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DNA-Analyse bestätigt: 44 Schafe in Bad Wildbad von Wolf gerissen

Schafe wurden vom selben Wolf gerissen, der schon im November 2017 in der Region nachgewiesen werden konnte

Die Wolfsattacke auf eine Schafherde in Bad Wildbad (JAWINA berichtete) Ende April ist vom selben Tier verübt worden, das bereits mehrmals in der Region um Bad Wildbad nachgewiesen werden konnte. Das teilt das Umweltministerium Baden-Württemberg mit. Bei der Attacke waren 44 Schafe getötet worden. Bei dem Wolf handelt es sich um ein männliches Einzeltier, das aus Norddeutschland nach Baden-Württemberg gekommen ist und unter dem Kürzel GW 852m geführt wird. Erstmals wurde er im Nordschwarzwald Ende November 2017 nachgewiesen.

„Nachdem dieser Wolf jetzt über fast ein halbes Jahr die Region offenbar nicht verlassen hat, müssen wir davon ausgehen, dass er hier sesshaft geworden ist“, sagte Umweltminister Franz Untersteller gestern in Stuttgart. Daraus folge, dass in Kürze um die bekannten Rissstellen des Wolfes herum ein Gebiet mit einem Durchmesser von rund 60 Kilometern ausgewiesen werde, in dem erhöhte Anforderungen für den Herdenschutz gelten. Deren fachgerechte Erfüllung sei dann Voraussetzung, um bei einem Wolfsangriff Entschädigungszahlungen für gerissene Nutztiere zu erhalten.

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Kontaktbüro bestätigt: Bracke wurde von Wolf getötet

Das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ bestätigt in einer soeben erschienenen Pressemitteilung, dass der „Jagdhund auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz von einem Wolf getötet“ wurde. In der PM heißt es weiter: Der Jagdhund, der am 30.01.2018 auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz tot aufgefunden wurde (JAWINA berichtete), wurde von einem Wolf getötet. Die genetische Untersuchung des am toten Hund genommenen Probenmaterials konnte nun einen aufgrund der Auffindesituation vermuteten Wolfsübergriff auf den Hund bestätigen. Der Hund wurde vom Rüden des Daubitzer Rudels getötet. Ein Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und den in der Region zuvor aufgetretenen Übergriffen auf Hunde, Katzen und Kaninchen durch den am 02.02.2018 legal geschossenen Wolfsrüden GW701m, der nicht zum Daubitzer Rudel gehörte, besteht somit nachweislich nicht. Der nicht angeleinte Jagdhund hatte sich bei einem Waldaufenthalt von seinem Hundeführer entfernt, Wild verfolgt und war nicht mehr zurückgekehrt. Aufgrund eines am Halsband befestigten GPS-Senders konnte der Hund aufgefunden werden, der zu diesem Zeitpunkt bereits tot war.“

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Institut untersucht toten Schäferhund in Sachsen

Wolfsattacke bisher nur Annahme

Rätselraten um einen toten Schäferhund- Mischling in Hoyerswerda: Bis zum Abschluss der Untersuchungen gibt es keine Gewissheit, ob das Tier tatsächlich einem Wolf zum Opfer fiel. «Der Hund wird jetzt im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin seziert, um Aufschluss über die Umstände seines Todes zu bekommen», sagte Ministeriumssprecher Frank Meyer am Montag in Dresden. Denkbar sei auch, dass der Hund von Artgenossen angegriffen wurde.

Zudem werde eine genetische Probe genommen, um den «Täter» zu ermitteln. Konkret geht es um Haarbüschel, die man im Maul des toten Hundes fand – Spuren eines Kampfes zwischen den Tieren. Per DNA-Analyse dürfte sich relativ unproblematisch feststellen lassen, ob die Haare von einem Wolf oder einem anderen Hund stammen. Meyer rechnet damit, dass die Untersuchungen etwa zehn Tage dauern.

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