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Brandenburg: Leitfaden und Antrag zum Betrieb von Saufängen online

+++ Leverkusen: Spaziergängerin von Keiler attackiert +++

„Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten vor dem Hintergrund der immer näher rückenden Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest machen es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren“, schreibt das Brandenburger Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) in einer Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung eines Leitfadens (JAWINA berichtete) zum Betrieb von Saufängen sowie des erforderlichen Antragsformulars. Zur Reduzierung der „Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten“ gehört nach Auffassung des MLUL „als ein ergänzendes und wirksames Instrument der Fallenfang.“

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Insider bestätigt: Brandenburger „Praxisleitfaden“ zum Sauenfang in endgültiger Version

Wie ein Insider gegenüber der JAWINA-Redaktion bestätigte, liegt der Praxisleitfaden zum Sauenfang mittlerweile in einer endgültigen Fassung vor. Diese ist bereits gedruckt und wird an die zuständigen Stellen verteilt.

Der Abschnitt über das Töten der gefangenen Wildschweine ist überarbeitet worden. Darin heißt es jetzt:

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Wegen ASP: Brandenburg plant Einrichtung von Saufängen

Das Land Brandenburg plant offenbar, wegen der drohenden Ausbreitung von ASP die Wildschweinpopulation im Lande mit Hilfe von Sauenfängen zu dezimieren. Der Entwurf eines entsprechenden Leitfadens, herausgegeben vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) und dem Landesforstbetrieb Brandenburg, liegt der Redaktion vor. Nach Auskunft des MLUL handelt es sich bei dem Leitfaden lediglich um „Arbeitsentwürfe, die verwaltungsintern noch abgestimmt werden müssen.“ Nach Informationen von JAWINA liegt der Leitfaden jedoch bereits in einer überarbeiteten, druckreifen Version vor.

In der Einleitung des Leitfadens heißt es zur Begründung: „Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten, zeitweise nicht bejagbarer [sic] Agrarstrukturen, die permanente Nichterfüllung der Abschussquoten von erforderlichen Anteilen an Jungwild und Bachen sowie insbesondere die immer näher rückende Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest (ASP) macht es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren.“

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