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„Mir leuchten die üblichen Vorbehalte gegen Jäger nicht ein.“

„Wer kein Veganer oder Vegetarier ist, hat kein Recht, Jagd zu verurteilen. Das Nutztier ist unter oft elenden Bedingungen eingesperrt, das Wildtier lebt frei und stirbt schnell und fast schmerzlos. Warum sollen Schweine oder Kälbchen, die massenhaft getötet werden, weniger wert sein als Rehe?“

In der taz ist ein sehr lesenswertes Interview mit der Regisseurin Alice Agneskirchner erschienen, deren Dokumentarfilm über die Jagd „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“ gerade in den Kinos angelaufen ist. Leseempfehlung! SE

Beitragsbild: Headline des Interviews mit Alice Agneskirchner in der taz (Screenshot).

Arktische Kindheit

Die New York Times (NYT) zeigt einen Kurzfilm des französischen Dokumentar- bzw. Dokufiktionfilmers Samuel Collardey mit dem Titel Arctic Boyhood. Der kurze Clip ist eine Auskopplung aus Collardeys Film „A Polar Year“ [Ein Polarjahr], in dem er ein Jahr lang die Bewohner des 60-Seelen-Dorfs Tiniteqilaaq im Osten Grönlands begleitet. Neun Monate des Jahrs ist das Dorf durch Schnee und Eis vom Rest der Welt abgeschlossen. Die Kurz-Doku zeigt einen Tag im Leben des acht Jahre alten Tunumiit-Jungen Asser Boassen, der bei seinen Großeltern aufwächst und davon träumt, eines Tages ein großer Jäger zu werden. Schon in dem nur wenige Minuten langen Kurzfilm gelingt es Collardey, die Atmosphäre des arktischen Dorfs einzufangen. Die atemberaubenden Naturaufnahmen und die Intensität der Sequenzen, die den Jungen bei Jagdausflügen mit dem Großvater zeigen oder seine Großmutter von den Taten des mythischen Jägers Qajaarngaa erzählt – das muss man gesehen haben. SE

Beitragsbild: Arctic Boyhood von Samuel Collardey auf der Internetseite der NY Times (Screenshot).