Schlagwort-Archive: Demonstration

Proteste gegen Job-Kahlschlag bei Zeiss

Carl Zeiss Sport Optics startet Kooperation mit Nabu

Das traditionsreiche Optikunternehmen Carl Zeiss Sport Optics hat angekündigt, am Standort Wetzlar knapp 140 von 330 Arbeitsplätzen streichen zu wollen. Weitere 80 Stellen sollen an den Standort Oberkochen in Baden-Württemberg verlagert werden. In Wetzlar werden Zielfernrohre, Ferngläser und Spektive produziert. Rund 400 Zeiss-Mitarbeiter protestierten heute gegen den Arbeitsplatzabbau in der Wetzlarer Innenstadt. Ein Sprecher des Betriebsrates kritisierte gegenüber hessenschau.de die Kommunikationsstrategie des Unternehmens: Es habe nur eine kurze Informationsveranstaltung gegeben, niemand wisse, wie es weitergehe. Am Standort Wetzlar möchte sich Zeiss künftig auf Systemintegration und Services konzentrieren, teilte das Unternehmen mit. Der Betriebsrat kündigte an, um jede Stelle kämpfen zu wollen. Nach einer Schätzung der IG Metall haben über 600 Personen an der Demonstration teilgenommen, wie die Stimme.de berichtet. Demnach fürchtet die IG Metall, dass die Produktion nach Ungarn verlagert werden soll.

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München: Bauern protestieren gegen Wolf

+++ NRW: „Ausreichende Handlungsmöglichkeiten“ – Umweltministerin Christina Schulze-Föcking (CDU) gegen Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht +++ Schweiz: Zweites Wolfsrudel im Kanton Wallis +++

Unter dem Motto „Weidetiere statt Wolfsreviere!“ haben am Montag 250 Bauern aus Südtirol, Österreich und Bayern vor dem Münchner Prinzregententheater demonstriert und gefordert, dass die Umweltminister sich endlich für den Schutz der Weide- und Freilandhaltung vor dem Wolf einsetzen. Das teilt der Bayerische Bauernverband (BBV) mit. In der Presseerklärung des BBV heißt es: „Der Wolf ist zurück und weil der Wolf unter strengem Schutz steht und keine natürlichen Feinde hat, breitet er sich nahezu ungehindert aus. In Europa leben inzwischen schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Tiere. „Die Bauern im Alpenraum stellt diese Entwicklung vor massive Probleme. Auf den Weiden und Almen werden immer mehr Kühe oder Schafe vom Wolf getötet, die für die Alpen so typische Weidehaltung ist gefährdet. Auf der Tagesordnung des Treffens der Umweltminister des Alpenraums, das heute in München stattfindet, sucht man die Probleme von Schäfern, Berg- und Almbauern trotzdem vergebens“, kritisiert Günther Felßner, Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes.

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Morgen: Jäger-Demo in Magdeburg

Gegen die Verbots-Politik der grünen Minderheit!

Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt ruft kurzfristig zu einer Jäger-Demo in Magdeburg auf. Anlass ist die derzeit stattfindende Regierungsbildung nach der Landtagswahl, bei der die schwarz-rote Regierungskoalition ihre Mehrheit eingebüßt hat. Der LJV Sachsen-Anhalt und der DJV weisen darauf hin, dass sich aufgrund  „schwieriger Koalitionsmöglichkeiten jetzt eine schwarz-rote Regierung mit grüner Beteiligung“ formiert, wie es in einem Sonder-Newsletter des DJV heißt: „Bündnis 90/Die Grünen (5,2 %) beansprucht in den Verhandlungen zwei von acht Ministerien, darunter das Kultusministerium sowie das Landwirtschafts- und Umweltministerium. Hier sind Reformen des Jagdrechts geplant, die unter anderem ein Fangjagdverbot und ein Bleiverbot beinhalten.

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Bayern: Proteste gegen Drückjagden der Staatsforsten

„Immer lauter und mehrstimmiger“ werden einem Bericht des Alt-Neuöttinger Anzeigers zufolge die Proteste gegen Drückjagden auf Rehwild, die in Staatswäldern im oberbayerischen Landkreis Altötting betrieben werden. Am vergangenen Freitag haben sich ca. 30 Drückjagd-Gegner zu einer „Mahnwache“ an einer Straße eingefunden. Auf Transparenten waren Parolen wie „Drückjagd ist Massenmord“ zu lesen. Die Jagdgegner behaupten, dass bei den Drückjagden „Tiere gehetzt“ und unsauber geschossen würden. Die örtliche Jägerschaft ließ sich dem Zeitungsbericht zufolge nicht die Gelegenheit entgehen, die Aussagekraft des Vegetationsgutachtens anzuzweifeln, auf dessen Grundlage die Abschusszahlen festgelegt werden. Zugleich wurde aber betont, dass gegen die Jagdmethode grundsätzlich nichts einzuwenden sei, wenn „sauber gearbeitet“ werde.

