Schlagwort-Archive: erlegt

Sachsen: Wildschweinrotte in Innenstadt von Meißen

Am späten Samstagabend rückte die Meißner Feuerwehr zu einer ungewöhnlichen Hilfeleistung aus: Eine Rotte Wildschweine hatte sich im Stadtgebiet verirrt, wobei die Bache von einigen ihrer Jungtiere getrennt. wurde Zur Unterstützung der Polizei leuchtete die Feuerwehr das Grundstück, in dem sich die Wildschweine befanden aus und lokalisierte diese mittels Wärmebildkamera. Feuerwehr und die Polizei sicherten die Ausgänge. Nachdem zwei Jäger die Tiere in die Enge getrieben hatten konnten diese „fachgerecht“, so die Feuerwehr, erlegt werden. Mehr dazu in der Sächsischen Zeitung, ein ausführlicher Bericht eines beteiligten Jägers findet sich auf der Internetseite des KJV Meißen. PM

Beitragsbild: WMH in der Meißner Innenstadt. Foto: Feuerwehr

Schweiz: Wolf M68 wurde erlegt

Der von den Behörden im Schweizer Kanton Uri zum Abschuss freigegebene Wolf M68 ist in der Nacht auf Donnerstag erlegt worden. Der Abschuss wurde von Wildhütern in Zusammenarbeit mit Jägern durchgeführt, die vom Kanton zum Wolfsabschuss bestimmt worden waren. Der DNA-Analysen zufolge aus Italien stammende Wolfsrüde M68 war im April erstmals von einer Fotofalle aufgenommen worden. Zuvor war er in der Schweiz nie nachgewiesen worden. In den zwei Monaten, nachdem er das erste Mal in Erscheinung getreten war, Riss er über 50 Schafe. In Gebieten, in denen der Wolf zum ersten Mal auftritt, gilt in der Schweiz eine sogenannte „Schadensschwelle“ von 25 Schafen bzw. anderen Nutztieren. Ist diese Schadensschwelle erreicht, so kann der Wolf zum Abschuss freigegeben werden. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Uri hat diese Abschussverfügung am 14. Juli erlassen.

Weiterlesen

Jäger schießt auf Reh – tot!

Es wurde nur ein Jahr alt

Ein eigentlich friedlicher Nachmittag in einer kleinen Gemeinde in Brandenburg. Plötzlich zerreißt ein Schuss die trügerische Stille: Zeugen beschuldigen Jäger F., sich auf einem mit Zweigen verblendeten Gestell auf die Lauer gelegt zu haben und das junge männliche Reh mit einer vermutlich legal besessenen Waffe erschossen zu haben. Es war sofort tot. Jede Hilfe kam zu spät, auch die zufällig anwesende Tierärztin konnte nur noch den Tod des Rehbocks feststellen. Es wurde gerade einmal ein Jahr alt. Entrüstet äußert sich Anwohnerin Sieglinde A. über das blutige Geschehen am Dorfrand: „Es ist ein Skandal, ich bin immer noch ganz erschüttert, wie kann man nur so verroht sein!“ Unter Tränen fügt die nach eigenen Aussagen engagierte Tierschützerin hinzu: „Da waren Kinder in der Nähe. Die sind gleich hingerannt und wollten total neugierig dem Jäger beim Ausweiden des armen Tiers zusehen! Wir mussten sie beinahe mit Gewalt wegzerren und ihnen erstmal erklären, wie schrecklich das ist, was sie da sehen. Diese traumatische Erfahrung wird ihnen noch lange zu schaffen machen!“ Unbelehrbar zeigte sich indessen der dringend Tatverdächtige F., der sich mit dem blutigen Vorfall noch brüstete: „Sauber Schuss! Ich bereue nichts!“

Beitragsbild: Tot: Das Opfer. Foto: SE

Hagen: Riesenschweinerei in der Fußgängerzone

„Überläufer nennt der Jäger ein heranwachsendes Wildschein“, weiß die Polizei NRW in einer Pressemitteilung zu einem Vorfall, der sich am Dienstag Nachmittag in der Hagener Fußgängerzone ereignete: „Und mit einem solchen hatte es die Polizei in der Hagener Innenstadt zu tun. Ein etwa 40 kg schwerer Halbstarker (Das Gewicht des Wildschweins wurde mittlerweile auf ca. 60 Kg nach oben korrigiert) hatte sich offensichtlich verirrt, lief von der Kampstraße aus in Panik durch den Seiteneingang in ein großes Kaufhauses und durch den Haupteingang in die belebte Fußgängerzone.

Weiterlesen