Schlagwort-Archive: Elch

Brandenburg: Elch auf der A12 totgefahren

Bereits gestern früh ist ein junger Elchbulle tot auf dem Standstreifen der A12 in der Nähe der Anschlussstelle Fürstenwalde-West (Landkreis Oder-Spree) gefunden worden. Das Tier ist vermutlich angefahren worden. In den vergangenen Wochen sind mehrfach Elche in Brandenburg gesichtet worden (JAWINA berichtete). Der Kadaver des Elchs wurde ins Naturkundemuseum Potsdam transportiert. Auf der Internetseite des Museums heißt es dazu: „Das gesamte Museumsteam trug den Elch in die Präparationswerkstatt des Museums. Der Präparator Christian Blumenstein vermaß das Tier und zog das Fell ab. Anschließend wurde der Elch und gewogen und untersucht. Das Fell wird später gegerbt und kommt mit dem Schädel in die wissenschaftliche Sammlung des Museums.“ SE

Beitragsbild: Elchbergung an der A12. Quelle: Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

Brandungen: Elch-Sichtungen online melden

+++ Elch bei Neubrandenburg gesichtet +++

Im laufenden Jahr  sind bis jetzt mehrfach Elchbullen in den Brandenburger Landkreisen Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Barnim und Dahme-Spreewald gesichtet und fotografiert worden, letztmals an der A 13 am  2. September. Diese Beobachtungen können jetzt auch online an das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) gemeldet werden. Dort werden alle Beobachtungen für den Elch-Management-Plan des Landes gesammelt.

Immer wieder ziehen Elche aus Polen in Richtung Westen und verbleiben auch in Brandenburg, bevor sie weiterziehen oder auch wieder über die Oder zurückkehren. Elche können, wie bereits geschehen, auch schwerere Unfälle auf Straßen verursachen. Auch aus diesem Grund sind Kenntnisse über die Wege dieser großen Tiere notwendig.

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Schweiz: Braunbär im Kanton Bern gesichtet

+++ Mecklenburg-Vorpommern: Junger Elchbulle bei Pasewalk – Video bei Twitter +++ Kärnten: Hund beschossen, Anzeige wegen Tierquälerei gegen Jäger +++

Im Genstal oberhalb von Innertkirchen im Schweizer Kanton Bern hat ein Jäger einen Braunbär gesichtet. Er konnte das Tier mehrere Minuten lang beobachten, wie die Nidwalder Zeitung berichtet. Das Tier habe sich unauffällig verhalten. In den vergangenen Monaten waren bereits zwei Bärensichtungen auf Kantonsgebiet gemeldet worden. Aus gegebenem Anlass hat das Berner Jagdinspekoratein ein Merkblatt „Jagen im Bärengebiet“ herausgegeben. Es enthält wichtige Hinweise, was bei der Jagd im Bärengebiet zu beachten ist und steht hier zum Download bereit.

Schweiz: „Keine Jagd im Kopf“

Die acht Mitglieder einer Jagdgruppe im Val Bondasca, dem Gebiet, das von dem verheerenden Bergsturz im Bondo betroffen ist, gehen dieses Jahr nicht zur Jagd. Sie haben ihre Jagdpatente zurück nach Chur geschickt, wie das SRF berichtet. Dies geschehe zum einen aus Pietätsgründen, aber auch, weil die meisten Jäger ihre Maiensässe bei dem Unglück verloren hätten. SE

Beitragsbild: Braunbär in Alaska frisst Lachs. Autor: Steve Hillebrand, US Fish & Wildlife Service, National Digital Library, Quelle: Wikipedia

Usedom: Elch als Gefahr für die Öffentlichkeit“ eingestuft

Der junge Elch, der seit einigen Wochen über die Ostseeinsel Usedom streift, ist von der Ordnungsbehörde des Kreises Vorpommern-Greifswald als „Gefahr für die Öffentlichkeit“ eingestuft worden. Die Behörde erwägt, das Tier zu betäuben und in ein Gehege oder einen Tierpark bringen zu lassen, wo von ihm keine Gefahr mehr ausgehe. Als Begründung wird das Risiko von Zusammenstößen mit Autos oder Radfahrern angeführt.

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Alaska: Elchkuh setzt Kalb auf Parkplatz

Eine Elchkuh hat ihr Kalb auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters in Anchorage, Alaska, gesetzt – CNN hat das Video. Ein Mitarbeiter des Fish and Wildlife Service, der Jagd-, WIldtier- und Fischereibehörde Alaskas, sagte gegenüber CNN, im Mai und Anfang Juni kalben die Elchkühe in dem Gebiet. Normalerweise geschehe das in der Wildnis, aber aufgrund der Nähe der Stadt Anchorage zu Wäldern und Bergen könne es vorkommen, dass Elch und Mensch sich in die Quere kommen. SE

Beitragsbild: Der verlinkte Beitrag auf der Internetseite von CNN (Bildschirmfoto).