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Nochmal Schweden: Hunderte protestieren gegen Gerichtsurteil, das Wolfsjagd einschränkt

Hunderte Schweden haben sich einem Protestzug angeschlossen der von Torsby nach Karlstad vor den Sitz des Verwaltungsgerichts in der schwedischen Provinz Värmland führte. Gerichte hatte die vom schwedischen Parlament beschlossenen Wolfsjagden in zwei Provinzen des Landes untersagt, nur in einer dritten wurde sie genehmigt. Geklagt hatten Medienberichten zufolge drei Organisationen, darunter der schwedische Ableger des WWF. Geplant war der Abschuss von 46 Tieren, nun können nur 14 erlegt werden.

Enttäuscht äußerte sich der Journalist Olle Olsson im schwedischen Jagdmagazin Svensk Jakt: Er schäme sich für Politiker, die lange Jahre die Regulierung der Wölfe versprochen hätten, nun aber abtauchen würden. Es habe unzählige Untersuchungen internationaler Forscherteams gegeben, die die Richtigkeit des schwedischen Wolfsmanagements bestätigten und betont hätten, wie wichtig die Bejagung für den ländlichen Raum sei. Der „günstige Erhaltungszustand“ der schwedischen Wolfspopulation sei bewiesen.

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Hessen: CDU signalisiert Jägern Entgegenkommen bei Jagdverordnung

3500 Jäger und Bauern demonstrieren gegen Jagdverordnung /  SPD und FDP fordern Anhörung im Landtag

„Die in Hessen geplanten extrem kurzen Jagdzeiten für Fuchs, Steinmarder, Rabenkrähe und Elster sind sachlich nicht gerechtfertigt und wissenschaftlich nicht begründet.“ Der Präsident des Landesjagdverbandes Hessen (LJV), Dr. Jürgen Ellenberger, hat am Samstag in Wiesbaden die geplante Jagdverordnung des hessischen Umweltministeriums scharf kritisiert. Auf einer Kundgebung mit rund 3500 Jägern und Bauern warnte Ellenberger vor den verheerenden Folgen einer Verordnung, „die deutlich die jagdfeindliche Handschrift des Nabu trägt“. Die Artenvielfalt werde in Feld und Flur weiter sinken, wenn die Jagd auf räuberische Arten drastisch eingeschränkt werde.  Die CDU signalisierte den aufgebrachten Demonstranten Entgegenkommen. Die Demonstration stand unter dem Motto „Hände weg vom Jagdrecht!“

„In Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen können zum Beispiel Rabenkrähe und Elster rund sieben Monate und die Graugans bis zu sechseinhalb Monaten bejagt werden“, sagte der LJV-Präsident. In Hessen solle hingegen die Jagd auf die Rabenvögel auf zweieinhalb Monate beschränkt und die Jagdzeit für Graugänse gestrichen werden. „In den Nachbar-Bundesländer haben ebenfalls grüne Umweltminister den Natur- und Tierschutz besonders im Auge“, erklärte Ellenberger. Das Argument der Grünen, dass die neue Jagdverordnung in Hessen gerade aus Natur- und Tierschutzgründen erforderlich sei, ziehe deshalb nicht. Wenn die Graugans keine Jagdzeit mehr erhalte, seien hohe Schäden in der Landwirtschaft programmiert. Das Nabu-Dogma von der Selbstregulation der Wildbestände sei ein pseudo-wissenschaftlicher Irrglaube.

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DJV und LJV rufen zur Demonstration in Hessen auf

Protest gegen geplante Landesjagdverordnung in Wiesbaden am 26. September

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Hessen (LJV Hessen) rufen zur gemeinsamen Demonstration gegen die geplante Landesjagdverordnung (JVO) in Hessen auf. Unter dem Motto „Hände weg vom Jagdrecht! – Keine Aushöhlung durch die neue Jagdverordnung!“ werden am Samstag, dem 26. September, in Wiesbaden mehrere tausend Jäger erwartet. Der orange-farbene Protestzug wird um 11.00 Uhr am Hauptbahnhof in Wiesbaden starten und am Kranzplatz vor der Hessischen Staatskanzlei enden. Dort findet ab 12.00 Uhr eine Kundgebung mit Vertretern aus Politik und Verbänden statt. Der DJV ruft alle Jägerinnen und Jäger in Deutschland auf, die hessischen Waidgenossen zahlreich zu unterstützen! „Wir Jägerinnen und Jäger haben mit den Demonstrationen im Saarland, in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen eindrucksvoll gezeigt, was uns die Jagd bedeutet“, sagt DJV-Präsident Hartwig Fischer. „Das werden wir auch in Hessen tun.“

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Schleswig-Holstein: LJV ruft zur Demo auf

