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Sumo-Style: Rehbock von korpulenter Frau versehentlich erschlagen

Zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall „zwischen einem Rehbock und einer Besucherin“ kam es im Rostocker IGA-Park, wie die Rostocker Feuerwehr berichtet:  Demnach hatte sich am Sonntag Nachmittag ein Reh auf das Parkgelände verirrt. Vermutlich geriet es durch die vielen Besucher in Panik. Als der Rehbock durch die Beine einer korpulenten Frau hindurch flüchten wollte, fiel diese rücklings auf das Tier. Während sich die Frau bei dem Sturz eine Verletzung des Sprunggelenks zuzog und mit dem Notarztwagen in ein Krankenhaus verbracht werden musste, überlebte das Reh den Zusammenprall nicht. Es erlitt einen Genickbruch und war sofort tot. Der Kadaver wurde von der Rostocker Feuerwehr geborgen. red.

Beitragsbild: Rehbock (Symbolbild) Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

 

Brandenburg: Seeadler von Windrad erschlagen

In der Nähe von Wernikow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist am Samstag ein Seeadler von einem Windrad erschlagen worden. Mitarbeiter einer Wildtierauffangstation fanden das tote Tier, als sie nach einem geeigneten Ort für die Auswilderung von Schwänen suchten, berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ). Es sei unklar, ob der Seeadler eine Brut zu versorgen hatte, heißt es in dem Beitrag. Es ist bereits der 48. Seeadler, der der offiziellen Statistik der Vogelschutzwarte Brandenburg zufolge von einem Windrad getötet wurde – die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Öko-Strom vom feinsten… SE

Beitragsbild: Seeadler in Schottland. Autor: Jacob Spinks, Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution 2.0 Generic Lizenz.

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

M-V: Keiler im Schlaf von Baum erschlagen

Beim Aufräumen der Schäden, die das Sturmtief Xavier in den Wäldern um Rogeez (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) hinterlassen hat, brachten Waldarbeiter einen Keiler auf ungewöhnliche Weise zur Strecke: Als sie eine Baum fällten, bemerkten die Männer, dass sich die Krone beim Aufprall auf den Waldboden „seltsam bewegte“, wie der Nordkurier berichtet. Als sie nachschauten, entdeckten sie im Brombeergestrüpp, in das der gefällte Baum gefallen war, ein totes Wildschwein. Offenbar hatte der Keiler den Lärm der Motorsägen – im Prinzip durchaus zutreffend – als ungefährlich eingeordnet und in seinem vermeintlich sicheren Versteck friedlich weitergeschlummert. Ein echtes Pechschwein. red.

Beitragsbild: Sturmschäden im Wald. Foto: SE