sauen-Alarm in Augsburg

Gleich vier Mal musste die Augsburger Feuerwehr am Wochenende wegen Wildschwein-Alarm ausrücken: Am Samstag, gegen 9:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Augsburg zum Schäfflerbach/ Proviantbachstraße gerufen. In der dortigen Wehranlage schwammen, bzw. trieben mehrere Wildschweine. Die Muttersau und ihre 6 Sauen konnten nur noch tot aus der Wehranlage geborgen werden. Ein Jäger wurde zur Einsatzstelle gerufen. Die Wildschweine hatten sich so in der Wehranlage verkeilt, dass sie leider nur durch gezielte Schüsse von ihren Qualen befreit werden konnten.

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Re(h)alsatire – eine wahre Geschichte

Das Jahr zählte erst wenige Wochen, im Land Brandenburg waren Kitze noch offen. Am Morgen hatte der Jäger Helge K. Weidmannsheil – er streckte ein Stück Rehwild der Altersklasse 0. Soweit völlig legal: K. ist im Besitz eines gültigen Jagdscheins und, wie viele Berliner Weidgenossen, eines Begehungsscheins für das Revier im Nachbarland. Allerdings geriet er durch den Jagderfolg unter Zeitdruck, weil er zur Arbeit musste. Statt das ordnungsgemäß aufgebrochene und für die Verwertung in der eigenen Küche vorgesehene Stück in die etwas abgelegene Kühlkammer zu bringen, bat er einen befreundeten Mitjäger, es vorübergehend auf seinem Balkon zu lagern – bei der kühlen Witterung eigentlich kein Problem.

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