Landesjagdverband und Landesbauernverband Schleswig-Holstein rufen ihre Mitglieder zu einer Demonstration am 1. 9. vor dem Kieler Landtag auf. An diesem Tag soll der Regierungsentwurf zum Landesnaturschutzgesetz, zum Landesjagdgesetz und zum Landeswaldgesetz vom Kabinett beschlossen werden. Der Landesjagdverband habe ebenso, wie die anderen Verbände, die geplanten Änderungen zum Gesetzespaket mit einer Stellungnahme vom März 2015 kommentiert, schreibt der LJV SH im Demonstrationsaufruf. In den weiteren Gesprächen mit Politik, Verwaltung und Verbänden habe sich jedoch gezeigt, dass es bei den wesentlichen Kritikpunkten an den geplanten Änderungen des Landesjagdgesetzes und des Landesnaturschutzgesetzes keinerlei Entgegenkommen gebe.

Vor diesem Hintergrund bittet der LJV nun, „alle Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein gemeinsam mit den Landwirten, Waldbesitzern etc. auf die Straße zu gehen und Flagge zu bekennen für unsere Jagd und unsere Wildtiere.“

Treffpunkt: Am 1.9. um 9:30 beim Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70 in Kiel – Geben Sie der Jagd ein STIMME!!! Der LJV empfiehlt: Tragen Sie grün oder orange – und bringen Sie Ihr Jagdhorn mit! PM LJV/LBV SH

Beitragsbild: Der Demonstrationsaufruf auf der Internetseite des LJV SH, Copyright: LJV SH

 

Rhein in Flammen

Ein Beitrag von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

15.000 orange-rote Flammen züngelten am 18. März 2015 bei Düsseldorf über den Rhein in Richtung Landtag. So viele Jägerinnen und Jäger waren dem Aufruf des LJV NRW gefolgt, um dem grünen Öko-Diktator Remmel den Marsch zu blasen. Und das geschah im wahrsten Sinne des Wortes. Es war, als hätte man lange geschlossene Schleusen geöffnet, aus denen nun Zorn und Protest als gewaltiger Tsunami über Grüne und SPD im Düsseldorfer Landtag hinwegrollten. Die Jägerschaft und alle relevanten Akteure im ländlichen Raum, von Waldbesitzern über Bauern, Imker und Fischer, alle haben es endgültig und gründlich satt, von einem grünen Minister mit ausschließlich ideologisch begründeten Verboten überzogen zu werden, die unter dem Deckmäntelchen von Tierschutz und Ökologie verkauft werden.

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Wir haben die ideologische Bevormundung durch die Grünen satt. Fotos: HDP

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Jägerdemo in Düsseldorf – DJV ruft zu Teilnahme auf

„Tausende Jäger und Landleute aus Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa“ werden dem DJV zufolge morgen (Mittwoch, 18. März) zur Protestdemonstration am Düsseldorfer Landtag gegen die Pläne der Landesregierung für ein neues Landesjagdgesetz erwartet. Die SPD als größte Regierungsfraktion hat in den vergangenen Wochen immer wieder erhebliche Änderungen an dem von Minister Johannes Remmel (Grüne) vorgelegten Gesetzentwurf angekündigt. „Wir wollen es jetzt genau wissen“, sagt Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes NRW.

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LJV NRW lädt zur Großdemo nach Düsseldorf

Wann: 18. März 2015, Treffpunkt ab 10.00 Uhr, Beginn: 11.00 Uhr

Wo: Oberkasseler Rheinwiesen in Düsseldorf

(Nach unseren Informationen in der Nähe des U-Bhfs. Luegplatz, wir haben den LJV NRW gebeten, weitere Informationen zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Parkmöglichkeiten, Anfahrtsbeschreibung etc. nachzureichen)

Die Demonstration wird lt. LJV NRW von allen Partnerverbänden des Landesjagdverbandes NRW mitgetragen.

Der LJV NRW ruft desweiteren zur Beteiligung an seiner Unterschriftensammlung für Augenmaß und Sachlichkeit bei der Novellierung des Jagdgesetzes auf. PM LJV NRW

Saarland: 1700 Jägerinnen und Jäger kämpfen für ihr Recht

Saarjäger demonstrieren in Saarbrücken für ihr Recht – Größte Demonstration, die Saarbrücken seit langem gesehen hat

Beinahe die Hälfte der organisierten Jägerschaft hat die Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS) für eine Protestkundgebung am Freitag (14.02.) aktivieren können: Ein Riesenerfolg für die Saarjäger. Ab 10.30 Uhr war auf dem Vorplatz vor der „Europagalerie“ in Saarbrücken kein Platz mehr zu sehen, der nicht grün oder orange gewesen wäre. 1700 Mitglieder der Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS), Freunde und Familienmitglieder und Abordnungen des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz und der Federationen aus Luxembourg und Lothringen formierten sich zur „Demo“, um für ihr Jagdausübungsrecht und für das Jagrecht der Jagdgenossen und Eigenjagdbesitzer einzutreten.

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