Dänemark: Elch statt Motorsäge

In dem Naturschutzgebiet Lille Vildmose auf Jütland sollen Elche wieder angesiedelt werden, die in Dänemark seit Jahrtausenden ausgestorben sind. Das berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Denn das „Kleine Wildmoor“ wächst immer dichter mit Weiden, Birken und Espen zu. Die Elche sollen laut NZZ „den Förstern die Arbeit mit Motorsäge und Maschinen ersparen“,  indem sie Triebe der Bäume äsen. Was Elche gerne tun und zwar bis zu einer Höhe von drei Metern. Das Ziel ist, das Moor wieder in eine „ursprüngliche“ Offenlandschaft zu verwandeln. Fünf aus einem schwedischen Elchpark stammende Elchkälber sollen bereits auf Jütland angekommen sein, einige Elchkühe und -bullen sollen folgen. Um Wildunfälle zu vermeiden, wurde bereits mit dem Bau eines 30 Kilometer langen Zauns um das 2100 Hektar große Naturschutzgebiet begonnen. Die Population soll bis auf eine Zielgröße von 30 bis 40 Tieren anwachsen. SE

Beitragsbild: Erlegter Elch, Copyright: SE

Bayern: Elch auf Autobahn überfahren

Nicht schlecht staunten die Beamten der Verkehrspolizei Deggendorf, als sie kurz vor Mitternacht zu einem Wildunfall auf der A3 Richtung Regensburg, kurz vor der Anschlussstelle Iggensbach, gerufen wurden. Auf der rechten Spur lag ein kapitaler Elch. Der 44 Jahre alte Fahrer eines Skoda Octavia hatte das Tier glücklicherweise nicht frontal, sondern nur vorne rechts gerammt. Die vier Insassen des Autos blieben unverletzt und kamen mit einem gehörigen Schrecken davon. Das schwer beschädigte Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Zur Bergung des Kadavers rückte die Autobahnmeisterei mit einem Kranwagen an. PM Polizei Bayern

Beitragsbild: Der auf der A3 totgefahrene Elch. Copyright: Polizei Bayern

Wildunfälle: Angst-Gegner Elch

Nicht nur Wölfe und Bären, sondern auch Elche wandern nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auf uralten Wechseln zurück in ihre angestammten Habitate diesseits von Oder und Elbe. In letzter Zeit häufen sich Meldungen über Elch-Sichtungen in Brandenburg oder Bayern. Wie bei Wolf und Bär löst auch die Rückkehr des Elchs Kontroversen aus: Förster fürchten die gravierenden Wildschäden im Wald, Autofahrer fürchten die größte vorkommende Hirschart – Elche können laut Wikipedia bis zu 800 Kilogramm wiegen – als Unfallgegner bei Wildunfällen. Zu Recht: Bei einem Aufprall eines PKW mit höherer Geschwindigkeit sorgen die langen Läufe des Elchs oft dafür, dass der Wildkörper nicht unter das Fahrzeug, sondern in die Windschutzscheibe geschleudert wird. Wie das aussieht, hat Ashley Stoddard aus dem US-Bundesstaat Maine auf ihrer Facebookseite dokumentiert.

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Erneut Elchsichtungen in Brandenburg

In der Gegend um Fürstenwalde (Märkisch Oderland) sind wiederholt zwei Elchkühe gesichtet und fotografiert worden, die vermutlich über die Oder aus Polen eingewandert sind. Am 13.05. berichtete die Märkische Oderzeitung über Elchsichtungen im Fürstenwalder Stadtwald. Einen Tag später hatten die beiden Elche ihren Standort anscheinend ein gutes Stück in nördliche Richtung verlagert, denn die Südwest-Presse lieferte Fotobeweise die Brandenburger Elche aus der Gegend von Altreetz.

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Bayern: Elchpaar im Landkreis Regen gesichtet

Zwei Elche haben sich ein Waldgebiet im Raum Langdorf als neue Heimat ausgesucht

Von Elchen in Ostbayern wurde in den vergangenen Jahren immer wieder berichtet. Mal wurde ein Tier im Landkreis Freyung-Grafenau gesichtet, mal im Landkreis Cham. Vor zwei Jahren wurde zudem ein Elch bei Furth im Wald angefahren. Doch wirklich beobachten konnte man die Tiere bisher nur im Tierfreigehege im Nationalpark Bayerischer Wald. Dem Jäger Max Ernst gelang es nun erstmals, Elche im Landkreis Regen über einen längeren Zeitraum, zu beobachten. Seit rund einer Woche streifen eine Elchkuh und ein Elchbulle durch die Wälder nahe der Bayerwaldgemeinde Langdorf.
Dem Pärchen scheint es im Bayerischen Wald richtig gut zu gehen, wie Bilder von Max Ernst belegen.

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Schweden: Hohe Sterblichkeit bei Elchkälbern

In Südschweden schrumpft die Elchpopulation. Grund ist die hohe Sterblichkeit von Elchkälbern. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge starben in den vergangenen Jahren 50 Prozent der Jungtiere innerhalb der ersten Lebenswoche. Auch in diesem Jahr gab es zahlreiche Totfunde von Elchkälbern.

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Elch-Managementplan für Brandenburg

Für Brandenburg gibt es jetzt einen Elch-Managementplan. Das teilt das brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) in einer Presseerklärung mit. Mit der Zuwanderung einzelner Elche nach Brandenburg sei „ein besonderes Konfliktpotential“ verbunden, „zum Beispiel in Hinblick auf eine zusätzliche Verkehrsgefährdung oder auch eine gesonderte Wildschadensgefährdung durch eine der gesetzlichen Schadensersatzpflicht unterliegenden, jedoch ganzjährig geschonten Schalenwildart.“

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